[Monatsrückblick] Die Segel mit dem Wind setzen | Januar & Februar 2020

[Der folgende Beitrag kann Spuren von Werbung enthalten]

Meine lieben Weltenbummler,
die ersten zwei Monate des neuen Jahres liegen bereits hinter uns – und wie immer bin ich im Januar voller Motivation und guter Vorsätze ins neue Jahrzehnt gestartet. Unter anderem habe ich mir vorgenommen, dass ich mir ganz bewusst mehr Zeit für die Dinge nehmen möchte, die mich glücklich machen. Und endlich die richtige Balance zu finden zwischen Lesen, Bloggen und meinen Schreibprojekten. Vor allem deswegen, damit wieder etwas mehr Leben in die Welt aus Tinte und Papier einkehrt – und vor allem auch wieder mehr Buchbesprechungen.

Endlich wieder rezensieren!

Bislang hat das auch ganz gut geklappt. Zumindest habe ich schon deutlich mehr gelesen als im vergangenen Jahr und euch mit Cróthpall – Glut der Schatten den gelungenen Auftakt zu einer wundervoll düster-romantischen Fantasytrilogie aus der Feder von Alex M. Schwarze vorgestellt.

Obwohl … allein die Tatsache, dass ich einen Zweimonatsrückblick schreibe, spricht schon dafür, dass es mit der richtigen Balance noch nicht so weit her ist. Das liegt vor allem daran, dass ich viele meiner ach so schönen Pläne – vor allem diejenigen, die mein Autorenleben betreffen – schon Ende Januar über den Haufen werfen musste.

Der Grund dafür ist eigentlich ein erfreulicher: Was meine berufliche Zukunft angeht, hat sich eine große Chance für mich aufgetan, die unbedingt nutzen möchte. Auch wenn das heißt, mein Studium schneller abschließen zu müssen, als ich ursprünglich geplant habe. Auch wenn das heißt, dass Lernpensum und Druck steigen – und die Zeit, die mir für die schönen Dinge (vor allem fürs Schreiben) bleibt, deutlich weniger wird.

Als ich diesen Entschluss gefasst hatte, musste ich mich erstmal neu sortieren. All das, was vor mir liegt, erschien mir wie eine Hürde, die so hoch ist, dass ich sie nicht überwinden kann. Mittlerweile sehe ich die Dinge klarer. Sehe die Möglichkeiten, die sich mir bieten. Und weiß genau, dass es nicht darauf ankommt, aus welcher Richtung der Wind weht, sondern darauf, wie ich meine Segel setze.

Mit dem Wind Segeln

Bislang gelingt es mir dennoch ganz gut, unter den geänderten Bedingungen zu segeln. Ich habe (mehr oder weniger) regelmäßig gebloggt und konnte euch nicht nur mit der Odens Jakt auf den Jahrmarkt der Mysterien entführen, sondern durfte euch auch am Valentinstag (bzw. beim Writing Friday) von einer Liebe erzählen, von der nur mehr Staub und Spinnweben blieben.

Auch mit Sturmsang, meinem aktuellen Romanprojekt, bin ich in den vergangenen zwei Monaten stetig vorangekommen. Drei Kapitel – etwa 8.000 Wörter – trennen mich noch vom Ende der Rohfassung. Einerseits bin ich motiviert, zumindest diesen Arbeitsschritt endlich abzuschließen. Andererseits merke ich, wie schwer mir das Schreiben grade fällt. Jedes Wort, das ich zu Papier bringe, schmeckt nach einem bittersüßen Abschied von der Welt und den Figuren, die mich nun schon seit dem NaNo 2018 begleiten. Mal sehen, ob ich es noch vor der Leipziger Buchmesse schaffe.

März-Ausblick | meine erste LBM

Leute, ich bin aufgeregt. So aufgeregt, dass ich euch vor allem und ganz besonders auf Instagram seit einer Weile die Ohren wegen der Messe vollblubbere. Für mich wird das eine Messe der Premieren: Mein erstes Mal in Leipzig. Die erste Messe, die ich hauptsächlich als Autorin besuche. Und das erste Mal, das ich vor Publikum lesen werde!

Meine wundervolle Verlegerin Jana Hoffhenke konnte tatsächliche einen Leseslot ergattern. Ich freue mich schon wie verrückt darauf, euch Turid und meine Nordmänner vorstellen zu dürfen. Am Samstag, den 14. März, werde ich ab 13 Uhr im Literaturcafé (Halle 4, Stand B 600) aus Wellensang lesen.

Neben der Lesung bereite ich grade noch einige andere Dinge für die Messe vor. Auch ein paar hübsche Buchgoodies, damit ich etwas habe, womit ich euch eine Freude machen kann. :) Bevor ich aber anfange, euch auch hier damit vollzublubbern, wie sehr ich mich schon auf all die tollen Begegnungen und Eindrücke freue, mache ich fürs erste Schluss. Meine weiteren Termine werde ich euch in den kommenden Tagen noch verraten.^^

Ich hoffe, ich kann einige von euch in Leipzig treffen. :)
Wir lesen uns,
Eure Anna

[Monatsrückblick] April/ Mai 2019 | Camp NaNo & Coverenthüllung

[Der folgende Beitrag kann Spuren von Werbung enthalten]

Meine lieben Weltenbummler,
zwei anstrengende und aufregende Monate liegen hinter mir. Deshalb war es hier auch sehr ruhig – beinahe schon gespenstisch still. Darüber hat sich mein Blog auch ausführlich in einem Beschwerdebrief für den Writing Friday beklagt. Zum Glück zeigt er aber auch ein bisschen Verständnis dafür, dass andere Dinge momentan einfach wichtiger sind als das Bloggen – ganz gleich, wie viel Freude ich daran habe.

Camp NaNo-Schreibfieber

Der April stand für mich ganz im Zeichen meines aktuellen historischen Romanprojekts Sturmsang. 10.000 Wörter wollte ich im Camp NaNo, dem kleinen Bruder des NaNoWriMo zu Papier bringen. Stolze 18.000 sind es geworden – eine Zahl, die ich sonst selbst in sehr guten Schreibmonaten nicht erreiche. Das Camp hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Zu sehen, wie der Pfeil auf meiner Zielscheibe immer näher an die Mitte rückte, war eine tolle zusätzliche Motivation. Das erklärt vielleicht auch, warum ich deutlich weniger geschrieben habe, nachdem ich mein Ziel erreicht hatte. ^^

Danach waren meine Schreibreserven erst mal aufgebraucht. Zumindest gab es da eine Kurzgeschichte für eine Ausschreibung (historische Mystery) mit Deadline im Juni, der ich mich gewidmet habe. Und die Veröffentlichung meines Debütromans Wellensang rückt auch immer näher. Voller Stolz durfte ich euch im Mai das Cover enthüllen – und es ist wirklich großartig geworden. Momentan arbeite ich die Layoutfassung durch, schreibe eine Danksagung und und und … Bis zum Release ist noch einiges zu tun, aber zeitlich läuft alles nach Plan. :)

Die Rückkehr des Drachenreiters

Neben mir liegt noch ein ganze Stapel an Büchern, die ich euch gern noch vorstellen möchte. Eines, das ich davon befreit und rezensiert habe, war Die Gabel, die Hexe und der Wurm von Christopher Paolini, eine Reise zurück in die Welt von Eragon, die ich lange herbeigesehnt habe. Dennoch hat mich die Kurzgeschichtensammlung mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Warum verrate ich euch in meiner Rezension.

Habt ihr Lust, noch ein bisschen zu stöbern und tolle neue Autorinnen und Autoren kennenzulernen? Dann kann ich euch die Interviewreihe zur historischen Anthologie Der Schatten des Schwarzen Todes (Burgenwelt Verlag) empfehlen. Die insgesamt dreizehn Schriftstellerinnen und Schriftsteller (darunter auch ich^^) haben den Herausgeberinnen Regine D. Ritter und Jana Hoffhenke Rede und Antwort gestanden.
Jeden Freitag geht ein neues Gespräch online – nachzulesen auf der Homepage von Regine oder direkt beim Burgenwelt Verlag.

Juni-Ausblick | Ausschreibungstipp

Im Juni warten zwei Kurzgeschichten-Projekte auf mich. Obwohl ich mich in diesem Jahr eigentlich auf meine Romane konzentrieren wollte, gab es da doch die ein oder andere Anthologie-Ausschreibung, bei der es mir in den Fingern juckt, einen Beitrag zu verfassen.

Da ich ja weiß, dass hier noch ein paar Schreiberlinge mitlesen: Habt ihr schon gesehen, dass die neue Ausschreibung zur Storyolympiade 2019/2020 ausgeschrieben wurde? Thema diesmal: Generationen.

Ich kann euch nur wärmstens empfehlen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen! Die Auswertung ist transparent und spannend, ihr könnte tolle Kontakte knüpfen – und mit etwas Glück landet ihr in der finalen Auswahl und damit in einer Anthologie im engagierten Verlag Torsten Low. :) Ich habe meine Teilnahme bei den letzten beiden Runden nicht bereut – und konnte im Durchgang 2017/2018 einen der begehrten Anthologieplätze ergattern. Falls ihr mitmachen wollt: Nähere Informationen zu aktuellen Ausschreibung findet ihr unter anderem auf der Homepage des Verlags Torsten Low oder der Storyolympiade.

Wir lesen uns,
Eure Anna

[Monatsrückblick] März 2019 | Auf Hochglanz poliert

[Der folgende Beitrag kann Spuren von Werbung enthalten]

Meine lieben Weltenbummler,
verdammt wenig los hier in der Welt aus Tinte und Papier im letzten Monat, obwohl ich in meinem letzten Rückblick doch versprochen hatte, dass sich das im März ändern würde. Doch neben einem Schauermärchen für den Writing Friday habe ich tatsächlich nichts gepostet. Dass es hier so ruhig geblieben ist, hatte einen guten Grund.

Auf Hochglanz poliert

Wie schon der Februar stand auch der vergangene Monat ganz im Zeichen des Lektorats von Wellensang. Der zweite und finale Durchgang war wieder sehr intensiv, aber ich habe das Gefühl, dass meine Lektorin mir wirklich großartig dabei geholfen hat, das Manuskript auf Hochglanz zu polieren. Ihretwegen habe ich mich auch an meinem ersten historischen Nachwort versucht – und wäre beinahe daran verzweifelt. *lach*

Aus der Uni bin ich es ja gewohnt, historische Sachverhalte in eher … wissenschaftlicher Form zu verpacken. Das Nachwort so zu gestalten, dass es sich eben nicht wie eine wissenschaftliche Abhandlung, sondern wie die perfekte Ergänzung zu einem (Unterhaltungs)Roman liest, war gar nicht so leicht. Zum Glück konnte ich mich auf die Hilfe meines kritischsten Betalesers verlassen, der eigentlich so gar nichts mit Geschichte am Hut hat. ^^ Jedenfalls konnte ich alles – Manuskript, Nachwort und sogar ein Glossar – gegen Ende des Monats abgeben. Die Sachen liegen nun wieder beim Verlag und ich fiebere schon den nächsten Schritten auf dem Weg bis zur Veröffentlichung im Herbst entgegen.

Der SERAPH und die Leipziger Buchmesse

Wie ihr seht hatte ich also ordentlich was zu tun, während sicher auch einige von euch in Leipzig auf der Buchmesse waren. Als Daheimgebliebene habe ich all die tollen Posts und Insta-Stories mit einem lachenden und einem weinenden Auge mitverfolgt. Und dank meines Autoren- und Bloggerkollegen Erik (Zwischen Buchdeckeln), der mal wieder sehr gelungene Messeberichte geschrieben hat, hatte ich beinahe das Gefühl, selbst in Leipzig zu sein.

Die Chroniken von Azuhr – Der Verfluchte

Besonders schade fand ich, dass ich die Releasepartys der beiden frisch erschienenen Anthologien vom Eridanus und Burgenwelt Verlag verpasst habe, zu denen ich auch eine Geschichte beisteuern durfte (weiter Infos folgen in Kürze *hüstel*). Die Fotos, die ich von beiden Veranstaltung gesehen habe, sprechen allerdings dafür, dass die anderen eine (feucht)fröhliche Zeit hatten. :)

 

Auf der Messe wurde auch der SERAPH, der Literaturpreis für Phantastik verliehen. Über die begehrten Auszeichnungen durften sich in diesem Jahr folgende Bücher freuen:

Die Chroniken von Azuhr – der Verfluchte von Bernhard Hennen als Bester Roman (der auch eines meines Jahreshighlights 2018 war. Eine Rezension findet ihr ***hier***.)

The Shelter – Zukunft ohne Hoffnung von Kris Brynn als Bestes Debüt.

Das Erbe der Rauhnacht von Birgit Jaeckel als Bester Independent-Titel.

Auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch!

April-Ausblick | Camp NaNoWriMo 

Nach dem Lektorat juckt es mir in den Fingern, endlich wieder zu schreiben. Dass im April das Camp NaNoWriMo stattfindet, kommt mir daher wie gerufen. Anders als beim großen NaNo im November, kann man sich im Camp jedoch ein individuelles Wort- oder sogar Stundenziel setzen.

Ich hoffe, dass ich durch das Camp (trotz des Beginns des neuen Semesters) wieder in eine einigermaßen regelmäßige Schreibroutine finde. 10k Wörter an Sturmsang, meinem NaNo-Roman von 2018, zu schreiben, habe ich mir als Ziel gesetzt. Für manch einen mag das nicht viel sein, aber für mich ist das eine Menge, die ich selbst in guten Monaten nur selten schaffe.

Am Ende ist und bleibt das Wichtigste, Spaß an seinem Projekt und am Schreiben zu haben.

Jedes Wort, das man zu Papier bringt, bringt einen näher ans Ende der Geschichte.

In dem Sinne:
Wir lesen uns,
Eure Anna

[Monatsrückblick] Der Deutsche Phantastik Preis und die Frankfurter Buchmesse

[Beitrag kann Spuren von Werbung enthalten]

Liebe Weltenbummler,
schon wieder liegt ein Monat hinter uns – und wenn ich in den Kalender schaue, dann ist es ja gar nicht mehr so lang hin, bis das Jahr schon wieder vorbei ist. Höchste Zeit also, auf all die buchigen Highlights im Oktober zurückzublicken.

Der Deutsche Phantastik Preis 2018

Eines der Highlights im letzten Monat – auch was, im ganzen Jahr! – war die Frankfurter Buchmesse. Am Messesamstag habe ich mich auch durch die Hallen geschoben, gründlich in Neuerscheinungen geschmökert und in Verlagsprogrammen gestöbert. Natürlich stand auch die ein oder andere Veranstaltung und das Treffen mit einem befreundeten Autor auf dem Programm. Mehr über meine Erlebnisse auf der FBM erzähle ich euch in meinem * Messebericht. *

Am Wochenende nach der Buchmesse fand die Phantastika im Rahmen der German Comic Con statt. Ehrlich gesagt ist mir das erst Sonntagabend aufgefallen, aber auch nur, weil ich an den Deutschen Phantastik Preis denken musste, der dort verliehen wurde. Erstaunlicherweise habe ich am Tag nach der Verleihung im Internet, weder auf Facebook, noch auf Twitter, Hinweise auf die Sieger gefunden. Wirklich schade, da der DPP in der Szene doch ein gewisses Standing hat. Der Vollständigkeit halber, möchte ich euch die Gewinner in den verschiedenen Kategorien nicht vorenthalten, auf die ich nach längerer Suche gestoßen bin:

Bester internationaler Roman: Das Lied der Krähen – Leigh Bardugo (Knaur Verlag)
Bestes deutsches Romandebüt: Izara – Das ewige Feuer– Julia Dippel (Planet!)
Bester deutscher Roman: Die Krone der Sterne – Kai Meyer (Fischer Tor)
Beste deutsche Kurzgeschichte: Der geheimnisvolle Gefangene – Gerd Scherm (aus: »Reiten wir!«, Edition Roter Drache)
Beste deutsche Anthologie: The U-Files (Talawah-Verlag)
Beste deutsche Serie: Die Phileasson-Saga – Bernhard Hennen und Robert Corvus (Heyne)
Bestes deutsches Hörspiel: Der Totengräbersohn – Sam Feuerbach und Robert Frank
Bestes deutsches Sekundärwerk: Nautilus – Abenteuer & Phantastik
Bester deutscher Grafiker: Lydia Rode für Prinzessin Insomnia und der albtraumfarbene Nachtmahr (Knaus)
Bester deutscher Comic: Die Stadt der Träumenden Bücher – Buchhaim – Florian Biege (Knaus)

Auch hier zeichnet sich die Tendenz ab, dass die großen, schon etablierten Autoren das Feld dominieren. Schade, denn der DPP war in den letzten Jahren immer ein Garant dafür, auch kleinere Verlage und unbekanntere Autoren sichtbar zu machen. (Auch wenn das vor der Umstellung auf eine von einer Jury erstellten Longlist des Öfteren dazu geführt hat, dass man den eher unbekannteren Gewinnern vorgeworfen hat, auf Stimmenfang gegangen zu sein. Allen wird man es wohl nie recht machen können.)

Einblicke in den Schreiballtag …

… wird es ab jetzt in der Rubrik Tintenfässchen geben. Ich bin wahnsinnig froh, dass ich diese Beitragsreihe, mit der ich schon so lange liebäugle, endlich in Angriff genommen habe. Als erstes Thema habe ich mit den * NaNoWriMo * vorgenommen und plaudere ein bisschen aus meinem Tintenfässchen, was ich ganz persönlich aus meiner ersten Teilnahem 2016 mitgenommen habe. Der NaNo ist auch der Grund, warum es hier momentan so ruhig ist. Ich stecke mitten in meinen neuen Romanprojekt Sturmsang (nähere Informationen findet ihr *hier*), das ich im Oktober gründlich geplottet habe.

Ein kurzes Märchen ist im Rahmen des #Writing Friday dennoch entstanden. Darin geh es um einen kleinen Kürbis – und eine ganz besondere Begegnung. Wenn ihr mögt, dann lest gern mal rein. Die Geschichte findet ihr *hier*.

Insgesamt habe ich im Oktober wenig gelesen. Mit dem Beginn des Wintersemesters wird die Zeit knapper. Aber hinter den Kulissen geschehen gerade auch spannende, aufregende Dinge. Mehr darf ich allerdings noch nicht verraten. ;)

Wir lesen uns,
Eure Anna

[Projekt] Sturmsang | Historischer Roman

Bildquelle: Pixabay

Im Tintenfässchen habe ich es schon angekündigt: In diesem Jahr nehme ich wieder am NaNoWriMo teil. In den nächsten Tagen werde ich mich auf meine zweite Reise in die Zeit der Wikinger begeben. Sturmgepeitschte Überfahrten, blutige Schlachten und weitreichende Intrigen: Die Nordmänner stechen in See!

Das Projekt im Überblick:

Arbeitstitel: Sturmsang
Genre: Historischer Roman
Setting: Wende vom 8. zum 9. Jahrhundert; fiktive Dörfer in Nordjütland (Dänemark) und Hordaland (Norwegen)
Geschätzter Umfang: 60.000 Wörter
Perspektive: Personaler Erzähler, 5 Persepektivträger

Darum geht es:

Eine Schildmaid, die auf Rache sinnt.
Ein Mann, der aus Liebe und Ehrgeiz alles wagt.
Und ein Krieger, der zwischen Freundschaft und Loyalität wählen muss.

Halveig ist die Einzige, die den brutalen Überfall auf ihr Dorf überlebt. Getrieben von dem Verlangen, ihre Liebsten zu rächen, setzt sie alles daran, den Mann ausfindig zu machen, der ihr alles genommen hat.
Jahre vergehen, bis sie auf einer Víking eben der Gruppe von Männern gegenüber steht, die ihr Dorf in Schutt und Asche gelegt haben. Ihrer Rache so nah, geraten beide Kriegsbanden in einen Hinterhalt. Halveig muss sich entscheiden: Nimmt sie Rache oder setzt sie alles daran, ihren Freund, dem sie ihr Leben verdankt, zu retten und gemeinsam mit dem ihr verhassten Krieger einen Weg zu finden, in ihre Heimat zurückzukehren?

Ich freue mich jetzt schon darauf, erneut in die Welt der rauen Wikinger zu reisen, an Bord ihrer prächtigen Schiffe über die See zu fahren und noch tiefer in ihre Mythologie einzutauchen.

Wir lesen uns
Eure Anna