Lesermeinungen zu „Wellensang“ | Werbung

[Werbung]

Meine lieben Weltenbummler,

in einer perfekten Welt ohne Coronavirus hätte ich heute meinen zweiten Messetag auf der Leipziger Buchmesse verbracht. Und was für ein Tag wäre das gewesen! Erst die Releaseparty zur SF-Anthologie Fast menschlich (Eridanus Verlag), bei der ich aus meiner Kurzgeschichte Alpha & Omega hätte lesen dürfen. Dann noch eine Releaseparty zur Veröffentlichung der historischen Anthologie Jahrmarkt der Mysterien (Burgenwelt Verlag). Und nicht zu vergessen mein absolutes Highlight: meine erste Lesung aus meinen Debütroman Wellensang – eine Limfjord-Saga.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie sehr ich mich darauf gefreut habe, euch Turid und meine Nordmänner in diesem Rahmen vorstellen zu dürfen. Auf all die Gespräche mit Kolleg*innen und Leser*innen, die ich bislang nur aus der virtuellen Welt kenne. All diese Chancen – verloren. Und damit auch Sichtbarkeit für meinen Roman.

Weil ich unglaublich schlecht darin bin, Werbung für meine Erzählungen zu machen, lasse ich heute einfach Menschen zu Wort kommen, die euch – viel besser als ich es je könnte – erzählen, ob und warum ihr euch auf Wellensang und diese Zeitreise in die Welt der Wikinger einlassen sollt: meine Leserinnen und Leser.

Die erste Rezension – die immer etwas ganz Besonderes für mich sein wird – stammt von Chris. Normalerweise knöpft er sich auf seinem Blog  An Afternoon in Utopia  vor allem Science Fiction und Fantasy-Titel vor. Mit Wellensang  hat er sich an ein für ihn eher ungewöhnliches Genre gewagt:

Anna Eichenbach ist mir bereits positiv in mehreren, historischen Kurzgeschichten aufgefallen, die – neben einem sorgfältigen recherchierten Setting – durch zwei Merkmale besonders herausstechen: Gelungen gezeichnete Charaktere und eine schwungvolle, malerische Sprache, die man nur als Festmahl für Wort-Gourmets bezeichnen kann.
Wenig überraschend, zeichnen diese Stärken nicht nur „Wellensang“ aus, sondern bringen sie mit mehr Erzählraum zur voller Geltung.

Quelle: Chris, An Afternoon in Utopia

Bei Viktoria von The Librarian and her Books gibt es echte Buchperlen abseits des Mainstreams zu entdecken. Ihr Schwerpunkt liegt auf Fantasy und Science Fiction. Abgesehen davon, dass Viktoria wirklich tolle Rezensionen schreibt, ist sie auch noch wahnsinnig sympathisch. 

Auszug aus der Rezension von Viktoria („The Librarian and her Books„)

Karin ist wirklich belesen was historische Romane angeht. Umso mehr freut es mich, dass sie zu so einem wohlwollenden Fazit kommt:

„Wellensang“ ist ein wunderbarer Roman über die Krieger des Nordens. Über ihr Leben, ihre Liebe und ihre Götter. Auch wenn die Handlung keine historische Grundlage hat und wohl nur der Fantasie der Autorin entsprungen ist, könnte es durchaus so gewesen sein. (…) Ich bin gespannt, was uns diese Autorin noch zu erzählen hat, ihr Debüt ist ihr in meinen Augen jedenfalls gelungen. Vielleicht entführt sie uns ja noch mal nach Limgard.


Quelle: Karin Nirak via Instagram.

Besonders gespannt war ich auf die Meinung von Erik (Zwischen Buchdeckeln). Er bloggt nicht nur mit viel Herz über Bücher fürs Herz, sonder ist selbst ein wirklich talentierter Autor, mit dem ich schon in der ein oder anderen Anthologie veröffentlichten dürfen. Romance und historische Erzählungen gehören dabei zu seinen Steckenpferden.

„Wellensang“ ist ein gelungenes Debüt, das Hoffnung auf mehr erweckt. Der Roman bemüht sich, ein akkurates Portrait der damaligen Zeit zu zeichnen. Ohne zu glorifizieren, zeigt er auch die dunklen Seiten der Wikinger, die Normalität von Beutefrauen sowie die brutale Gewissenlosigkeit mit der gegen Einheimische vorgegangen wird. Dabei zeugen sowohl die Erzählsprache als auch die Handlung von Authentizität, von gelungener und ausgiebiger Recherche.

Quelle: Erik,  Zwischen Buchdeckeln

Vor der Veröffentlichung hatte ich wirklich Sorge, dass meine Nordmänner euch nicht gefallen könnten. Für all das positive Feedback, das ich bislang für meinen Roman bekommen habe, bin ich wirklich dankbar. Und auch für die Unterstützung durch all die wundervollen Blogger*innen. :) Wenn ihr mögt, dann schaut gern mal auf ihren Seiten vorbei. Über euren Besuch freuen sie sich ganz bestimmt.

Falls ihr nun neugierig geworden seid auf  Wellensang: das Buch ist als Taschenbuch und E-Book erhältlich – bei allen gängigen Onlinehändlern und – ganz im Sinne des #bücherhamsterns – direkt im Verlagsshop des Burgenwelt Verlags.

Wir lesen uns,
Eure Anna

[Bloggeburtstag] Ein Jahr in der Welt aus Tinte und Papier – ein Reisebericht

[Der folgende Beitrag kann Spuren von Werbung enthalten]

Anno 2017, wir schreiben den 1. Juli, als Anna ihre Wanderschuhe schnürte, Kekse, einen Fotoapparat und ein gutes Buch in ihren Rucksack packte. Dann zog sie in ein ganz besonderes Abenteuer: Die Welten aus Tinte und Papier zu erkunden, die zwischen Buchdeckeln gelegen sind …

Ich liebe Geschichten heiß und innig – und so oder so ähnlich könnte der Beginn der Geschichte dieses Blogs lauten. Unglaublich, dass die Welt aus Tinte und Papier vor einem Jahr ihre Pforten geöffnet und mich – und euch – auf eine besondere Reise mitgenommen hat. Zeit für einen kurzen Reisebericht – der Spuren von Selbstironie enthalten kann. :)

Aller Anfang ist schwer

Lust aufs Bloggen hatte ich schon eine ganze Weile, aber den letzten bzw. ersten Schritt zu gehen und mich auf WordPress anzumelden, habe ich mich lange nicht getraut. Da waren all diese Bücherblogs, schillernd bunt wie Seifenblasen und professionell gestaltet, mit ihren ganzen Lesern, die Bücher hypten oder kritisierten, Montagsfragen beantworteten oder mittwochs warteten. Das Angebot ist so groß, da besteht doch gar kein Bedarf für noch einen Blog, der sich um dieselben Themen dreht, dachte ich, und fühlte mich beim Stöbern auf einigen Seiten ganz schön … eingeschüchtert. Auch von den (vermeintlichen) Bergen an Rezensionsexemplaren, die bei der ein oder anderen monatlich eintrudeln. (Nebenbei bemerkt: Ich habe noch nie ein Rezensionsexemplar angefragt. Irgendwie habe ich da Skrupel …)

Doch dann habe ich es gewagt. Seiten erstellt, einen Header gestaltet. Und mit verschwitzten Fingern auf veröffentlichen geklickt. Und dann? Ist nicht Schlimmes passiert. Gar nichts. * lach *

… und dann …

… lag der nächste Schritt ganz deutlich vor mir: die Weltherrschaft. Ähm … ich meine natürlich: Leute von meinen Beiträgen begeistern. Also mussten Leser her. Diese scheuen Wesen, die schon eine Vielzahl an Blogs abonniert haben – und durch individuelle Inhalte angelockt werden.

… kommt es wirklich nicht auf die Größe an?

Ich gebe es offen zu: Am Anfang habe ich mir wirklich Druck gemacht. Es gibt massenweise Tipps für angehende Blogger (die ich gelesen habe, schließlich begibt man sich ja nicht unvorbereitet in ein Abenteuer).

  • Blogge regelmäßig. Am besten an festen Wochentagen.
  • Like und kommentiere bei anderen.
  • Sei du selbst, individuell und kreativ.

Gut, der erste Beitrag (mit dem üblichen * ich-fange-jetzt-an-zu-bloggen-bitte-fresst-mich-nicht-Text *) und die erste Rezension (zu *Harry Potter und das verwunschene Kind*) waren online. Also: Ärmelhochgekrempelt und Blogs durchstöbert.

In den ersten Monaten war ich total auf meine Followerzahl fokussiert – und habe

festgestellt, dass ich umso weniger neue Leser gewonnen habe, je mehr Mühe ich mir gegeben habe. Paradox, oder? Mittlerweile sehe ich das alles lockerer und werfe nur noch ab und an einen Blick auf die kleine Zahl da am rechten Seitenrand (glaubt ja nicht, ich wüsste nicht, dass die 99 sich dort hartnäckig hält ^^). Im Lauf der Zeit sind neben dem Blog auch noch ein Account bei Twitter und ganz frisch einer auf Instagram dazugekommen, auf denen ich über Bücher plaudere – worüber auch sonst. ^^

Regelmäßig bloggen klappt mehr oder minder gut. Aber – auch wenn es überraschen mag – wenn es mal eine Woche oder zwei keinen neuen Beitrag gibt, passiert auch nichts Schlimmes. Es gibt keine Bloggerpolizei, die die Frequenz neuer Posts kontrolliert. Die einzige, die das wirklich interessiert hat, war ich. Auch da bin ich entspannter geworden. Der Blog ist mein Hobby. Meine kleine Auszeit – aber auch Arbeit, die mir Spaß macht und machen soll.

Die Community

Die Bloggerszene erscheint mir noch bunter, seit ich Teil davon geworden bin. Mich hat wirklich überrascht, wie nett ich aufgenommen wurde. Deshalb habe ich mich auch besonders über die Nominierungen zum * Mystery Blogger Award * und *Sunshine Blogger Award * gefreut. Sogar auf der Frankfurter Buchmesse habe ich neue Kontakte knüpfen können. Es ist so leicht, ins Gespräch zu kommen, weil es immer ein Thema geben wird, dass uns alle verbindet: unsere Liebe zu Büchern.

Ihr findet mich auch auf Instagram und Twitter. :)

Die individuelle Handschrift

Die Buchwelt ist so vielseitig wie die Buchbloglandschaft. Teil meiner Blogphilosophie ist es, vor allem Büchern und Autoren Raum zu geben, die sonst in der Masse an Publikationen untergehen. Egal of Selfpublishing, Kleinverlag oder Nischengenre: Wenn es mir gelingt, auch nur einen einzigen Leser auf einen Independenttitel aufmerksam zu machen, bin ich glücklich.

Mein erstes Jahr als Bloggerin war für mich auch eine Zeit des Experimentierens. Ich habe endlich eine Form für meine Rezensionen gefunden, mit der ich zufrieden bin. Und dank des * Writing Fridays * entdecke ich nicht nur tolle Geschichten und talentierte Schreiberlinge, sondern kann euch auch selbst einen Einblick in meine Texte geben.

Das Abenteuer geht weiter

Nachdem die Welt aus Tinte und Papier schon die DSGVO überlebt hat (bis auf die Kommentarfunktion, die den rechtlichen Anforderungen zum Opfer gefallen ist), freue ich mich jetzt schon darauf, euch noch mehr ungewöhnliche Romane vorstellen zu können. Auch eine inhaltliche Weiterentwicklung ist geplant, denn ich möchte dem Schreiben und meinen Projekten mehr Raum geben.

Ich lass Konfetti für euch regnen …

… denn ihr seid nicht ganz unschuldig daran, dass mir das Bloggen so großen Spaß macht:

Vielen Dank für all eure Likes, Follows und Kommentare.

Dafür, dass ihr lest, was ich mir hier (auch jetzt wieder ^^) zusammenschreibe.

Einfach Danke.

Eure Anna

[Monatsrückblich] Von Leseflauten, inkonsistenten Charakteren und fernen Welten

[Beitrag kann Spuren von Werbung enthalten]

Schon wieder Freitag – aber in dieser Woche werde ich keinen neuen Text zum #Writing Friday veröffentlichen (obwohl die Februarthemen absolut großartig sind, wirklich!). Nachdem ich meine kreativen Reserven in den letzten Tagen ganz schön strapaziert habe, möchte ich vielmehr die Gelegenheit nutzen, auf den Januar zurückzublicken – und euch den ein oder anderen Blogpost ans Herz zu legen (und damit auch einen meiner Neujahrsvorsätze einzuhalten).

Leseflaute

Vielleicht ist es euch aufgefallen: Meine letzte richtige Rezension habe ich Anfang Dezember gepostet. Das liegt vor allem daran, dass ich momentan in einer Leseflaute stecke, obwohl letzten Monat * einige Bücher bei mir eingezogen sind *. Ich habe zwar Janna Ruths Im Bann der zertanzten Schuhe gelesen, aber noch keine Zeit gefunden, diesen wirklich tollen Roman zu rezensieren.

Ganz besonders freue ich mich, dass Unter einem Banner von Elea Brandt, das ich euch bei * #Waiting on Wednesday * vorgestellt habe, bereits als E-Book erschienen ist – und das viel früher als erwartet. Ich habe mich auch direkt auf Reykans Geschichte gestürzt … wirklich genial! :)

[Hype] Im Januar schien mir ein Buch auf den Blogs, die ich lese, besonders präsent zu sein: Laura Kneidels Berühre mich. Nicht. Jill von Letterheart und ihre Mädels haben richtig davon geschwärmt. Bei ihrem gemeinsamen Treffen sind sie sofort in einen Buchladen gestürmt, um sich die neu erschienene Fortsetzung Verliere mich. Nicht. zu kaufen. Deshalb fand ich es besonders schade, dass der Roman Jills Erwartungen nicht erfüllen konnte. Sie hat eine * sehr ehrliche Rezension geschrieben *, in der sie ihre Bewertung – und Enttäuschung – ausführlich und sachlich begründet. Erfrischend, auch mal eine negative Rezension zu lesen.

Schreibvorsätze

Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, jeden Tag an meinen eigenen Texten zu arbeiten. Wie es sich für waschechte Neujahrsvorsätze gehört, habe ich das natürlich nicht den ganzen Monat durchgehalten, aber schon deutlich mehr geschrieben als sonst. Eine ganze Kurzgeschichte für eine Ausschreibung ist es geworden, die ich so oft gekürzt und umgeschrieben habe, dass ich sie am Ende nicht mehr sehen konnte. Drückt mir die Daumen, dass es nicht wieder eine Absage wird so wie zu Beginn des Monats. :)

Dann habe ich im Januar auch den #Writing Friday für mich entdeckt, eine Aktion, die Elizzy von Read Books and fall in Love ins Leben gerufen hat. Ich habe meinen persönlichen Begriff von * Freiheit * in einem Gedicht verarbeitet und einen mehr oder weniger lebensklugen * Brief an mein 15-jähriges Ich * verfasst.

Aber auch die Beiträge der anderen Schreiberlinge sind wirklich lesenswert. Eine richtige Gänsehaut hat mir * Idas Freiheitsgedicht * beschert – und Gabriela lädt unter anderem zu einer * irrwitzigen Fahrt in einem Weidenkörbchen * ein. Hach ja, Träume sind schon seltsam …

[Charakterisierung] Lesenswert ist auch Evanesca Feuerbluts * Reflexion über inkonsistente Charaktere *. In ihrem Artikel beantwortet sie unter anderem die Frage, was Kylo Ren aus Star Wars und ein Regenbogeneinhorn mit einander zu tun haben. Auch wenn es auf den ersten Blick recht wenig zu sein scheint, wird euch ihre Antwort überraschen. Ich finde, dass es gerade die Eigenschaften eines Charakters sind, die vermeintlich nicht zusammenpassen, die ihm Tiefe und Authentizität verleihen. Beim Schreiben geht es ja im Grunde genommen um das Menschsein in all seinen schillernden Facetten, die jeden von uns einzig- und eigenartig (im besten Sinne des Wortes) machen.

…. und was nächsten Monat kommt

Richtige Pläne für den Februar habe ich noch nicht – außer die beiden Romane aus dem Januar zu rezensieren und regelmäßig für den #Writing Friday zu schreiben. Nächsten Monat beginnt auch die heiße Phase meiner Klausurvorbereitung. Mal schauen, wie viel ich nebenbei noch zum Lesen und Schreiben kommen werde.

Damit wünsche ich euch erstmal einen lesereichen, wundervollen Februar – und möchte euch nochmal daran erinnern, dass ihr noch bis zum 19.2. Gelegenheit habt, für den * Vincent Preis * abzustimmen.

Nun würd mich noch interessieren: Habt ihr eure guten Vorsätze für 2018 schon über den Haufen geworfen, oder haltet ihr noch eisern daran fest?