Lesermeinungen zu „Wellensang“ | Werbung

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Meine lieben Weltenbummler,

in einer perfekten Welt ohne Coronavirus hätte ich heute meinen zweiten Messetag auf der Leipziger Buchmesse verbracht. Und was für ein Tag wäre das gewesen! Erst die Releaseparty zur SF-Anthologie Fast menschlich (Eridanus Verlag), bei der ich aus meiner Kurzgeschichte Alpha & Omega hätte lesen dürfen. Dann noch eine Releaseparty zur Veröffentlichung der historischen Anthologie Jahrmarkt der Mysterien (Burgenwelt Verlag). Und nicht zu vergessen mein absolutes Highlight: meine erste Lesung aus meinen Debütroman Wellensang – eine Limfjord-Saga.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie sehr ich mich darauf gefreut habe, euch Turid und meine Nordmänner in diesem Rahmen vorstellen zu dürfen. Auf all die Gespräche mit Kolleg*innen und Leser*innen, die ich bislang nur aus der virtuellen Welt kenne. All diese Chancen – verloren. Und damit auch Sichtbarkeit für meinen Roman.

Weil ich unglaublich schlecht darin bin, Werbung für meine Erzählungen zu machen, lasse ich heute einfach Menschen zu Wort kommen, die euch – viel besser als ich es je könnte – erzählen, ob und warum ihr euch auf Wellensang und diese Zeitreise in die Welt der Wikinger einlassen sollt: meine Leserinnen und Leser.

Die erste Rezension – die immer etwas ganz Besonderes für mich sein wird – stammt von Chris. Normalerweise knöpft er sich auf seinem Blog  An Afternoon in Utopia  vor allem Science Fiction und Fantasy-Titel vor. Mit Wellensang  hat er sich an ein für ihn eher ungewöhnliches Genre gewagt:

Anna Eichenbach ist mir bereits positiv in mehreren, historischen Kurzgeschichten aufgefallen, die – neben einem sorgfältigen recherchierten Setting – durch zwei Merkmale besonders herausstechen: Gelungen gezeichnete Charaktere und eine schwungvolle, malerische Sprache, die man nur als Festmahl für Wort-Gourmets bezeichnen kann.
Wenig überraschend, zeichnen diese Stärken nicht nur „Wellensang“ aus, sondern bringen sie mit mehr Erzählraum zur voller Geltung.

Quelle: Chris, An Afternoon in Utopia

Bei Viktoria von The Librarian and her Books gibt es echte Buchperlen abseits des Mainstreams zu entdecken. Ihr Schwerpunkt liegt auf Fantasy und Science Fiction. Abgesehen davon, dass Viktoria wirklich tolle Rezensionen schreibt, ist sie auch noch wahnsinnig sympathisch. 

Auszug aus der Rezension von Viktoria („The Librarian and her Books„)

Karin ist wirklich belesen was historische Romane angeht. Umso mehr freut es mich, dass sie zu so einem wohlwollenden Fazit kommt:

„Wellensang“ ist ein wunderbarer Roman über die Krieger des Nordens. Über ihr Leben, ihre Liebe und ihre Götter. Auch wenn die Handlung keine historische Grundlage hat und wohl nur der Fantasie der Autorin entsprungen ist, könnte es durchaus so gewesen sein. (…) Ich bin gespannt, was uns diese Autorin noch zu erzählen hat, ihr Debüt ist ihr in meinen Augen jedenfalls gelungen. Vielleicht entführt sie uns ja noch mal nach Limgard.


Quelle: Karin Nirak via Instagram.

Besonders gespannt war ich auf die Meinung von Erik (Zwischen Buchdeckeln). Er bloggt nicht nur mit viel Herz über Bücher fürs Herz, sonder ist selbst ein wirklich talentierter Autor, mit dem ich schon in der ein oder anderen Anthologie veröffentlichten dürfen. Romance und historische Erzählungen gehören dabei zu seinen Steckenpferden.

„Wellensang“ ist ein gelungenes Debüt, das Hoffnung auf mehr erweckt. Der Roman bemüht sich, ein akkurates Portrait der damaligen Zeit zu zeichnen. Ohne zu glorifizieren, zeigt er auch die dunklen Seiten der Wikinger, die Normalität von Beutefrauen sowie die brutale Gewissenlosigkeit mit der gegen Einheimische vorgegangen wird. Dabei zeugen sowohl die Erzählsprache als auch die Handlung von Authentizität, von gelungener und ausgiebiger Recherche.

Quelle: Erik,  Zwischen Buchdeckeln

Vor der Veröffentlichung hatte ich wirklich Sorge, dass meine Nordmänner euch nicht gefallen könnten. Für all das positive Feedback, das ich bislang für meinen Roman bekommen habe, bin ich wirklich dankbar. Und auch für die Unterstützung durch all die wundervollen Blogger*innen. :) Wenn ihr mögt, dann schaut gern mal auf ihren Seiten vorbei. Über euren Besuch freuen sie sich ganz bestimmt.

Falls ihr nun neugierig geworden seid auf  Wellensang: das Buch ist als Taschenbuch und E-Book erhältlich – bei allen gängigen Onlinehändlern und – ganz im Sinne des #bücherhamsterns – direkt im Verlagsshop des Burgenwelt Verlags.

Wir lesen uns,
Eure Anna

Tintenfässchen | #Bücherhamstern – Warum Selfpublisher*innen und Kleinverlage noch nie so sehr auf ihre Leser*innen angewiesen waren wie jetzt

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Meine lieben Weltenbummler,
eigentlich hatte ich geplant, heute einen Beitrag zu posten, der vor Vorfreude und Aufregung summt wie ein Bienenstock im Hochsommer. Ich wollte euch von meinen Terminen auf der Leipziger Buchmesse erzählen – von meinen Lesungen aus Wellensang (Burgenwelt Verlag) und der SF Anthologie Fast menschlich (Eridanus Verlag). Von den Releasepartys zu Fast menschlich und zum Jahrmarkt der Mysterien (Burgenwelt Verlag). Davon, wie aufgeregt ich bin, zum ersten mal auf die Messe nach Leipzig zu fahren. Und davon, wie sehr ich mich darauf freue, viele von euch, die ich bislang nur online kenne, endlich persönlich knuddeln zu dürfen.

Wie ich schon in meinem Monatsrückblick schrieb: Es kommt nicht darauf an, aus welcher Richtung der Wind weht. Es kommt nur darauf an, wie wir die Segel setzen. Ich glaube, es ist nicht übertrieben zu sagen, dass es nicht nur Wind, sondern ein ausgewachsener Sturm ist, der seit Dienstag durch die Buchwelt tost.

Die LBM 2020 – abgesagt

Dass sich die Veranstalter der Leipziger Buchmesse dazu entschieden haben, die Veranstaltung aufgrund des Coronavirus abzusagen, kann ich nachvollziehen. Sie tragen so viel Verantwortung – ehrlich, ich möchte nicht mit ihnen tauschen.

In diesem Beitrag soll es nicht um das Pro und Contra dieser Entscheidung gehen. Auch nicht darum, wie traurig mich persönlich all die verpassten Chancen und Begegnungen machen, auf die ich mich so sehr gefreut habe.

Vielmehr wird aus diesem vorfreudigen, positiven Beitrag, ein nachdenklicher. Ein besorgter. Vielleicht auch einer, der manchen von euch aufrüttelt. Denn die Absage der Buchmesse könnte dazu führen, dass die Buch- und Verlagswelt bald nicht mehr so bunt und vielfältig ist, wie wir sie bisher kennen.

2019 – das „schwarze Jahr“ der Buchbranche

Als Leserin, die zugleich auch Autorin ist, beobachte ich, was sich auf dem Buchmarkt tut. Die Entwicklungen im vergangenen Jahr kann man nicht anders als besorgniserregend nennen. Erst die KNV-Insolvenz, die vielen Klein- und Kleinstverlagen die Einnahmen aus dem sonst so umsatzstarken Weihnachtsgeschäft raubte. Dann die Entscheidung von Libri, mir nichts dir nichts ihren Lagerbestand drastisch zu reduzieren.  Vor allem die nicht so umsatzstarken Titel der kleinen Verlage waren davon betroffen. Und was Libri nicht (mehr) gelistet hat, gilt auch beim großen A als nicht lieferbar. Unter dieser Verunsichtbarung leiden natürlich auch die Kleinen am Markt am meisten.

Und wen trifft nun die Absage der Buchmesse ganz besonders schmerzhaft? Richtig: Die finanziell ohnehin schon gebeutelten Kleinverleger*innen, aber auch Selfpublisher*innen.

Ohne die Messe fehlen Sichtbarkeit und Kundenkontakte. Es fehlen Direktverkäufe und Einnahmen. 2019 mussten einige Verlage die Segel streichen. Ich befürchte, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

#bücherhamstern gegen das Verlagssterben

Wenn es eines gibt, das ich ganz besonders an der Buchcommunity liebe, dann ist es ihr Zusammenhalt. Wenige Stunden nach der Absage der Messe wurde die Aktion #bücherhamstern ins Leben gerufen. Auf Instagram, Facebook und Twitter können Verleger*innen, Autor*innen und Leser*innen Bücher posten, die sie sich gern auf der Leipziger Buchmesse gekauft hätten.

Was noch viel wichtiger ist: #bücherhamstern soll auch zum Kaufen anregen. Wenn ihr euch Titel – egal ob Novitäten oder vor längerer Zeit erschienene – auf der Messe kaufen wolltet: Wartet nicht damit! Bestellt sie JETZT und nicht erst im Sommer oder Herbst. Am besten direkt über den Onlineshop des jeweiligen Verlags, damit möglichst wenige Zwischenhändler daran mitverdienen. Ganz bequem und garantiert vierenfrei.

Die Verlage und Selfpublisher*innen sind auf jeden Verkauf angewiesen, um den finanziellen Schaden, der durch die Absage der Messe entstanden ist, wenigstens etwas abfangen zu können.

Noch nie war die Unterstützung durch uns, die Leserinnen und Leser so wichtig wie jetzt. Ohne uns könnte die Buch- und Verlagswelt bald weniger lebendig, bunt und vielfältig sein.

Ich lass euch noch eine Liste mit Verlagen da, zu denen ich mich auf die ein oder andere Weise – als Leserin oder Autorin – verbunden fühle. Ja, bei einigen von ihnen habe ich etwas veröffentlicht. Mir geht es aber nicht darum, genau diese Titel zu bewerben. Mir geht es darum, dass die Menschen hinter dem Verlag, die ihre komplette Freizeit und ihr ganzes Herzblut in wundervolle Geschichten, die sie mit euch teilen möchten, stecken, weitermachen können:

Unter dem Hashtag #bücherhamstern werdet ihr sicher noch mehr tolle Vorschläge finden. Bitte, bitte, bitte, bitte: Spread the Word! Erzählt von dieser Aktion und/oder postet selbst Hamsterkaufempfehlung.

Übrigens wird schon fleißig an Alternativen zur Messe gebastelt: Im Rahmen des Leipziger Buchfiebers (#LBF20) werden etwa 50 unabhängige Verlage versuchen, einige der ausgefallenen Lesungen nachzuholen, und euch ihre Neuerscheinungen präsentieren – und noch einiges mehr. Hier geht es zur Facebookgruppe. Die ein oder anderen Titel werdet ihr aber auch hier auf meinem Blog und auf meinem Instagram-Account entdecken können. ;)

Ich gehe dann erst mal #bücherhamstern.
Wir lesen uns,
Eure Anna


Das Tintenfässchen ist die Beitragsreihe rund ums Schreiben. Hier findet ihr nicht nur Handwerkszeug und Tipps, sondern erhaltet auch einen Einblick in mein persönliches Tintenfässchen. Alle Beiträge sind als Anregungen gedacht. Vielleicht könnt ihr aus ihnen ja auch etwas für euren eigenen Schreibprozess und eure Geschichten mitnehmen. :)

Im letzten Beitrag dieser Reihe ging es um das unbeschreibliche Gefühl, den ersten eigenen Roman in Händen halten zu dürfen.

[Monatsrückblick] Die Segel mit dem Wind setzen | Januar & Februar 2020

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Meine lieben Weltenbummler,
die ersten zwei Monate des neuen Jahres liegen bereits hinter uns – und wie immer bin ich im Januar voller Motivation und guter Vorsätze ins neue Jahrzehnt gestartet. Unter anderem habe ich mir vorgenommen, dass ich mir ganz bewusst mehr Zeit für die Dinge nehmen möchte, die mich glücklich machen. Und endlich die richtige Balance zu finden zwischen Lesen, Bloggen und meinen Schreibprojekten. Vor allem deswegen, damit wieder etwas mehr Leben in die Welt aus Tinte und Papier einkehrt – und vor allem auch wieder mehr Buchbesprechungen.

Endlich wieder rezensieren!

Bislang hat das auch ganz gut geklappt. Zumindest habe ich schon deutlich mehr gelesen als im vergangenen Jahr und euch mit Cróthpall – Glut der Schatten den gelungenen Auftakt zu einer wundervoll düster-romantischen Fantasytrilogie aus der Feder von Alex M. Schwarze vorgestellt.

Obwohl … allein die Tatsache, dass ich einen Zweimonatsrückblick schreibe, spricht schon dafür, dass es mit der richtigen Balance noch nicht so weit her ist. Das liegt vor allem daran, dass ich viele meiner ach so schönen Pläne – vor allem diejenigen, die mein Autorenleben betreffen – schon Ende Januar über den Haufen werfen musste.

Der Grund dafür ist eigentlich ein erfreulicher: Was meine berufliche Zukunft angeht, hat sich eine große Chance für mich aufgetan, die unbedingt nutzen möchte. Auch wenn das heißt, mein Studium schneller abschließen zu müssen, als ich ursprünglich geplant habe. Auch wenn das heißt, dass Lernpensum und Druck steigen – und die Zeit, die mir für die schönen Dinge (vor allem fürs Schreiben) bleibt, deutlich weniger wird.

Als ich diesen Entschluss gefasst hatte, musste ich mich erstmal neu sortieren. All das, was vor mir liegt, erschien mir wie eine Hürde, die so hoch ist, dass ich sie nicht überwinden kann. Mittlerweile sehe ich die Dinge klarer. Sehe die Möglichkeiten, die sich mir bieten. Und weiß genau, dass es nicht darauf ankommt, aus welcher Richtung der Wind weht, sondern darauf, wie ich meine Segel setze.

Mit dem Wind Segeln

Bislang gelingt es mir dennoch ganz gut, unter den geänderten Bedingungen zu segeln. Ich habe (mehr oder weniger) regelmäßig gebloggt und konnte euch nicht nur mit der Odens Jakt auf den Jahrmarkt der Mysterien entführen, sondern durfte euch auch am Valentinstag (bzw. beim Writing Friday) von einer Liebe erzählen, von der nur mehr Staub und Spinnweben blieben.

Auch mit Sturmsang, meinem aktuellen Romanprojekt, bin ich in den vergangenen zwei Monaten stetig vorangekommen. Drei Kapitel – etwa 8.000 Wörter – trennen mich noch vom Ende der Rohfassung. Einerseits bin ich motiviert, zumindest diesen Arbeitsschritt endlich abzuschließen. Andererseits merke ich, wie schwer mir das Schreiben grade fällt. Jedes Wort, das ich zu Papier bringe, schmeckt nach einem bittersüßen Abschied von der Welt und den Figuren, die mich nun schon seit dem NaNo 2018 begleiten. Mal sehen, ob ich es noch vor der Leipziger Buchmesse schaffe.

März-Ausblick | meine erste LBM

Leute, ich bin aufgeregt. So aufgeregt, dass ich euch vor allem und ganz besonders auf Instagram seit einer Weile die Ohren wegen der Messe vollblubbere. Für mich wird das eine Messe der Premieren: Mein erstes Mal in Leipzig. Die erste Messe, die ich hauptsächlich als Autorin besuche. Und das erste Mal, das ich vor Publikum lesen werde!

Meine wundervolle Verlegerin Jana Hoffhenke konnte tatsächliche einen Leseslot ergattern. Ich freue mich schon wie verrückt darauf, euch Turid und meine Nordmänner vorstellen zu dürfen. Am Samstag, den 14. März, werde ich ab 13 Uhr im Literaturcafé (Halle 4, Stand B 600) aus Wellensang lesen.

Neben der Lesung bereite ich grade noch einige andere Dinge für die Messe vor. Auch ein paar hübsche Buchgoodies, damit ich etwas habe, womit ich euch eine Freude machen kann. :) Bevor ich aber anfange, euch auch hier damit vollzublubbern, wie sehr ich mich schon auf all die tollen Begegnungen und Eindrücke freue, mache ich fürs erste Schluss. Meine weiteren Termine werde ich euch in den kommenden Tagen noch verraten.^^

Ich hoffe, ich kann einige von euch in Leipzig treffen. :)
Wir lesen uns,
Eure Anna

Jahresrückblick 2019 | Dornröschenschlaf & Wikinger

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Hallo Weltenbummler,

die Zeit der Jahresrückblicke ist angebrochen und damit erwacht auch dieser Blog aus seinem zweimonatigen Dornröschenschlaf. Überall auf Instagram oder in meinem Feed sehe ich Fotos aus dem vergangenen Jahr: Erfolge, an die erinnert und die gefeiert werden. Zeilen der Dankbarkeit.
Ich scrolle sie durch, verweile bei dem ein oder anderen Rückblick eine Weile. Doch alle haben sie eines gemeinsam: Sie ziehen binnen Wimpernschläge an mir vorbei – ebenso wie das vergangene Jahr.

Kraftakt

Als ich vor einem Jahr hier saß und meinen Rückblick auf 2018 mit euch teilte, war ich voller gespannter Erwartung, was sein Bruder wohl für mich bereit halten würde. Damals konnte ich noch nicht ahnen, dass er einen Koffer voller Höhen und Tiefen dabei hatte, von denen er die ersten direkt im Januar auspackte.

Gesundheitliche Probleme in meiner Familie haben die erste Jahreshälfte überschattet – und dauern immer noch an. Das Gröbste haben wir überstanden – und dafür bin ich dankbar. Aber das alles zu stemmen war ein Kraftakt, der uns als Familie noch stärker zusammengeschweißt, mich aber auch viel Energie gekostet hat.

Zu Bloggen oder gar zu Lesen ist daher 2019 eher zur Nebensache geworden. Meine dürftige Jahresbilanz verzeichnet (neben drei Schreibratgebern) ganze drei gelesene Bücher – von denen ich tatsächlich nur ein einziges rezensiert habe: Die Gabel, die Hexe und der Wurm von Christopher Paolini. Daher verzichte ich diesmal auch auf meine gewohnten Jahreshighlights. Dafür habe ich Wellensang bestimmt vier oder fünf mal gelesen, bevor ihr den Roman endlich zu Gesicht bekommen durftet.

Ein wahr gewordener Traum

Neben diesen eher unschönen Dingen, die mich in Beschlag genommen haben, ist 2019 zugleich auch das bisher wohl erfolgreichste Jahr meines Autorenlebens. (Meine Definition von Erfolg bedeutet in dem Fall, dass ich mehr als zufrieden mit dem bin, was ich erreicht habe).

In den vergangenen Monaten haben insgesamt vier Erzählungen das Licht der Buchwelt erblickt:

  • Im Bann der Na’ruka in der SF-Anthologie Alien Eroticon“(Eridanus Verlag)
  • sowie die historischen Kurzgeschichten Ein Schwur aus Rauch und Asche, in: Der Schatten des Schwarzen Todes (Burgenwelt Verlag)
  • und Odens Jakt, die die Sammlung Jahrmarkt der Mysterien (Burgenwelt Verlag) eröffnen darf. (eine ausführliche Vorstellung folgt)

Am meisten habe ich mich aber darüber gefreut, in meinem zehnten Jahr als Autorin meinen historischen Debütroman in den Händen halten zu dürfen: Wellensang – Eine Limfjord-Saga.

Veröffentlichungen 2019 – das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die Verlage und Menschen, die hinter den Büchern stehen.

Ich bin so unendlich dankbar für das Vertrauen, das meine Verlegerin Jana in meine Erzählung und mich hat. Inzwischen bekomme ich auch immer wieder Leserrückmeldungen – und bin wahnsinnig gerührt davon, wie positiv und begeistert ihr auf Turid und meine Nordmänner reagiert. :)

Durch die Veröffentlichung habe ich tolle neue Menschen kennengelernt und bereits bestehende Kontakte vertiefen können. Und damit ich euch noch ein bisschen mehr schamlos mit Werbung zutexten kann: Habt ihr schon die Vorstellungen der Charaktere aus dem Roman gesehen, die ich im Vorfeld der Veröffentlichung gepostet habe? Nicht? Dann wird es aber Zeit. ^^

Kleine Erfolge

Manchmal sind es die kleinen, unerwarteten Dinge, die einen besonders schöne Momente bescheren. Mein Schreibjahr 2019 hielt davon so einige bereit. Zu meiner großen Überraschung hat es die Anthologie Maschinen, zu der ich eine Kurzgeschichte beigesteuert habe, auf die Longlist des Deutschen Phantastik Preises geschafft. So eine Nominierung ist etwas, von dem ich bestimmt schon so lange träume, wie ich schreibe. Zwar hat es nicht für einen Platz auf der Shortlist gereicht, aber ich bin trotzdem stolz und glücklich, dass die Erzählungen meiner Mitautorinnen und -autoren und mir so gut angekommen sind. 

Im NaNo habe ich trotz des stressigen Alltags und wenig Schreibzeit 30.000 Wörter geschrieben – und komme damit auf die stolze Jahresgesamtsumme von knapp über 125 k Wörtern. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals so viel in einem Jahr geschrieben zu haben. Der Lohn dafür ist folgender:

  •  mein NaNo-Projekt Herbstie fühlt sich viel runder an als beim ersten Anlauf
  •  die Rohfassung meines zweiten historischen Manuskripts Sturmsang steht kurz vor der Vollendung
  •  und im März erscheint unter der Herausgeberschaft meines geschätzten Kollegen Christoph Grimm die SF-Anthologie Fast menschlich (Eridanus Verlag), für die er auch eine Erzählung aus meiner Feder ausgewählt hat

Ausblick 2020

Neues Jahr – lebendigerer Blog? Ich hoffe es zumindest. Versprechen kann und werde ich nichts. ^^


Zu Lesen, Bücher zu rezensieren, am Writing Friday teilzunehmen und generell zu Bloggen fehlt mir. Ich möchte versuchen, mich hier wieder regelmäßiger zu melden und euch auf eine Reise durch meine persönliche Welt aus Tinte und Papier mitzunehmen. Mal schauen, in welcher Form und wie regelmäßig das passieren wird.

Bis dahin wünsche ich euch ein frohes neues Jahr(zehnt)! Auf dass 2020 ein gutes Jahr für euch wird – und euch den ein oder anderen lang gehegten Traum erfüllt.

Wir lesen uns
Eure Anna

Tintenfässchen | Vom Gefühl, den ersten Roman zu veröffentlichen

 

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Meine lieben Weltenbummler,
es wird Zeit für ein neues Tintenfässchen. Beim letzten Mal habe ich euch gestanden, dass ich Erzählungen aus Worten webe, weil ich nicht anders kann. Habe euch von diesem unbändigen Drang, Geschichten zu erzählen, berichtet und von meiner Liebe zum Schreiben.

Heute möchte ich einen besonderen Augenblick, vielmehr noch ein besonderes Gefühl meines Autorenlebens mit euch teilen. Denn heute ist der Tag, an dem der Traum, den ich seit nunmehr 10 Jahren träume, in Erfüllung geht: Mein erster Roman erscheint. Damit darf ich mich nun ganz offiziell veröffentlichte Romanautorin nennen.

Was sich dadurch ändert?
Gar nichts.
Aber vom Gefühl her eine ganze Menge.

Wellensang begleitet mich schon eine ganze Weile. Es war auf den Tag genau am 1. November 2015, dass ich das erste Wort von Turids Geschichte niederschrieb (meine Verlegerin hätte sich also kein besseres Erscheinungsdatum aussuchen können, wenn es nach mir geht.) Für die Rohfassung habe ich fast ein Jahr gebraucht.

Und dann kamen die Zweifel.

Ich hatte nie zuvor einen historischen Roman geschrieben – nur Kurzgeschichten. Von denen hatte ich auch die ein oder andere in Anthologien des Burgenwelt Verlags veröffentlichen dürfen. Auch die Meereswolf – die Geschichte, aus der sich nach einem sachten Stupser in die richtige Richtung durch Jana Hoffhenke mein Debütroman entspinnen sollte.

Da saß ich also mit einem rohen Manuskript und hatte keinen blassen Schimmer davon, wie man so einen Roman überhaupt überarbeitet. Wusste auch nicht, ob die Idee gut genug war, um sie überhaupt einem Verlag vorzustellen.

Die Zweifel haben mich gelähmt. Fast ein Jahr lang habe ich kaum an Projekten gearbeitet, die Überarbeitung immer weiter vor mir hergeschoben. Maximal Kurzgeschichten geschrieben – und einige in Anthologien unterbringen können.

Irgendwann hat es klick gemacht.

Ich wusste, dass ich nichts zu verlieren habe – nur eine Chance, die ich ungenutzt verstreichen lassen würde. 2018 begann ich also, Wellensang gründlich zu überarbeiten – mit der unermüdlichen Hilfe meines Betalesers. Nahm mir Zeit, meine Verlagsbewerbung vorzubereiten. Brachte die Zweifel zum Verstummen – und fasste den Mut, mein Projekt dem Burgenwelt Verlag vorzustellen.

Gefühlsachterbahn

Der Weg zur Veröffentlichung war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich bewundere jede Autorin und jeden Autor, die das Wagnis eingeht, ihre/seine Figuren auf die Reise in die weite Buchwelt zu entsenden. Genau so kann ich jede oder jeden verstehen, der diesen Schritt (noch) nicht gehen möchte.

Veröffentlichen heißt, die Fäden aus der Hand zu geben. Mit einem mal ist man nicht mehr allein dafür verantwortlich, was mit der Geschichte, in der so viel Herzblut steckt, geschieht.
Da sind Verlegeri*innen.
Da sind Lektor*innen.
Da sind Coverdesigner*innen.
Auch wenn man den Weg übers Selfpublishing geht, arbeitet man mit anderen zusammen.

Ich kann von Glück sagen, dass ich in Jana Hoffhenke eine engagierte Verlegerin, in Juliane Stadler eine unglaubliche Lektorin und in Detlef Klewer einen talentierten Designer an meiner Seite wusste, bei denen mein Wellensang in guten Händen war.

Jetzt heißt es loslassen. Ich bin gespannt darauf, wie meine Nordmänner bei euch ankommen werden. Aber gleichzeitig habe ich auch ein bisschen Angst vor euren Reaktionen. Davor, dass der Roman in der Luft zerrissen wird – oder gar keine Aufmerksamkeit bekommt.

Wisst ihr was? Was auch immer geschehen wird: Ich lasse es auf mich zukommen.

Denn eines kann mir niemand mehr nehmen: dieses unbeschreibliche Gefühl, als ich vor einer Weile meine Printexemplare in Empfang nehmen durfte. Der Moment, in dem ich den Karton öffnete und ein Taschenbuch herausnahm. Den Einband unter meinen Fingern spürte. Den Geruch frisch gedruckter Bücher atmete. Meinen Namen auf dem Cover las – und die unglaublich hübschen kleinen Raben auf dem Buchrücken entdeckte. Ich war in diesem Augenblick so unsagbar stolz und glücklich, aber auch aufgeregt und ein bisschen wehmütig. (Und ja: Es sind auch Freudentränen geflossen.)

All die Zeit und Arbeit und Leidenschaft, die in Turids Geschichte stecken, sind nun zwischen Buchdeckel gebannt. Meine Reise als Autorin ist – zumindest was diese Erzählung anbelangt – vorbei.

Wenn ich jetzt in mein Buchregal blicke und meinen Roman dort stehen sehe (und er macht sich dort wirklich ausgesprochen gut!), kann ich es immer noch nicht so richtig glauben.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Das Tintenfässchen ist die Beitragsreihe rund ums Schreiben. Hier findet ihr nicht nur Handwerkszeug und Tipps, sondern erhaltet auch einen Einblick in mein persönliches Tintenfässchen. Alle Beiträge sind als Anregungen gedacht. Vielleicht könnt ihr aus ihnen ja auch etwas für euren eigenen Schreibprozess und eure Geschichten mitnehmen. :)

Im letzten Beitrag dieser Reihe ging es um die Frage: Kann ein Roman ohne Liebe funktionieren?

Heather | Wellensang – Charaktervorstellung #5

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Liebe Weltenbummler,
vielen Dank, dass ihr euch in den vergangenen Wochen mit so viel Begeisterung von mir in die Welt der Wikinger entführen lassen habt. Nur noch wenige Tage, dann erscheint Wellensang im Burgenwelt Verlag. Höchste Zeit also, euch die letzte Hauptfigur aus dem Roman vorzustellen.

Nachdem ihr die Jarlstochter Turid sowie die Limgarder Krieger Hakon, Rorik und Svein kennengelernt habt, wird es nun Zeit, an Bord eines Schiffes zu gehen, Dänemark den Rücken zu kehren und gen Westen zu segeln. Unser Ziel: England. Genauer gesagt Awesgrove, ein Dorf an der Küste von Kent. Dort möchte ich euch ein Mädchen mit einem besonderen Talent vorstellen …


Heather

Heather ist eine ruhige, fleißige junge Frau. Sie arbeitet unermüdlich, damit ihr Vater seinen überschuldeten Hof in der Nähe von Awesgrove behalten kann. Das Schicksal hat es nicht immer gut mit ihr und ihrer Familie gemeint – und sie mit einem Grundherren bedacht, der sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit drangsaliert. Ihren einzigen Trost findet sie in ihrer Anstellung in einer Webstube.

„Heather erfüllte es immer wieder von Neuem mit Freude, wenn unter Ihren Fingern aus dünnen Fäden ein festes Tuch entstand. Den Zuverdienst konnte ihre Familie gut gebrauchen. Und Margret wurde nie müde die besondere Gabe ihrer Angestellten hervorzuheben. Selbst die aufwendigsten Motive gingen ihr rasch von der Hand, als müssten sie bloß aus den Fäden befreit werden, in denen sie schon eingeschlossen waren.

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

Heather ist aufopferungsvoll – und vergisst darüber manchmal, auf sich selbst zu achten. Trotz der widrigen Umstände, in denen sie lebt, käme es ihr nie in den Sinn, sich zu beklagen. Doch so sehr sie sich auch bemüht, ihren Vater zu unterstützen, kann sie allein nur wenig gegen die Pläne ihres Grundherren ausrichten

Während ich an Wellensang gearbeitet habe, war Heather diejenige, die mir beim Schreiben am meisten Schwierigkeiten gemacht hat. So sehr, dass ich ihren Handlungsstrang gleich zwei Mal vollständig umgeschrieben habe. Wie sich Heathers Perspektive in das Gewebe der Erzählung einfügt, werdet ihr allerdings selbst herausfinden müssen. :)

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Hakon | Wellensang – Charaktervorstellung #4

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Liebe Weltenbummler,
Seid ihr bereit für einen weiteren Ausflug in die Zeit der Wikinger und die Welt von Wellensang? Mit Schnipseln, Hintergrundinfos und der Vorstellung der Hauptfiguren möchte ich euch – und mir – die Wartezeit bis zur Veröffentlichung des Romans hier und auf meinem Instagram-Profil verkürzen.

In den letzten Wochen hattet ihr Gelegenheit, Turid Eiriksdóttir kennenzulernen, sowie die Krieger Rorik und Svein, die um ihre Gunst buhlen. Fehlt noch der dritte Limgarder im Bunde …


Hakon

Der Schädel kahl geschoren und mit Hautbildern übersäht – einen fingerbreit für jeden Mann, den er erschlagen hat: Trotz seines einschüchternden Aussehens ist Hakon wohl derjenige der drei Nordmänner mit der sanftesten Seele. Am ehesten trifft man ihn auf einem Schiff an und sei es nur, um es für die nächste Überfahrt vorzubereiten. Denn er träumt einen großen Traum:

„Hakon seufzte. »Es nützt nichts: Ich brauche ein eigenes Schiff.« Lag er nachts wach, weil er nicht in den Schlaf fand, sah er das blaugrün gestreifte Segel oft vor sich. Spürte die Maserung der Planken unter seinen Fingern und wie das Schiff auf den Wellen tanzte. Nur mit einem eigenen Schiff, über das er nach Belieben verfügen konnte, überträfe er seine Ahnen. Die Skalden werden mir in ihren Liedern unsterblichen Ruhm verschaffen.

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

… auch wenn das bedeutet, das vermeintlich Unmögliche zu wagen. Zum Glück hat er in Rorik und Svein zwei Freunde, die sich von dem Wort „unmöglich“ nicht abschrecken lassen. Auch nicht, als Hakon ihnen von einer Insel im Westen erzählt, auf der sie Reichtümer im Überfluss erwarten sollen. Doch die Überfahrt soll anders verlaufen, als er erwartet …

Hakon war ursprünglich nur als Nebenfigur gedacht, gewissermaßen als Ausgleich zu Rorik und Svein. Irgendwie ist es ihm gelungen, sich in mein Herz zu stehlen und zu einem meiner Lieblingscharaktere aus Wellensang zu werden. Ich bin jetzt schon darauf gespannt, was ihr von ihm haltet.

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Svein Oleifsson | Wellensang – Charaktervorstellung #3

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Liebe Weltenbummler,
Halbzeit! Mit der heutigen Charaktervorstellung lernt ihr den dritten der fünf Perspektivträger kennen, an deren Seite ihr in Wellensang das ein oder andere Abenteuer erleben könnt. Mit den Vorstellungen, kurzen Schnipseln und Hintergrundinfos zur Entstehung der Erzählung, die ihr sowohl hier auf dem Blog, als auch auf meinem Instagram-Profil finden könnt, möchte ich euch – und auch mir – die Wartezeit bis zur Veröffentlichung des Romans verkürzen.

Ebenso wie die Erzählung hat auch die Vorstellungsrunde mit der Jarlstochter Turid begonnen. Nachdem ihr Rorik kennen gelernt habt, wird es Zeit, euch heute ihren zweiten Verehrer vorzustellen …


Svein Oleifsson

 

Fragt man in Limgard nach dem größten Draufgänger des Dorfes, so lautet die Antwort sicher Svein Oleifsson. Nichts schätzt der Krieger mehr als seine Freiheit. Sein Leben genießt er in vollen Zügen: Gelage und Frauengeschichten sind seine Mittel, noch ein bisschen hinauszuzögern, endgültig erwachsen zu werden. Seine Geliebten nimmt er sich selten länger als eine Nacht, denn er sucht Abwechslung und scheut davor zurück, Verantwortung zu übernehmen. Doch je besser er Turid kennenlernt, umso mehr beginnt er seine Einstellung infrage zu stellen.

„Wem die Aufmerksamkeit seines Freundes galt, konnte sich der Blonde an zwei Fingern abzählen – sehr zu seinem Missfallen. Svein konnte es ihm nicht verübeln. Turid war … anders. Anders als die Frauen von Limgard. Sogar anders als die Schildmaiden, mit denen er zuvor schon auf Raubzüge gegangen war. Stolz und unbeugsam stand sie am Steven. Ihre zarten Finger ruhten auf dem Knauf des Kurzschwertes.

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

Dass auch Rorik an der Jarlstochter interessiert ist, belastet ihr Verhältnis, das enger ist, als es zwischen Brüdern sein könnte. Seit Sveins Eltern den Waisen bei sich aufnahmen, ist kaum ein Tag vergangen, den die beiden nicht zusammen verbracht hätten. Dass nun beide um dieselbe Frau werben, belastet ihre Freundschaft …

In Sveins Perspektive zu schlüpfen hat mir mit jedem seiner Kapitel mehr und mehr Spaß gemacht. Er ist ein Mann, der meist nicht groß nachdenkt, sondern handelt – und sich dadurch schon das ein oder andere Veilchen eingehandelt hat. Mitzuerleben, wie sehr er sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt, hat mich beim Schreiben ganz besonders gereizt.

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Rorik Ivarsson | Wellensang – Charaktervorstellung #2

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Liebe Weltenbummler,
Heute geht sie weiter, die Reise in die Zeit der Wikinger und die Welt von Wellensang. Um euch – und auch mir – die Wartezeit bis zur Veröffentlichung Anfang November zu verkürzen, findet ihr hier auf dem Blog, aber auch auf meinem Instagram-Profil nicht nur kurze Schnipsel aus und Hintergrundinfos zur Entstehung der Erzählung. Jede Woche habt ihr auch die Gelegenheit, die Protagonisten von Wellensang kennenzulernen.

Den Anfang hat die stolze und sture Jarlstochter Turid gemacht. Heute möchte ich euch einen ihrer Verehrer vorstellen:


Rorik Ivarsson

 

Rorik ist ein Krieger in der Blüte seines Lebens, der beim Jarl von Limgard in hohem Ansehen steht. Tapfer und furchtlos zieht er mit den übrigen Männern auf Víking, um Ruhm und Schätze zu erringen – und um abenteuerliche Geschichten aus der Fremde in seine Heimat zurückzubringen, mit denen er vor den Frauen prahlen kann.

„Grimmig lächelnd überwand er die kurze Distanz, die sein mutiger Gegner ihn von den anderen fortgetrieben hatte. Mit einem Aufschrei warf er sich in die Flanke der Dorfbewohner. Seine Axt sang, als sie das Blut eines weiteren Mannes zu kosten bekam.
Im Rausch wütete Rorik unter den Fremden, deren Gesichter für ihn zu einer ununterscheidbaren Masse verschmolzen.

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

Sucht man Rorik, wird man ihn wohl am ehesten in der Methalle des Jarls antreffen, wo er mit seinen Freunden trinkt und scherzt. Was auch immer geschehen mag: Svein und Hakon weiß er jederzeit an seiner Seite. Vor allem zu Svein pflegt er ein ganz besonderes Verhältnis. Nach dem Tod von Rorik Eltern nahm sich dessen Familie des Waisen an und zog ihn wie ihren eigenen Sohn auf. Seitdem stehen sich die beiden noch näher als Brüder. Das ändert sich jedoch, als Turid nach Limgard kommt. Dass sich die Jarlstochter so kühl und unnahbar gibt, ist eine Herausforderung, der Rorik sich gern stellt …

Auch mein Verhältnis zur Rorik ist ein ganz besonderes. An der ein oder anderen Stelle habe ich sicher schon mal erwähnt, dass Wellensang aus meiner Kurzgeschichte Meereswolf entstand, die 2016 im Burgenwelt Verlag erschien. Grundlage der Erzählung war ein Ideenfetzen oder vielmehr eine Szene, die ich im Traum vor mir gesehen habe, in der Rorik eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat. Zu viel möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten.^^

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Turid Eiriksdóttir | Wellensang – Charaktervorstellung #1

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Liebe Weltenbummler,
Nicht mehr lang, dann erscheint mit Wellensang – Eine Limfjord-Saga mein historischer Debütroman im Burgenwelt Verlag. Um euch – und auch mir – die Wartezeit bis zur Veröffentlichung zu verkürzen, werde ich euch wie angekündigt in den kommenden Wochen mit auf eine Reise in die Zeit der Wikinger und die Welt der Erzählung nehmen. Hier auf dem Blog sowie auf meinem Instagram-Profil werde ich euch kurze Schnipsel präsentieren, aber auch über die Entstehung des Romans plaudern – und euch Gelegenheit geben, die Protagonisten von Wellensang kennenzulernen. Den Anfang macht – wie sollte es anders sein – Turid. Denn sie ist diejenige, deren Schicksal im Mittelpunkt der Geschichte steht.


Turid Eiriksdóttir

Turid stammt aus Dorsteinn, einem Dorf, das am beeindruckenden Hardangerfjord gelegen ist. Ihr Vater Eirik ist – ebenso wie sein Vater vor ihm – Jarl von Hordaland und damit einer der mächtigsten Männer im südwestlichen Norwegen. Gemeinsam mit ihren beiden Brüdern verbrachte Turid einen Großteil ihrer Kindheit am Hof des Jarls bzw. in seiner Methalle unter rauen Kriegern – da ist es nicht verwunderlich, dass sie selbst schon auf die ein oder andere Víking zog.

Das hat ein Ende, als sie auf Wunsch ihres Vaters einige Zeit in der alten Heimat ihrer verstorbenen Mutter verbringen soll. Eirik zu liebe bemüht sie sich redlich darum, sich einzuleben, doch das fällt ihr schwerer als erwartet.

„Nie hätte sie sich träumen lassen, in der Halle des Jarls von Nordjütland zu stehen und Tuch zu weben, damit die Männer von Limgard auch im nächsten Frühjahr mit prächtigen Segeln auf Víking zogen.
Wie gut ich es in Dorsteinn hatte. Turid liebte es, mit ihren Brüdern auf die Jagd zu gehen. Auf einem ihrer letzten gemeinsamen Ausflüge mit Sturla hatte sie ein Reh erlegt, ihm das Fell abgezogen und später Stiefel aus dem weichen Leder gefertigt.“

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

Wenn ich Turid in drei Worten beschreiben sollte, dann wären es eigensinnig, stolz und selbstbestimmt. Obwohl ihr ihre Familie wichtig ist, ist sie fest davon überzeugt, keinen Mann an ihrer Seite zu brauchen, um glücklich zu sein. Dass in Limgard ausgerechnet zwei Männer um sie buhlen, ist ihr mehr als unangenehm, denn sie ist nicht dazu bereit, ihr Fimbulwinterherz leichtfertig zu verschenken …

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)