[Monatsrückblick] Die Segel mit dem Wind setzen | Januar & Februar 2020

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Meine lieben Weltenbummler,
die ersten zwei Monate des neuen Jahres liegen bereits hinter uns – und wie immer bin ich im Januar voller Motivation und guter Vorsätze ins neue Jahrzehnt gestartet. Unter anderem habe ich mir vorgenommen, dass ich mir ganz bewusst mehr Zeit für die Dinge nehmen möchte, die mich glücklich machen. Und endlich die richtige Balance zu finden zwischen Lesen, Bloggen und meinen Schreibprojekten. Vor allem deswegen, damit wieder etwas mehr Leben in die Welt aus Tinte und Papier einkehrt – und vor allem auch wieder mehr Buchbesprechungen.

Endlich wieder rezensieren!

Bislang hat das auch ganz gut geklappt. Zumindest habe ich schon deutlich mehr gelesen als im vergangenen Jahr und euch mit Cróthpall – Glut der Schatten den gelungenen Auftakt zu einer wundervoll düster-romantischen Fantasytrilogie aus der Feder von Alex M. Schwarze vorgestellt.

Obwohl … allein die Tatsache, dass ich einen Zweimonatsrückblick schreibe, spricht schon dafür, dass es mit der richtigen Balance noch nicht so weit her ist. Das liegt vor allem daran, dass ich viele meiner ach so schönen Pläne – vor allem diejenigen, die mein Autorenleben betreffen – schon Ende Januar über den Haufen werfen musste.

Der Grund dafür ist eigentlich ein erfreulicher: Was meine berufliche Zukunft angeht, hat sich eine große Chance für mich aufgetan, die unbedingt nutzen möchte. Auch wenn das heißt, mein Studium schneller abschließen zu müssen, als ich ursprünglich geplant habe. Auch wenn das heißt, dass Lernpensum und Druck steigen – und die Zeit, die mir für die schönen Dinge (vor allem fürs Schreiben) bleibt, deutlich weniger wird.

Als ich diesen Entschluss gefasst hatte, musste ich mich erstmal neu sortieren. All das, was vor mir liegt, erschien mir wie eine Hürde, die so hoch ist, dass ich sie nicht überwinden kann. Mittlerweile sehe ich die Dinge klarer. Sehe die Möglichkeiten, die sich mir bieten. Und weiß genau, dass es nicht darauf ankommt, aus welcher Richtung der Wind weht, sondern darauf, wie ich meine Segel setze.

Mit dem Wind Segeln

Bislang gelingt es mir dennoch ganz gut, unter den geänderten Bedingungen zu segeln. Ich habe (mehr oder weniger) regelmäßig gebloggt und konnte euch nicht nur mit der Odens Jakt auf den Jahrmarkt der Mysterien entführen, sondern durfte euch auch am Valentinstag (bzw. beim Writing Friday) von einer Liebe erzählen, von der nur mehr Staub und Spinnweben blieben.

Auch mit Sturmsang, meinem aktuellen Romanprojekt, bin ich in den vergangenen zwei Monaten stetig vorangekommen. Drei Kapitel – etwa 8.000 Wörter – trennen mich noch vom Ende der Rohfassung. Einerseits bin ich motiviert, zumindest diesen Arbeitsschritt endlich abzuschließen. Andererseits merke ich, wie schwer mir das Schreiben grade fällt. Jedes Wort, das ich zu Papier bringe, schmeckt nach einem bittersüßen Abschied von der Welt und den Figuren, die mich nun schon seit dem NaNo 2018 begleiten. Mal sehen, ob ich es noch vor der Leipziger Buchmesse schaffe.

März-Ausblick | meine erste LBM

Leute, ich bin aufgeregt. So aufgeregt, dass ich euch vor allem und ganz besonders auf Instagram seit einer Weile die Ohren wegen der Messe vollblubbere. Für mich wird das eine Messe der Premieren: Mein erstes Mal in Leipzig. Die erste Messe, die ich hauptsächlich als Autorin besuche. Und das erste Mal, das ich vor Publikum lesen werde!

Meine wundervolle Verlegerin Jana Hoffhenke konnte tatsächliche einen Leseslot ergattern. Ich freue mich schon wie verrückt darauf, euch Turid und meine Nordmänner vorstellen zu dürfen. Am Samstag, den 14. März, werde ich ab 13 Uhr im Literaturcafé (Halle 4, Stand B 600) aus Wellensang lesen.

Neben der Lesung bereite ich grade noch einige andere Dinge für die Messe vor. Auch ein paar hübsche Buchgoodies, damit ich etwas habe, womit ich euch eine Freude machen kann. :) Bevor ich aber anfange, euch auch hier damit vollzublubbern, wie sehr ich mich schon auf all die tollen Begegnungen und Eindrücke freue, mache ich fürs erste Schluss. Meine weiteren Termine werde ich euch in den kommenden Tagen noch verraten.^^

Ich hoffe, ich kann einige von euch in Leipzig treffen. :)
Wir lesen uns,
Eure Anna

[Monatsrückblick] April/ Mai 2019 | Camp NaNo & Coverenthüllung

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Meine lieben Weltenbummler,
zwei anstrengende und aufregende Monate liegen hinter mir. Deshalb war es hier auch sehr ruhig – beinahe schon gespenstisch still. Darüber hat sich mein Blog auch ausführlich in einem Beschwerdebrief für den Writing Friday beklagt. Zum Glück zeigt er aber auch ein bisschen Verständnis dafür, dass andere Dinge momentan einfach wichtiger sind als das Bloggen – ganz gleich, wie viel Freude ich daran habe.

Camp NaNo-Schreibfieber

Der April stand für mich ganz im Zeichen meines aktuellen historischen Romanprojekts Sturmsang. 10.000 Wörter wollte ich im Camp NaNo, dem kleinen Bruder des NaNoWriMo zu Papier bringen. Stolze 18.000 sind es geworden – eine Zahl, die ich sonst selbst in sehr guten Schreibmonaten nicht erreiche. Das Camp hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Zu sehen, wie der Pfeil auf meiner Zielscheibe immer näher an die Mitte rückte, war eine tolle zusätzliche Motivation. Das erklärt vielleicht auch, warum ich deutlich weniger geschrieben habe, nachdem ich mein Ziel erreicht hatte. ^^

Danach waren meine Schreibreserven erst mal aufgebraucht. Zumindest gab es da eine Kurzgeschichte für eine Ausschreibung (historische Mystery) mit Deadline im Juni, der ich mich gewidmet habe. Und die Veröffentlichung meines Debütromans Wellensang rückt auch immer näher. Voller Stolz durfte ich euch im Mai das Cover enthüllen – und es ist wirklich großartig geworden. Momentan arbeite ich die Layoutfassung durch, schreibe eine Danksagung und und und … Bis zum Release ist noch einiges zu tun, aber zeitlich läuft alles nach Plan. :)

Die Rückkehr des Drachenreiters

Neben mir liegt noch ein ganze Stapel an Büchern, die ich euch gern noch vorstellen möchte. Eines, das ich davon befreit und rezensiert habe, war Die Gabel, die Hexe und der Wurm von Christopher Paolini, eine Reise zurück in die Welt von Eragon, die ich lange herbeigesehnt habe. Dennoch hat mich die Kurzgeschichtensammlung mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Warum verrate ich euch in meiner Rezension.

Habt ihr Lust, noch ein bisschen zu stöbern und tolle neue Autorinnen und Autoren kennenzulernen? Dann kann ich euch die Interviewreihe zur historischen Anthologie Der Schatten des Schwarzen Todes (Burgenwelt Verlag) empfehlen. Die insgesamt dreizehn Schriftstellerinnen und Schriftsteller (darunter auch ich^^) haben den Herausgeberinnen Regine D. Ritter und Jana Hoffhenke Rede und Antwort gestanden.
Jeden Freitag geht ein neues Gespräch online – nachzulesen auf der Homepage von Regine oder direkt beim Burgenwelt Verlag.

Juni-Ausblick | Ausschreibungstipp

Im Juni warten zwei Kurzgeschichten-Projekte auf mich. Obwohl ich mich in diesem Jahr eigentlich auf meine Romane konzentrieren wollte, gab es da doch die ein oder andere Anthologie-Ausschreibung, bei der es mir in den Fingern juckt, einen Beitrag zu verfassen.

Da ich ja weiß, dass hier noch ein paar Schreiberlinge mitlesen: Habt ihr schon gesehen, dass die neue Ausschreibung zur Storyolympiade 2019/2020 ausgeschrieben wurde? Thema diesmal: Generationen.

Ich kann euch nur wärmstens empfehlen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen! Die Auswertung ist transparent und spannend, ihr könnte tolle Kontakte knüpfen – und mit etwas Glück landet ihr in der finalen Auswahl und damit in einer Anthologie im engagierten Verlag Torsten Low. :) Ich habe meine Teilnahme bei den letzten beiden Runden nicht bereut – und konnte im Durchgang 2017/2018 einen der begehrten Anthologieplätze ergattern. Falls ihr mitmachen wollt: Nähere Informationen zu aktuellen Ausschreibung findet ihr unter anderem auf der Homepage des Verlags Torsten Low oder der Storyolympiade.

Wir lesen uns,
Eure Anna

[Monatsrückblick] März 2019 | Auf Hochglanz poliert

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Meine lieben Weltenbummler,
verdammt wenig los hier in der Welt aus Tinte und Papier im letzten Monat, obwohl ich in meinem letzten Rückblick doch versprochen hatte, dass sich das im März ändern würde. Doch neben einem Schauermärchen für den Writing Friday habe ich tatsächlich nichts gepostet. Dass es hier so ruhig geblieben ist, hatte einen guten Grund.

Auf Hochglanz poliert

Wie schon der Februar stand auch der vergangene Monat ganz im Zeichen des Lektorats von Wellensang. Der zweite und finale Durchgang war wieder sehr intensiv, aber ich habe das Gefühl, dass meine Lektorin mir wirklich großartig dabei geholfen hat, das Manuskript auf Hochglanz zu polieren. Ihretwegen habe ich mich auch an meinem ersten historischen Nachwort versucht – und wäre beinahe daran verzweifelt. *lach*

Aus der Uni bin ich es ja gewohnt, historische Sachverhalte in eher … wissenschaftlicher Form zu verpacken. Das Nachwort so zu gestalten, dass es sich eben nicht wie eine wissenschaftliche Abhandlung, sondern wie die perfekte Ergänzung zu einem (Unterhaltungs)Roman liest, war gar nicht so leicht. Zum Glück konnte ich mich auf die Hilfe meines kritischsten Betalesers verlassen, der eigentlich so gar nichts mit Geschichte am Hut hat. ^^ Jedenfalls konnte ich alles – Manuskript, Nachwort und sogar ein Glossar – gegen Ende des Monats abgeben. Die Sachen liegen nun wieder beim Verlag und ich fiebere schon den nächsten Schritten auf dem Weg bis zur Veröffentlichung im Herbst entgegen.

Der SERAPH und die Leipziger Buchmesse

Wie ihr seht hatte ich also ordentlich was zu tun, während sicher auch einige von euch in Leipzig auf der Buchmesse waren. Als Daheimgebliebene habe ich all die tollen Posts und Insta-Stories mit einem lachenden und einem weinenden Auge mitverfolgt. Und dank meines Autoren- und Bloggerkollegen Erik (Zwischen Buchdeckeln), der mal wieder sehr gelungene Messeberichte geschrieben hat, hatte ich beinahe das Gefühl, selbst in Leipzig zu sein.

Die Chroniken von Azuhr – Der Verfluchte

Besonders schade fand ich, dass ich die Releasepartys der beiden frisch erschienenen Anthologien vom Eridanus und Burgenwelt Verlag verpasst habe, zu denen ich auch eine Geschichte beisteuern durfte (weiter Infos folgen in Kürze *hüstel*). Die Fotos, die ich von beiden Veranstaltung gesehen habe, sprechen allerdings dafür, dass die anderen eine (feucht)fröhliche Zeit hatten. :)

 

Auf der Messe wurde auch der SERAPH, der Literaturpreis für Phantastik verliehen. Über die begehrten Auszeichnungen durften sich in diesem Jahr folgende Bücher freuen:

Die Chroniken von Azuhr – der Verfluchte von Bernhard Hennen als Bester Roman (der auch eines meines Jahreshighlights 2018 war. Eine Rezension findet ihr ***hier***.)

The Shelter – Zukunft ohne Hoffnung von Kris Brynn als Bestes Debüt.

Das Erbe der Rauhnacht von Birgit Jaeckel als Bester Independent-Titel.

Auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch!

April-Ausblick | Camp NaNoWriMo 

Nach dem Lektorat juckt es mir in den Fingern, endlich wieder zu schreiben. Dass im April das Camp NaNoWriMo stattfindet, kommt mir daher wie gerufen. Anders als beim großen NaNo im November, kann man sich im Camp jedoch ein individuelles Wort- oder sogar Stundenziel setzen.

Ich hoffe, dass ich durch das Camp (trotz des Beginns des neuen Semesters) wieder in eine einigermaßen regelmäßige Schreibroutine finde. 10k Wörter an Sturmsang, meinem NaNo-Roman von 2018, zu schreiben, habe ich mir als Ziel gesetzt. Für manch einen mag das nicht viel sein, aber für mich ist das eine Menge, die ich selbst in guten Monaten nur selten schaffe.

Am Ende ist und bleibt das Wichtigste, Spaß an seinem Projekt und am Schreiben zu haben.

Jedes Wort, das man zu Papier bringt, bringt einen näher ans Ende der Geschichte.

In dem Sinne:
Wir lesen uns,
Eure Anna

[Monatsrückblick] Februar 2019 | Traumwelten und ganz viel Liebe

 

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Meine lieben Weltenbummler,
schon wieder ist ein Monat vorbei – und mit Schrecken stelle ich fest, dass ich im Februar schon wieder kaum Beiträge auf dem Blog veröffentlicht habe. Dabei hatte ich doch soooo viel vor! Um meine (ellenlange) To-Do-Liste ist es allerdings auch nicht besser bestellt. Seltsam. Irgendwo in der Nähe meines Schreibtisches scheint es wohl ein schwarzes Loch zu geben, das meine Zeit verschluckt

Traumwelten & Lieblingsautoren

Erinnert ihr euch noch an die Zeit vor einigen Monaten, in der fast täglich irgendein Award ins Leben gerufen oder eine Nominierung in den elektronischen Briefkasten geflattert ist? Das ist nun schon so lange her, dass Suse von Suses Buchtraum dachte, dass es endlich an der Zeit für eine neue Aktion ist. Deshalb hat sie den kleinen, aber feinen Mini Buchtraum Award ins Leben gerufen, an dem ich auch teilnehmen durfte.

Die Fragen, die sich Suse überlegt hat, sind wirklich unglaublich süß und verträumt – und zum Teil auch gar nicht so leicht zu beantworten. Falls ihr also immer schon mal wissen wolltet, was für verrückte Buch- oder Autorenträume ich hatte, bei welchen Covern ich dahinschmelze oder wie ich mir meinen Traumroman vorstellte: ***hier*** werdet ihr es erfahren.

Eine traumhafte Beitragsreihe, die ich euch sehr ans Herz legen kann, findet ihr auf dem Buchperlenblog. Gabriela hat nämlich den ganzen Monate ihrem Lieblingsautor Neil Gaiman gewidmet. Man merkt ihren Posts richtig an, wie vernarrt sie in Gaimans Geschichten und die Welten, die er geschaffen hat, ist. :) Glaubt mir, ihre Begeisterung ist so ansteckend, dass ihr am Ende eine Menge neuer Bücher auf eurer Wunschliste haben werdet.

Liebe in der Literatur

Im Februar führt dank des Valentinstags an einem Thema kein Weg vorbei: der Liebe. Das habe auch ich zum Anlass genommen, mir endlich einen Beitrag vom Herzen zu schreiben, der mich schon eine Weile begleitet (und sogar älter ist als dieser Blog). Im Tintenfässchen drehte sich daher diesmal alles um die Frage:

Herausgekommen ist eine kurze (und unvollständige!) Betrachtung der Liebe in der Literatur – und der unterschiedlichen Formen, die sie annehmen kann. Was genau Harry Potter, Nevernight oder Frodo und Sam aus dem Herrn der Ringe damit zu tun haben? Ihr könnt es ***hier*** herausfinden.

März-Ausblick | Lektorat, Buchmesse & Veröffentlichungen

Seit zwei Wochen nimmt mich das Lektorat meines Debütromans ganz schön in Anspruch, aber das ist auch gut so. Immerhin möchte ich das Beste aus meinem Manuskript herausholen, bevor ich es im Herbst auf die Leser loslasse. Daneben bleibt mir allerdings wenig Zeit, mich um den Blog zu kümmern oder noch etwas für den Writing Friday zu verfassen. Eine Kurzgeschichte ist dennoch entstanden. In Nichts als Scherereien erzähle ich euch die Geschichte von Jack und seinem … ungewöhnlichen Problem. Neugierig? Dann schnuppert ***hier*** gern mal rein!

Im März hoffe ich, wieder mehr Zeit zum Lesen, Schreiben und Bloggen zu haben. Wenn das Lektorat geschafft ist, sollte das auch möglich sein. :)

Von meinem Schreibtisch aus werde ich natürlich auch mitverfolgen, was so alles auf der Leipziger Buchmesse passiert. :) Falls ihr hinfahrt, schaut gern mal am Gemeinschaftsstand vom Burgenwelt und Eridanus Verlag vorbei (Halle 2, Stand 408). Dort feiern zwei Anthologien Premiere, zu denen ich je eine Kurzgeschichte beisteuern durfte.

Habt einen schönen Monat!
Wir lesen uns,
Anna.

PS: Hier geht es zum Rückblick auf den Januar 2019. ***klick***

[Monatsrückblick] Januar 2019 | Buchhighlights und Vorsätze

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Hallo meine Weltenbummler,
wieder einmal liegt ein typischer Januar hinter mir. Typisch vor allem deshalb, weil ich meine Nase statt in spannende Romane in den vergangenen Wochen fast ausschließlich in Uni-Bücher gesteckt habe. Und typisch, weil mich – wie immer – nach der Klausurphase direkt eine fiese Erkältung niedergestreckt hat. Mittlerweile habe ich das Schlimmste überstanden und auch schon wieder Lust am Bloggen und Schreiben. :)

Buchhighlights

Bildrechte liegen beim Verlag

Sofort zu Beginn des Jahres habe ich euch die Romane vorgestellt, die 2018 mein Leserinnenherz haben höher schlagen lassen oder mir spannende/ fantastische/abenteuerliche etc. Reisen in Welten aus Tinte und Papier beschert haben. Meine *** Jahreshighlights *** sind eine bunte Mischung aus etablierten Autoren, Nachwuchsschriftstellern und Selfpublishern. Mich freut es ganz besonders, dass auch die ein oder andere Erzählung abseits des Mainstreams einen Platz unter meinen Lieblingstiteln 2018 gefunden hat.

Ein Buch, das es vermutlich unter meine diesjährigen Highlights schaffen wird, ist der neue Roman von Christopher Paolini. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich darüber freue, endlich wieder in die Welt von Paolinis Erfolgsreihe Eragon eintauchen zu können. Okay, ich geb es zu: Meine Begeisterung konnte ich in meinem ***Waiting on Wednesday*** Beitrag kurz vor dem Release kaum verbergen. ^^ Nach der letzten Klausur habe ich mich auch schon darauf gestürzt, zögere es momentan aber noch hinaus, das Buch zu beenden. Bald werde ich euch hier aber verraten, wie mir mein lang ersehnter Ausflug nach Alagaësia gefallen hat.

Träume

Um *** Träume bzw. gute Vorsätze *** ging es in meinem ersten #Writing Friday-Beitrag in diesem Jahr. Anders als sonst habe ich das Thema diesmal nicht fiktiv umgesetzt, sondern aufgeschrieben, was mir auf dem Herzen lag. Und das ist vor allem eines: Ich möchte mich in diesem Jahr für meine Träume stark machen. Konkret bedeutet das, für meinen Traum vom (Hobby-)Autorenleben und meinen Debütroman, der voraussichtlich im Herbst erscheinen wird.

Passend zu diesem Traum habe ich im Januar auch die Layoutfassungen zweier Kurzgeschichten zur finalen Überprüfung zugesandt bekommen, die im März passend zur Leipziger Buchmesse veröffentlicht werden sollen. Die eine davon im Eridanus Verlag (Science Fiction) und die andere im Burgenwelt Verlag (Historie). Ich freue mich jetzt schon darauf, meine Belegexemplare bald in Händen halten zu können und euch die Anthologien vorzustellen. :)

Februar-Ausblick

Für diesen Monat habe ich einen Beitrag geplant, den ich schon schreiben wollte, bevor es diesen Blog überhaupt gab. Ich verrate nur so viel: Er wird in der Rubrik Tintenfässchen erscheinen und ein zentrales Thema der Literatur behandeln.^^

Ansonsten erwartet mich mein erstes Romanlektorat. :O Ich muss ehrlich zugeben, dass mich das ein bisschen … einschüchtert. Bei Kurzgeschichten konnte ich ja schon Erfahrungen in dieser Hinsicht sammeln, aber so ein Roman ist schon eine andere Hausnummer. Wie es mir dabei ergeht, werde ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Worauf freut ihr euch in diesem Monat am meisten?

Wir lesen uns,
Eure Anna

PS: Hier geht es zum Rückblick auf den Dezember 2018. ***klick***

[Monatsrückblick] Kristallherzen, Mut & große Veränderungen

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Hallo Weltenbummler,
ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet und freut euch auf all die Dinge, die 2019 vor euch liegen. Bevor ich mich mit Feuereifer in die nächsten Abenteuer stürze, steht noch mein Rückblick auf den Dezember aus – eine Angewohnheit, die ich auch in diesem Jahr gern beibehalten möchte (auch wenn die Rückblicke gern etwas früher im Monat online gehen könnten^^).

Ein zauberhafter Adventskalender

Weihnachtszeit, Feiertage und Jahreswechsel – der Dezember ist traditionell der Monat, indem man mehr Verabredungen und Termine hat, als Zeit dafür. Nachdem ich im November wegen des NaNos eine Menge Zeit ins Schreiben und mein aktuelles Romanprojekt Sturmsang investiert habe, habe ich es schreibtechnisch im Dezember etwas ruhiger angehen lassen. Stoff für die Uni wollte aufgearbeitet, Weihnachtsgeschenke besorgt, Kekse gebacken und die Adventszeit genossen werden.

Das Warten aufs Christkind wurde mir durch einen ganz besonderen Adventskalender, den Elizzy von Read Books and Fall in Love ins Leben gerufen hat. Schon das ganze Jahr über hat sie im Rahmen des #Writing Friday kreative Schreibaufgaben gestellt – und macht damit auch 2019 weiter (und ich bin auch wieder dabei). Im Dezember sind insgesamt 24 Geschichten als ein ganz besonderes Geschenk an ein kleines Mädchen online gegangen. Und diese Geschichten sind bezaubernd, berührend, spannend und genau so abwechslungsreich und vielseitig wie die Schreiberlinge, die sie erzählen.

In meinem Kristallherz geht es um Weihnachtsbaumschmuck, der eine Familie schon seit Generationen begleitet. Es geht um seine Geschichte und die Geschichten der Menschen, denen er Hoffnung, Trost und Freude schenkte.

Stolz

Stolz bin ich auf Feuerfunken, die Fantasy-Kurzgeschichte, die ich 2018 in einer Anthologie des Verlags Torsten Low veröffentlichen durfte. Gegen 175 andere Erzählungen hat sie sich durchgesetzt und ist auf einem großartigen 20. Platz gelandet.

Stolz – und überglücklich – bin ich aber vor allem deshalb, weil ich im Dezember den Vertrag für meinen Debütroman unterzeichnen durfte. :) Wenn alles klappt – und wenn ihr mögt – dann werde ich euch schon im Herbst 2019 an Bord eines Wikingerschiffes in eine längst vergangene Zeit entführen. Mehr dazu und über mein Schreibjahr 2018 findet ihr ***hier***.

Ausblick: 2019 – der Kopf voller Ideen

Über die Feiertage habe ich mir Gedanken gemacht, wohin es mit der Welt aus Tinte und Papier gehen soll. Es gibt die ein oder andere Beitragsidee, die ich gern umsetzen, Bücher und Themen, die ich euch vorstellen möchte – und selbstverständlich könnt ihr hier mitverfolgen, wie es mit meinem Manuskript bis zur Veröffentlichung weitergeht. :)

Wir lesen uns,
Eure Anna

[Monatsrückblick] Schreibfieber, Book Haul & Adventsausblick

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Hallo Weltenbummler,
nun ist er also angebrochen, der letzte Monat des Jahres. Im November war es hier in der Welt aus Tinte und Papier ruhiger als sonst. Das lag vor allem daran, dass ich mich mit Feuereifer in den NaNoWriMo und mein historisches Romanprojekt Sturmsang (***klick***) gestürzt habe. Wie es mir dabei ergangen ist, werde ich euch bald in einem neuen Tintenfässchen-Beitrag verraten. Jetzt wird es erstmal Zeit, darauf zu schauen, was im November noch so los war. :)

Nevernight und der Black-Friday-Book-Haul

Nach einer langen Rezensionsflaute konnte ich euch endlich wieder einen Roman vorstellen. Dabei handelte es sich um keinen geringeren als Nevernight – Die Prüfung, den Auftakt einer auf ganzer Linie außergewöhnlichen Fantasy-Trilogie aus der Feder von Jay Kristoff. Ehrlich gesagt hatte ich das Buch schon im Frühjahr ausgelesen, mich allerdings nicht an die Besprechung gewagt, weil … weil ich befürchtete habe, dem Roman nicht gerecht werden zu können. Nevernight gehört definitiv zu den besten und ungewöhnlichsten Titeln, die ich in den vergangenen Jahren gelesen habe. Warum, das verrate ich euch ***hier***.

Nicht unterschlagen möchte ich euch auch die Namen derer, die bereits im Oktober mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet wurden. Eine Übersicht der Gewinner in allen Kategorien findet ihr ***hier***.

Dann gab es im November auch noch den alljährlichen Shopping-Wahnsinn am Black Friday. Was soll ich sagen? Bei 20% Rabatt auf englischsprachige Bücher konnte ich einfach nicht widerstehen. Folgende Schätzchen sind neu in meinem Buchregal eingezogen:

Da hätten wir zum einen Stardust, von Neil Gaiman, das schon seit der wunderbaren Verfilmung Der Sternenwanderer weit oben auf meiner Wunschliste steht. Historisch wird es in Fools and Mortals von Bernard Cornwell (dt: Narren und Sterbliche, erschienen bei Rowohlt 2018), in dem es um niemand geringeren als Richard Shakespeare geht, den Bruder des berühmten Barden. Ein ganz besonderes Highlight ist allerdings Robert Dinsdales The Toymakers, eine wirklich magische Erzählung, die wunderbar in die Adventszeit passt (auf deutsch erschienen unter dem Titel Die kleinen Wunder von Mayfair).

Und darum geht es:

It is 1917, and while war wages across Europe, in the heart of London, there is a place of hope and enchantment.

The Emporium sells toys that capture the imagination of children and adults alike: patchwork dogs that seem alive, toy boxes that are bigger on the inside, soldiers that can fight battles of their own. Into this family business comes young Cathy Wray, running away from a shameful past. The Emporium takes her in, makes her one of its own.

But Cathy is about to discover that the Emporium has secrets of its own…

 

Ausblick auf die Adventszeit

Im Dezember wartete etwas ganz Besonderes auf euch: Die Special Edition des #Writing Friday. 24 Blogger*innen haben sich zusammengefunden und einen weihnacht-winterlichen Geschichtenadventskalender gestaltet. Los ging es am bei Elizzy von read books and fall in love mit einer herzerwärmenden Eröffnungsgeschichte (***klick***). Schaut gern bei ihr und den anderen vorbei. :) Mein Beitrag erwartete euch dann am 18. Dezember.

Wir lesen uns,
Eure Anna

[Monatsrückblick] Magie, freie Zeit und Schreibzeit

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Hallo liebe Weltenbummler,
wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich sie schon: Die sich langsam verfärbenden Blätter, die den Herbst ankündigen. Für mich gibt es keine schönere Jahreszeit. :) Ich liebe es, mich bei Regen und Sturm mit einem guten Buch unter meiner Kuscheldecke zu verkriechen und es mir so gemütlich zu machen. Wenn der Regen aufs Dach prasselt, macht es mir gleich noch mal so viel Spaß, in den Welten aus Tinte und Papier zu versinken oder in die Tasten zu hauen und meine eigenen Geschichten zu erzählen. Zwei Romane, die wunderbar in den Herbst passen, habe ich euch im September vorgestellt.

Von Hexen und Zauberern

Eine ganz besondere Geschichte hat euch Ily Romansky in Blutrabe zu erzählen. Der Auftakt ihrer Mysteryreihe rund um die junge Gouvernante Zara Nesbit, der im Selfpublishing erschienen ist, konnte mich auf ganzer Linie begeistern. Nicht nur das historische Setting ist stimmig und stimmungsvoll. Der Autorin gelingt es meisterhaft, eine Gänsehaut-Atmosphäre zu kreieren, die an die Erzählungen von Edgar Allan Poe oder H. P. Lovecraft erinnert. Ich könnte euch noch stundenlang von Blutrabe vorschwärmen – oder euch einfach auf meine Rezension hinweisen, die ihr *** hier *** findet.

Auch bei der zweiten Buchempfehlung wird es magisch. Es geht um eine Jugendbuchreihe und einen Zauberlehrling, den wohl nahezu jeder von uns kennt: Harry Potter. Kaum zu glauben, dass es tatsächlich schon 20 Jahre her ist, seit das erste Abenteuer von Harry, Ron und Hermine erschien – und die Herzen von Millionen Muggeln eroberte. Von meiner ersten Begegnung mit dem Jungen, der mir die Welt der Magie zeigte, und den zauberschönen Erinnerungen, die ich mit Harry Potter verbinde, erzähle ich euch *** hier ***.

Ein Monat voller Autorenleben

Na gut, das stimmt nicht ganz. In der ersten Septemberwoche habe ich endlich das Großprojekt „Bachelorarbeit“ beendet – und mir danach eine ordentliche Portion Schreibzeit gegönnt. Da traf es sich auch hervorragend, dass ich am Tag nach Abgabe der Arbeit eine Mail mit einer Zusage im Postfach hatte. Im Frühjahr wird eine historische Kurzgeschichte in einer Anthologie des Burgenwelt Verlags erscheinen. Ich freue mich jetzt schon sehr darauf, zum mittlerweile vierten Mal mit dem Verlag zusammenarbeiten zu dürfen.

Im September bin ich aber noch einen weiteren Schritt in Richtung der Zukunft meiner Träume gegangen. Zum allerersten Mal habe ich einem Verlag ein Manuskript angeboten. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie aufgeregt ich war, als ich endlich auf Senden geklickt habe. Zurzeit wird mein Projekt eingehend geprüft – und immer, wenn ich mein Mailpostfach öffne, rast mein Herz wie verrückt, weil ich eine Antwort haben könnte. Die Verlagsbewerbung ist ein wirklich großer, aufregender Schritt – und ich hoffe und bange, dass sie ein positives Ende nimmt.

Mit Feuereifer habe ich mich auch daran gemacht, mein Romanprojekt aus dem NaNo 2016 umzuschreiben. (Zur Erklärung: Jedes Jahr im November stellen sich Autoren weltweit der Herausforderung, im NaNoWriMo einen Roman von 50.000 Wörtern Länge innerhalb eines Monats zu schreiben.) Nachdem ich einiges umgeplottet habe, habe ich das Gefühl, dass die Erzählung insgesamt runder wird. Dabei habe ich mich von Neuem in Setting, Figuren und die Geschichte an sich verliebt. Hach ja, mein Herbstie …

Wie ihr seht, habe ich im September richtig fleißig geschrieben. Dabei ist auch wieder ein Beitrag für den #Writing Friday entstanden. Diesmal geht es um Freiheit, Größe und das Gefühl, Zuhause zu sein. Reinschnuppern könnt ihr *** hier ***.

Oktoberausblick

Was bei einem Ausblick auf den nächsten Monat nicht fehlen darf, ist die Frankfurter Buchmesse – auch wenn ich noch nicht weiß, ob ich in diesem Jahr hinfahren werde. Parallel dazu findet am 13. 10 in Dreieich die BuCon statt, auf der sich eine bunte Mischung von Verlagen und Autoren der Phantastikszene tummeln wird. An diesem Tag erscheint auch die Anthologie mit den Siegergeschichten der Storyolympiade 2017/2018, in der auch meine Kurzgeschichte Feuerfunken abgedruckt wird. Mehr dazu verrate ich euch bald. Nur so viel für den Moment: Beim Verlag Torsten Low könnt ihr das Buch noch bis zum 12. 10 zum Subskriptionspreis *** vorbestellen *** und ordentlich sparen.

Im nächsten Monat möchte ich auch endlich eine Beitragsreihe umsetzen, die ich schon lange plane. Im Tintenfässchen wird sich vieles ums Schreiben im Allgemeinen, aber auch um konkrete Projekte drehen. Ich bin gespannt, wie das bei euch ankommen wird. :)

Wir lesen uns,
Anna

[Monatsrückblick] Zeit mit Freunden, das Meer und eine Reise ins Mittelalter

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Hallo Weltenbummler,
Hach, der September ist zwar schon zur Hälfte rum, aber ich habe euch noch gar nicht erzählt, was ich alles im August erlebt habe. Dabei bekomme ich jetzt noch glänzende Augen, wenn ich mich daran zurückerinnere. *.* Aber lest am besten selbst.

Meeresgold und Märengestalten

Die Chroniken von Azuhr – Der Verfluchte

Zu Beginn des Monats habe ich euch *** ein Buch vorgestellt ***, das für mich jetzt schon zu meinen Jahreshighlights zählt: Der Verfluchte, der Auftakt zu Bernhard Hennens neuer Trilogie Die Chroniken von Azuhr. Hennen ist für mich ein unvergleichlicher Geschichtenerzähler – und zählt zurecht zu meinen Lieblingsautoren. In seinem ersten Soloroman nach der Elfen-Ära entführt er uns erneut in eine phantastische Welt voller Magie, in der Märengestalten lebendig werden. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten, dass im September mit Die weiße Königin endlich die *** Fortsetzung *** von Milans Geschichte erscheint.

Dann war da noch Meeresgold. Versprechen der See. Ein Buch, bei dem mich Titel und Cover sofort gecatched haben – leider konnte der Inhalt nicht damit mithalten. Mit Meeresgold hat Katelyn Erikson eine historische Abenteuerromanze geschrieben, deren Plot vorhersehbar, oft belanglos und von Piratenklischees gespickt ist. Dass an der Geschichte nicht alles schlecht ist und was mir daran gefallen hat, verrate ich euch in meiner *** Rezension ***.

Sonne, Strand und … Ritter?!

Kennt ihr diese ganz besonderen Herzmenschen, die ihr ein Jahr oder länger nicht mehr gesehen habt, bei denen es sich aber anfühlt, als wärt ihr nur kurz weg gewesen, wenn ihr sie endlich wieder trefft? Genau solche habe ich im August besucht. Zwei Menschen, die ich ohne mein Autorenleben nie kennengelernt hätte. Ich bin so dankbar dafür, dass sie Teil meines Lebens sind und es täglich bereichern, auch wenn uns fast 600 km trennen.

Impressionen aus dem Mittelalter.

Jedenfalls habe ich eine Woche bei ihnen an der Ostsee verbracht, die Seele baumeln lassen, Kraft und Inspiration getankt – und die Bachelorarbeit einfach mal Bachelorarbeit sein lassen. ^^ Wir haben so viel unternommen, so viel gesehen, dass ich damit mehr als einen Blogbeitrag füllen könnte (und vielleicht mache ich das auch noch). Ein ganz besonderes Highlight, das mein Autorenherz hat höher schlagen lassen, war der Ausflug nach Dänemark, den wir unternommen haben. Nach Dänemark, das Land der Wikinger, in dem ein Großteil meines aktuellen Romanprojekts spielt. :)

Wir sind rauf nach Nikobing gefahren und haben dort einen Tag im Mittelalterzenter, einem living history Museum verbracht. Wirklich beeindruckend, mit wie viel Liebe zum Detail dort die Vergangenheit wieder zum Leben erweckt wird. Von Belagerungsmaschinen über den ganz normalen Dorfalltag bis hin zu einem Ritterturnier mit Tjost oder eine Wanderung durch einen verwunschenen Wald gab es viel zu entdecken und zu bestaunen. Wirklich großartig – und absolut inspirierend.

Märchen, Aliens und Wikinger …

… klingen nach einer sonderbaren Mischung, fassen aber treffend zusammen, was mich in diesem Monat beim Schreiben beschäftigt hat. Ein Märchen der besonderen Art, das mir sehr am Herzen liegt, habe ich für den #Writing Friday geschrieben. Vielleicht mögt ihr euch ja auch von Fräulein Luna und der Glanz der Sterne verzaubern lassen. Falls ihr die Geschichte nicht kennt, folgt mir bitte *** hier entlang. *** Zudem ist auch noch eine Danksagung an mein treues *** Buchregal *** entstanden, das meinen SuB ohne zu Murren trägt.

Dann waren da noch die Aliens bzw. eine für meine Verhältnisse wirklich … abgedrehte SiFi-Kurzgeschichte, die ich bei einer Ausschreibung eingereicht habe. Daneben ist aber auch die Überarbeitung meines Manuskripts nicht zu kurz gekommen. Erste, mehr oder minder erfolgreiche Versuche, den Plot in ein Exposé zu bannen, habe ich auch unternommen. Die sind allerdings noch ausbaufähig. ^^

Septemberausblick

Tja, was soll ich sagen? Sobald die Bachelorarbeit anfang des Monats abgegeben ist, gönne ich mir eine ganze Menge Schreibzeit. Darauf freue ich mich jetzt schon.

Wir lesen uns,
Eure Anna

[Monatsrückblick] Im Aufwind

[Beitrag kann Spuren von Werbung enthalten]

Hallo meine Lieben,
Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. 2018 ist schon zur Hälfte rum und irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Tage immer rascher an mir vorbei fliegen. Zeit, einen Augenblick inne zu halten und den Juni Revue passieren zu lassen.

Arabische Nächte

Prinzessin Arazin (Skizze von Elif Siebenpfeiffer)

 

Ein Thema hat mich in der Welt aus Tinte und Papier beschäftigt wie kein Zweites: Die Veröffentlichung von Sand & Wind. Die Legende der roten Wüste. Auf Elea Brandts inzwischen dritten Roman habe ich so ungeduldig hingefiebert, dass ich ihm einen eigenen *** Waiting on Wednesday *** gewidmet habe.

Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, als eine Einladung der Autorin in meinen Briefkasten flatterte, Teil der Releasewoche zu sein. :) Dabei ist in enger Zusammenarbeit mit Elea ein spannendes Interview mit Prinzessin Arazin, einer der Protagonistinnen entstanden. Wenn ihr Lust habt, ein bisschen in die Welt von Sand & Wind reinzuschnuppern, dann folgt mir *** hier entlang ***. Übrigens gibt es auch frische Datteln und Feigen.

Für mich war es tatsächlich das erste Mal, dass ich an so einer Bloggeraktion teilgenommen habe. Mir hat es großen Spaß gemacht, mich mit dem Roman und meinen eigenen Erwartungen an die Geschichte auseinanderzusetzen und daraus eine Beitragsidee zu stricken, die auch euch gefallen könnten. Im Rahmen der Aktion sind einige tolle Beiträge online gegangen.

Obwohl ich momentan eher wenig Lesezeit habe, konnte ich schon in das orientalische Abenteuer hineinschnuppern – und bislang bin ich wirklich begeistert. Bis zum Rezensieren wird es wohl noch dauern, haltet bis dahin einfach die Augen offen. ^^

Erinnerungen und verlorene Dinge

Im Juni gab es hier auch wieder einen Text zum #Writing Friday zu lesen. Eigentlich sollte sich die Geschichte um ein sprechendes Buch drehen. Aber sie hat sich verselbstständigt und so wurde daraus eine *** Erzählung über den Wert von Erinnerungen ***.

 

Um verlorene Dinge kümmert sich hingegen Lydia Frost, Privatdetektivin und Protagonistin aus Frost & Payne. Mit Die Schlüsselmacherin, dem Auftakt zu ihrer Steampunk-Serie hat Luzia Pfyl bei mir wirklich ins Schwarze getroffen. Ich bin absolut begeistert und freue mich jetzt schon darauf, auch die nächsten kurzen Episoden von Frost & Payne zu verschlingen. Warum, das verrate ich euch *** hier ***.

Im Aufwind

Was das Schreiben angeht, war der Monat eher durchwachsen. Zumindest habe ich bereits in der ersten Junihälfte eine Absage für eine Kurzgeschichte kassiert, in der eine Menge Herzblut steckte. Die besondere Herausforderung bei Anthologieausschreibungen besteht gerade darin, den Geschmack der Herausgeber zu treffen und sich gegen eine Masse an anderen Einsendungen durchzusetzen. Deshalb sollte man eigentlich nicht den Kopf in den Sand stecken, wenn es mal nicht klappt. Aber dennoch … ziehen solche Absagen in schlechten Momenten ganz schön runter.

Egal.

Hingefallen, aufgestanden und weitergeschrieben.

Das Logo der Storyolympiade

Und ich fühle mich tatsächlich im Aufwind, denn ich habe eine Zusage für eine Geschichte bekommen, mit der ich im Leben nicht gerechnet hatte. 175 wackere Autoren waren Ende vergangenen Jahres dem Ruf der Storyolympiade gefolgt und hatten sich Gedanken zum Thema „Maschinen“ gemacht. (Zur Erklärung: Die Storyolympiade ist eine Ausschreibung mit langer Tradition, die regelmäßig und sehr spannend über die Zwischenstände der Auswertung informiert.)

Mein selbst gestecktes Ziel war, wenigstens die Vorrunde zu überstehen (woran ich beim letzten Anlauf 2015/2016 grandios gescheitert bin). Nun hat es meine Geschichte tatsächlich unter die besten 25 geschafft – und damit den Sprung in die Siegeranthologie, die noch diesen Herbst erscheinen wird. :) Darüber werde ich euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten. Jetzt bin ich umso motivierter, auch mein Romanmanuskript endlich fertig zu überarbeiten.

Wir lesen uns,
Eure Anna