Hakon | Wellensang – Charaktervorstellung #4

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Liebe Weltenbummler,
Seid ihr bereit für einen weiteren Ausflug in die Zeit der Wikinger und die Welt von Wellensang? Mit Schnipseln, Hintergrundinfos und der Vorstellung der Hauptfiguren möchte ich euch – und mir – die Wartezeit bis zur Veröffentlichung des Romans hier und auf meinem Instagram-Profil verkürzen.

In den letzten Wochen hattet ihr Gelegenheit, Turid Eiriksdóttir kennenzulernen, sowie die Krieger Rorik und Svein, die um ihre Gunst buhlen. Fehlt noch der dritte Limgarder im Bunde …


Hakon

Der Schädel kahl geschoren und mit Hautbildern übersäht – einen fingerbreit für jeden Mann, den er erschlagen hat: Trotz seines einschüchternden Aussehens ist Hakon wohl derjenige der drei Nordmänner mit der sanftesten Seele. Am ehesten trifft man ihn auf einem Schiff an und sei es nur, um es für die nächste Überfahrt vorzubereiten. Denn er träumt einen großen Traum:

„Hakon seufzte. »Es nützt nichts: Ich brauche ein eigenes Schiff.« Lag er nachts wach, weil er nicht in den Schlaf fand, sah er das blaugrün gestreifte Segel oft vor sich. Spürte die Maserung der Planken unter seinen Fingern und wie das Schiff auf den Wellen tanzte. Nur mit einem eigenen Schiff, über das er nach Belieben verfügen konnte, überträfe er seine Ahnen. Die Skalden werden mir in ihren Liedern unsterblichen Ruhm verschaffen.

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

… auch wenn das bedeutet, das vermeintlich Unmögliche zu wagen. Zum Glück hat er in Rorik und Svein zwei Freunde, die sich von dem Wort „unmöglich“ nicht abschrecken lassen. Auch nicht, als Hakon ihnen von einer Insel im Westen erzählt, auf der sie Reichtümer im Überfluss erwarten sollen. Doch die Überfahrt soll anders verlaufen, als er erwartet …

Hakon war ursprünglich nur als Nebenfigur gedacht, gewissermaßen als Ausgleich zu Rorik und Svein. Irgendwie ist es ihm gelungen, sich in mein Herz zu stehlen und zu einem meiner Lieblingscharaktere aus Wellensang zu werden. Ich bin jetzt schon darauf gespannt, was ihr von ihm haltet.

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

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Svein Oleifsson | Wellensang – Charaktervorstellung #3

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Liebe Weltenbummler,
Halbzeit! Mit der heutigen Charaktervorstellung lernt ihr den dritten der fünf Perspektivträger kennen, an deren Seite ihr in Wellensang das ein oder andere Abenteuer erleben könnt. Mit den Vorstellungen, kurzen Schnipseln und Hintergrundinfos zur Entstehung der Erzählung, die ihr sowohl hier auf dem Blog, als auch auf meinem Instagram-Profil finden könnt, möchte ich euch – und auch mir – die Wartezeit bis zur Veröffentlichung des Romans verkürzen.

Ebenso wie die Erzählung hat auch die Vorstellungsrunde mit der Jarlstochter Turid begonnen. Nachdem ihr Rorik kennen gelernt habt, wird es Zeit, euch heute ihren zweiten Verehrer vorzustellen …


Svein Oleifsson

 

Fragt man in Limgard nach dem größten Draufgänger des Dorfes, so lautet die Antwort sicher Svein Oleifsson. Nichts schätzt der Krieger mehr als seine Freiheit. Sein Leben genießt er in vollen Zügen: Gelage und Frauengeschichten sind seine Mittel, noch ein bisschen hinauszuzögern, endgültig erwachsen zu werden. Seine Geliebten nimmt er sich selten länger als eine Nacht, denn er sucht Abwechslung und scheut davor zurück, Verantwortung zu übernehmen. Doch je besser er Turid kennenlernt, umso mehr beginnt er seine Einstellung infrage zu stellen.

„Wem die Aufmerksamkeit seines Freundes galt, konnte sich der Blonde an zwei Fingern abzählen – sehr zu seinem Missfallen. Svein konnte es ihm nicht verübeln. Turid war … anders. Anders als die Frauen von Limgard. Sogar anders als die Schildmaiden, mit denen er zuvor schon auf Raubzüge gegangen war. Stolz und unbeugsam stand sie am Steven. Ihre zarten Finger ruhten auf dem Knauf des Kurzschwertes.

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

Dass auch Rorik an der Jarlstochter interessiert ist, belastet ihr Verhältnis, das enger ist, als es zwischen Brüdern sein könnte. Seit Sveins Eltern den Waisen bei sich aufnahmen, ist kaum ein Tag vergangen, den die beiden nicht zusammen verbracht hätten. Dass nun beide um dieselbe Frau werben, belastet ihre Freundschaft …

In Sveins Perspektive zu schlüpfen hat mir mit jedem seiner Kapitel mehr und mehr Spaß gemacht. Er ist ein Mann, der meist nicht groß nachdenkt, sondern handelt – und sich dadurch schon das ein oder andere Veilchen eingehandelt hat. Mitzuerleben, wie sehr er sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt, hat mich beim Schreiben ganz besonders gereizt.

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Rorik Ivarsson | Wellensang – Charaktervorstellung #2

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Liebe Weltenbummler,
Heute geht sie weiter, die Reise in die Zeit der Wikinger und die Welt von Wellensang. Um euch – und auch mir – die Wartezeit bis zur Veröffentlichung Anfang November zu verkürzen, findet ihr hier auf dem Blog, aber auch auf meinem Instagram-Profil nicht nur kurze Schnipsel aus und Hintergrundinfos zur Entstehung der Erzählung. Jede Woche habt ihr auch die Gelegenheit, die Protagonisten von Wellensang kennenzulernen.

Den Anfang hat die stolze und sture Jarlstochter Turid gemacht. Heute möchte ich euch einen ihrer Verehrer vorstellen:


Rorik Ivarsson

 

Rorik ist ein Krieger in der Blüte seines Lebens, der beim Jarl von Limgard in hohem Ansehen steht. Tapfer und furchtlos zieht er mit den übrigen Männern auf Víking, um Ruhm und Schätze zu erringen – und um abenteuerliche Geschichten aus der Fremde in seine Heimat zurückzubringen, mit denen er vor den Frauen prahlen kann.

„Grimmig lächelnd überwand er die kurze Distanz, die sein mutiger Gegner ihn von den anderen fortgetrieben hatte. Mit einem Aufschrei warf er sich in die Flanke der Dorfbewohner. Seine Axt sang, als sie das Blut eines weiteren Mannes zu kosten bekam.
Im Rausch wütete Rorik unter den Fremden, deren Gesichter für ihn zu einer ununterscheidbaren Masse verschmolzen.

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

Sucht man Rorik, wird man ihn wohl am ehesten in der Methalle des Jarls antreffen, wo er mit seinen Freunden trinkt und scherzt. Was auch immer geschehen mag: Svein und Hakon weiß er jederzeit an seiner Seite. Vor allem zu Svein pflegt er ein ganz besonderes Verhältnis. Nach dem Tod von Rorik Eltern nahm sich dessen Familie des Waisen an und zog ihn wie ihren eigenen Sohn auf. Seitdem stehen sich die beiden noch näher als Brüder. Das ändert sich jedoch, als Turid nach Limgard kommt. Dass sich die Jarlstochter so kühl und unnahbar gibt, ist eine Herausforderung, der Rorik sich gern stellt …

Auch mein Verhältnis zur Rorik ist ein ganz besonderes. An der ein oder anderen Stelle habe ich sicher schon mal erwähnt, dass Wellensang aus meiner Kurzgeschichte Meereswolf entstand, die 2016 im Burgenwelt Verlag erschien. Grundlage der Erzählung war ein Ideenfetzen oder vielmehr eine Szene, die ich im Traum vor mir gesehen habe, in der Rorik eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat. Zu viel möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten.^^

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Turid Eiriksdóttir | Wellensang – Charaktervorstellung #1

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Liebe Weltenbummler,
Nicht mehr lang, dann erscheint mit Wellensang – Eine Limfjord-Saga mein historischer Debütroman im Burgenwelt Verlag. Um euch – und auch mir – die Wartezeit bis zur Veröffentlichung zu verkürzen, werde ich euch wie angekündigt in den kommenden Wochen mit auf eine Reise in die Zeit der Wikinger und die Welt der Erzählung nehmen. Hier auf dem Blog sowie auf meinem Instagram-Profil werde ich euch kurze Schnipsel präsentieren, aber auch über die Entstehung des Romans plaudern – und euch Gelegenheit geben, die Protagonisten von Wellensang kennenzulernen. Den Anfang macht – wie sollte es anders sein – Turid. Denn sie ist diejenige, deren Schicksal im Mittelpunkt der Geschichte steht.


Turid Eiriksdóttir

Turid stammt aus Dorsteinn, einem Dorf, das am beeindruckenden Hardangerfjord gelegen ist. Ihr Vater Eirik ist – ebenso wie sein Vater vor ihm – Jarl von Hordaland und damit einer der mächtigsten Männer im südwestlichen Norwegen. Gemeinsam mit ihren beiden Brüdern verbrachte Turid einen Großteil ihrer Kindheit am Hof des Jarls bzw. in seiner Methalle unter rauen Kriegern – da ist es nicht verwunderlich, dass sie selbst schon auf die ein oder andere Víking zog.

Das hat ein Ende, als sie auf Wunsch ihres Vaters einige Zeit in der alten Heimat ihrer verstorbenen Mutter verbringen soll. Eirik zu liebe bemüht sie sich redlich darum, sich einzuleben, doch das fällt ihr schwerer als erwartet.

„Nie hätte sie sich träumen lassen, in der Halle des Jarls von Nordjütland zu stehen und Tuch zu weben, damit die Männer von Limgard auch im nächsten Frühjahr mit prächtigen Segeln auf Víking zogen.
Wie gut ich es in Dorsteinn hatte. Turid liebte es, mit ihren Brüdern auf die Jagd zu gehen. Auf einem ihrer letzten gemeinsamen Ausflüge mit Sturla hatte sie ein Reh erlegt, ihm das Fell abgezogen und später Stiefel aus dem weichen Leder gefertigt.“

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

Wenn ich Turid in drei Worten beschreiben sollte, dann wären es eigensinnig, stolz und selbstbestimmt. Obwohl ihr ihre Familie wichtig ist, ist sie fest davon überzeugt, keinen Mann an ihrer Seite zu brauchen, um glücklich zu sein. Dass in Limgard ausgerechnet zwei Männer um sie buhlen, ist ihr mehr als unangenehm, denn sie ist nicht dazu bereit, ihr Fimbulwinterherz leichtfertig zu verschenken …

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Wellensang | Klappentext & Erscheinungsdatum

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Liebe Weltenbummler,
voller Stolz (und wenn ich ehrlich bin auch voller Aufregung) habe ich euch heute etwas ganz Besonderes mitgebracht: Den Klappentext zu Wellensang – Eine Limfjord-Saga. In meinem historischen Debütroman entführe ich euch in die Zeit der Wikinger.

Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Ihr ahnt gar nicht, wie viel Nerven mir der Klappentext geraubt hat. Den Inhalt des Romans in so wenige Sätze zu pressen, ist mir gar nicht so leicht gefallen. Zum Glück hatte ich tatkräftige Unterstützung vom besten Betaleser der Welt und meiner Verlegerin Jana Hoffhenke. Auch wenn es anders klingen mag: Wellensang ist kein reiner Liebesroman. Liebe stellt nur eine Facette der Erzählung dar.

Bis ihr Turid und die anderen bei ihren Abenteuern begleiten könnt, dauert es gar nicht mehr lange. Schon am 1. November erscheint der Roman als Taschenbuch und E-Book – beim Burgenwelt Verlag und überall, wo es Bücher gibt.

Um euch – und mir – die Wartezeit bis dahin zu verkürzen und damit ihr wisst, was euch erwartet, falls ihr euch auf meine Wikinger einlasst, beginne ich schon bal damit, euch die Charaktere aus Wellensang vorzustellen. Ich würde mich freuen, wenn ihr dabei seid. :)

Hat euch der Klappentext neugierig gemacht?

Wir lesen uns,
Eure Anna

 

[Veröffentlichung] Ein Schwur aus Rauch und Asche | historische Kurzgeschichte

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„Ein Meer aus Talglichtern wogte zu Füßen des Heiligen Sebastian.
Schon der zarteste Lufthauch ließ ihre Flammen tanzen.
Marie erschauderte.
An jedem Opferstock des Pestheiligen hatte sie auf ihrer
Reise innegehalten, um zu beten. Keine Darstellung erfüllte die junge
Frau derart mit Furcht und entsetzlichen Erinnerungen.

(aus: Anna Eichenbach, Ein Schwur aus Rauch und Asche, in: Der Schatten des Schwarzen Todes, Burgenwelt Verlag)

Hallo Weltenbummler,
da es hier in letzter Zeit ganz schön ruhig war, gilt es noch einiges nachzuholen. Unter anderem auch diesen Beitrag, indem ich euch endlich die Anthologie Der Schatten des Schwarzen Todes und meine darin enthaltene Kurzgeschichte vorstellen möchte, die bereits im März im Burgenwelt Verlag erschienen ist.

Auf einen Blick

 

Titel: Der Schatten des Schwarzen Todes. 13 Pestgeschichten
Herausgeberinnen: Regine D. Ritter, Jana Hoffhenke
Verlag: Burgenwelt Verlag
Seiten: 242
Format: E-Book/Taschenbuch
Preis: 4,99€/ 13, 90€
Erscheinungsdatum: 20. März 2019
Genre: historische Kurzgeschichten

Bildrechte liegen beim Burgenwelt Verlag

Darum geht’s

»Sie sagen, dass der Tod kommt, zu allen Menschen, ob arm oder reich, Kinder sterben ebenso wie Greise.«

Das Wort »Pest« ist ein Schreckgespenst – ein Mahnmal dafür, dass der Mensch nicht unbesiegbar ist. Die schiere Auslöschungswut dieser Seuche jagt uns bis heute einen Schauer über den Rücken. Manch einer sah die Pest damals gar als diabolisches Wesen, auf die Erde gesandt, um die Sünder zu strafen.

Viele traten der Pest mutig entgegen. Heiler, Priester, Quacksalber, Kräuterkundige, Bader und andere versuchten, ein Heilmittel zu finden – einige davon mit eher zweifelhaften Methoden. Pestheilige wurden angefleht und der Handel mit Schutzamuletten blühte. Unzählige Menschen starben, anderen konnte die Seuche auf wundersame Weise nichts anhaben.

Diese 13 hier zusammengetragenen Pest-Geschichten offenbaren den ganzen Schrecken des Schwarzen Todes!

Mit Geschichten von:
Alvar Borgan * Tanja Brink * Udo Brückmann * Nina Casement * Anna Eichenbach * Sabine Frambach * Monika Grasl * Geli Grimm * Erik Huyoff * Olaf Lahayne * Daniel Stögerer * Ulrike Stutzky * Anton Vogel

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Der Schatten des Schwarzen Todes

Mit Ein Schwur aus Rauch und Asche hat meine mittlerweile vierte Kurzgeschichte ein Zuhause in einer Anthologie des Burgenwelt Verlags gefunden. Die Rolle der Herausgeberin hat diesmal – neben Jana Hoffhenke – meine geschätzte Kollegin Regine D. Ritter übernommen und damit den Sprung auf die andere Seite der Verlagswelt gewagt. Regine und ihre wundervollen Erzählungen kenne ich schon durch einige andere Anthologien, in denen wir gemeinsam vertreten sind (u.a. auch in der Siegeranthologie der Storyolympiade 2017/2018). Ein Grund mehr, mich auch an ihrer Ausschreibung zu versuchen.

Für die erste Anthologie, für die sie sich als Herausgeberin verantwortlich zeigt, hat sie sich einem finsteren Kapitel des Mittelalters gewidmet: Der Pest bzw. dem Schwarzen Tod. Kein Wunder arbeitet sie doch als Ärztin – und hat deswegen bei der Auswahl der Geschichten besonderen Wert auf die Korrektheit der medizinischen Details gelegt.

Darum geht es in Ein Schwur aus Rauch und Asche

Die Kurzgeschichte, die ich zur Sammlung beigetragen habe, ist für meine Verhältnisse ungewohnt düster ausgefallen. Im Mittelpunkt steht Marie, die vor der Pest flieht und nur ein Ziel kennt: Zum Fest nach Buchweiler zu reisen, um einen ganz besonderen Schwur zu erfüllen. Dabei begegnet sie auch Johann, dem Gesellen des zwielichtigen Baders Wolfhard, der aus der Verunsicherung der Leute Profit schlagen will. Marie begleitet die beiden ein Stück – und muss sich auf der Reise den Schatten ihrer Vergangenheit stellen …

„Die halbe Grafschaft strömte dieser Tage zum Hochfest nach Buchweiler – auch
Marie. Die Leute suchten Zerstreuung, Ablenkung. Sie hingegen führte
ein Schwur dorthin. Von selbst fanden ihre Finger das daumengroße
Tonfläschchen, das sie an einem Lederband um den Hals trug.
Blut.
Rauch.
Asche.
Ein Buchenblatt.
Mit aller Entschiedenheit schüttelte sie die Erinnerungen ab und
bog auf die breite Straße.“

(aus: Anna Eichenbach, Ein Schwur aus Rauch und Asche, in: Der Schatten des Schwarzen Todes, Burgenwelt Verlag)

Was genau es mit Maries Schwur auf sich hat, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. :)

Zur Anthologie gibt es übrigens auch eine freitägliche Interviewreihe mit den insgesamt 13 Autorinnen und Autoren, die sich daran gewagt haben, den Schatten des Schwarzen Todes in ein Gewand aus Worten zu kleiden. Auch ich habe Regine und Jana Rede und Antwort gestanden und mit ihnen über mich, das Schreiben und meine Überlebenschancen zur Zeit der Pest gesprochen. Nachlesen könnt ihr die Interviews auf der Homepage von Regine sowie direkt beim Burgenwelt Verlag – es lohnt sich!

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen neugierig auf die Geschichten machen.

Ihr wollt noch ein bisschen stöbern? Schaut ruhig mal bei den kurzen Erzählungen vorbei, die ich im Rahmen des Writing Friday verfasst habe. Einen Überblick über meine bisherigen Veröffentlichungen findet ihr hier.

Wir lesen uns,
Eure Anna

[Coverreveal] Wellensang – Eine Limfjord-Saga

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Liebe Weltenbummler,
in den vergangenen Wochen war es hier auf dem Blog recht ruhig. Das hatte gute Gründe, denn ich habe mich mit Feuereifer in meine Schreibprojekte gestürzt. Im Hintergrund laufen auch die Arbeiten an meinem Debütroman auf Hochtouren, damit das Buch im Herbst im Burgenwelt Verlag erscheinen kann. Was das angeht, habe ich euch etwas Supercooles mitgebracht.

Heute darf ich euch nämlich offiziell und voller Stolz das Cover von Wellensang präsentieren. Anschließend werde ich euch natürlich auch noch ein bisschen was darüber verraten, worum es in dem Roman überhaupt geht. :)

Für das Cover zeigt sich der unglaublich talentierte Detlef Klewer verantwortlich, dessen KritzelKunst ihr euch auf seiner Homepage unbedingt ansehen solltet. Ich weiß gar nicht, wie es Detlef gelungen ist, aber er hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen. Hach, ich bin einfach nur überglücklich, dass er meiner Turid so ein wunderschönes Gewand geschneidert hat, das die Stimmung des Romans wundervoll einfängt.

Wenn ihr mögt, dann könnt ihr euch im Herbst auf eine Zeitreise an die Wende vom 8. zum 9. Jahrhundert begeben: Eine Zeit, in der die Wikingereinfälle in England begonnen haben. Wellensang erzählt die Geschichte der Jarlstochter Turid, sowie der Nordmänner Rorik und Svein, die um ihr Fimbulwinterherz konkurrieren – und ihre Freundschaft dabei aus den Augen verlieren.

Wie gefällt euch das Cover? Ich bin auf eure Meinung gespannt. :)

Wir lesen uns,
Eure Anna

 

[Veröffentlichung] Feuerfunken | Die besten Geschichten der Storyolympiade 2017/2018

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Minh unterdrückte ein Gähnen, während sie mit einer langen Pinzette Steinsplitter aus einem Metallkasten fischte, der vor ihr auf dem Tisch stand. Über die Arbeitsfläche ergossen sich Schrauben und Zahnräder in allen nur erdenklichen Größen, lagen Skizzen und Pläne ausgebreitet. Es grenzte an ein Wunder, dass das Mädchen den Überblick in dem Chaos behielt.“

(aus: Anna Eichenbach, Feuerfunken, in: Maschinen. Die besten Geschichten der Storyolympiade 2017/2018 (Verlag Torsten Low), S. 231)

Ihr Lieben,
bereits im Oktober wurden ihm Rahmen des BuCon in Dreieich nicht nur die Sieger der Storyolympiade 2017/2018 gekürt, sondern auch die Anthologie vorgestellt, in der die besten 25 Geschichten des Wettbewerbs versammelt sind. Darunter auch eine Kurzgeschichte aus meiner Feder.

Hier sind einmal die Eckdaten zur Anthologie auf einem Blick:

 

Titel: Maschinen. Die besten Geschichten der Storyolympiade 2017/2018
Herausgeber: Martin Witzgall, Felix Woitkowski
Verlag: Verlag Torsten Low
Seiten: 306
Format: Taschenbuch
Preis: 13, 90€
Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2018
Genre: Science Fiction/Fantasy Anthologie

Bildrechte liegen beim Verlag Torsten Low

Darum geht’s

Wenn die Antwort lautet: 0 oder 1. Was war die Frage?
Für Maschinen ist das einfach, entweder an oder aus. Doch ist das wirklich alles? – Sein oder nicht sein! Denn wie real ist unsere Gegenwart eigentlich? Oder könnte die von uns wahrgenommene Realität nur virtuell sein? Und wenn sie virtuell wäre, wer oder was lenkt und steuert uns? Wie fühlt sich wohl ein Bot im »Deathmatch«? Und was machen er und seine Kumpels, wenn kein Spieler mehr da ist? Was treibt die Welt an? Kernreaktionen, Strom oder Dampf? Und wer oder was wartet eigentlich die Mechanismen? Kann Bewusstsein transferiert werden? Und ist es dann Maschinenbewusstsein oder menschliches Bewusstsein? Was macht uns menschlich und ist das wirklich so erstrebenswert?

All diese Fragen und noch viel mehr beantworten die 25 von der Jury ausgewählten AutorInnen der Storyolympiade nicht nur mit 0 oder 1, sondern mit viel Phantasie, Philosophie, aber auch Horror und Mystik durch ihre Kurzgeschichten in diesem Buch.

(Quelle: Verlag Torsten Low)

Über die Storyolympiade

1999 ins Leben gerufen, richtet sich die Storyolympiade vorwiegend an junge Autorinnen und Autoren – also jung gemessen an der Dauer ihres Autorenlebens, nicht an ihrem biologischen Alter. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass man noch keinen Roman veröffentlicht hat. Neben der Nachwuchsförderung ist es aber vor allem ihr Auswertungssystem, das die Storyolympiade zu einer Ausschreibung macht, wie ich keine zweite kenne. Jeder eingereichte Beitrag erhält eine fortlaufende Nummer – und dann geht der Spaß erst richtig los. Denn währen sich eine Vorjury durch alle Geschichten schmökert, werden auf der Homepage des Wettbewerbs regelmäßig Zwischenstände veröffentlicht, wessen Geschichte sich Hoffnungen auf einen Sprung auf die Longlist machen kann. Dann auf die Shortlist – und schließlich auf einen Platz in der Siegeranthologie oder sogar auf dem Siegertreppchen.

Darauf haben es sich diesmal meine geschätzten Autorenkolleginnen und Kollegen Johannes Gebhardt (1. Platz), Thomas Heidemann (2. Platz) und Renée Engel (3. Platz) bequem gemacht. Zurecht, wie ich finde. Ihre Erzählungen kann ich euch allesamt nur wärmstens ans Herz legen.

Insgesamt 175 Autoren haben sich daran gewagt, das Thema Maschinen aus unterschiedlichen Perspektiven – sei es mit einer Prise Philosophie, Horror oder anderem gewürzt – anzunähern. 25 Erzählungen haben es schließlich zwischen zwei Buchdeckel geschafft – und ich bin unendlich stolz darauf, dass meine Kurzgeschichte Feuerfunken den 20. Platz erreicht hat.

Für mich war es nicht die erste Teilnahme an der Storyolympiade. Schon beim Durchgang 2015/2016 habe ich es zum Thema Labyrinthe versucht. Damals hatte ich das Gefühl, noch nie eine so gute Geschichte geschrieben zu haben. Dementsprechend enttäuscht war ich auch, dass mein Beitrag nicht einmal die Vorrunde überstanden hatte.

Diesmal wollte ich wenigstens das schaffen. Dass es für die Feuerfunken dann noch so viel weiter ginge, damit hatte ich im Leben nicht gerechnet. Ich bin unglaublich dankbar für die wundervolle Zusammenarbeit mit meiner Lektorin Tatjana Stöckler und dem Verleger Torsten Low. (Und ehrlich gesagt geht mit der Veröffentlichung in seinem Verlag ein lang gehegter Traum von mir in Erfüllung. :) )

Darum geht es in Feuerfunken

Die Idee zu Feuerfunken begleitete mich schon seit einer geraumen Weile. Ursprünglich hatte ich die Geschichte der jungen Ingenieurin Minh für eine andere Ausschreibung geplant. Damals war die Idee kaum ausgereift, sodass ich sie nicht zu Papier bekam. Die Storyolympiade war die perfekte Gelegenheit, sie endlich zu erzählen.

Anders als das Ausschreibungsthema nahelegen mag, habe ich mich bewusst dagegen entschieden, eine SciFi-Geschichte zu schreiben. Feuerfunken ist eine klassische Fantasy-Erzählung, die einige Steampunk-Elemente enthält (und für diese Genrewahl wurde ich sogar im Lektorat gelobt^^).

In der Kurzgeschichte begleiten wird Minh, eine junge Ingenieurin, die aufgrund ihrer geschickten Hände als Priesterin ausgewählt wird. Eigentlich eine Ehre, wäre sie als Einsame von Gon Da nicht dazu verpflichtet, allein in der Stille der Tempelanlage den Reparaturen nachzugehen, die sie für die Priesterschaft zu erledigen hat, ganz ohne Kontakt zur Außenwelt. Doch neben ihrem Schicksal gibt es noch mehr, mit dem Minh hadert …

„Ein Grollen wie Donner hallte von den Berghängen wider, als sich der Gott auf Drachenschwingen in die Dunkelheit erhob. Als die Flammen noch immer an den Sternen leckten, waren die Priester längst schon fortgezogen. Minh hatte auf dem Boden gesessen, von stummen Schluchzern geschüttelt in die flammende Nacht gestarrt, während sich der Klang der Gongschläge allmählich in der Ferne verlor.“

(aus: Anna Eichenbach, Feuerfunken, in: Maschinen. Die besten Geschichten der Storyolympiade 2017/2018 (Verlag Torsten Low), S. 236)

Wer herausfinden möchte, was genau das ist, mit dem Minh hadert, der wird wohl einen Blick in die Anthologie werfen müssen. Freunde der Science Fiction werden unter den Beiträgen sicher Geschichten ganz nach ihrem Geschmack finden.

Vielleicht konnte ich euch ja ein bisschen neugierig auf die Anthologie machen.

Eure Anna :)

[Veröffentlichung] Des Herzens finsteres Begehren (Kurzgeschichte)

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Ihr Lieben,
als ich vor ein paar Tagen eine Büchersendung aus dem Postkasten geangelt habe, war ich ziemlich überrascht – ich hatte (ausnahmsweise ^^) gar nichts bestellt. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich gemerkt habe, dass es mein Belegexemplar für die Anthologie Auf düsteren Wegen. Horrorgeschichten aus dem Mittelalter war. :)

Hier sind einmal die Eckdaten zur Anthologie auf einem Blick:

 

Titel: Auf düsteren Wegen. Horrorgeschichten aus dem Mittelalter
Herausgeber: Detlef Klewer
Verlag: Burgenwelt Verlag
Seiten: 324
Format: Taschenbuch/E-Book
Preis: 13, 90€/ 4,99€
Erscheinungsdatum: 1. Dezember 2017
Genre: historische Horror-Anthologie

Bildrechte liegen beim Burgenwelt Verlag

Klappentext

Das Mittelalter … Kaum eine andere Epoche bringt so schauerliche Geschichten hervor! Eine Zeit, in der Aberglaube und Furcht vor Magie die Vorstellungskraft befeuerten, die Grenze zwischen Erklärbarem und Übernatürlichem im Nebel lag und grauenhafte Geschehnisse schweigsamere Zeugen fanden als heute.

Unaussprechliches lauert in den zwielichtigen Tavernen, den finsteren Burgen, den schummerigen Gassen, die allesamt Schauplätze der Geschichten in diesem Buch sind. Wir begegnen dämonischen Kindern, grausigen Wesen, sind Zeuge magischer Rituale – 16 Autorinnen und Autoren überschreiten die Grenze von Albtraum und Realität. Doch Achtung: Manchmal versteckt sich das Böse auch hinter einem menschlichen Antlitz!

Nach der erfolgreichen ersten Horror-Anthologie des Burgenwelt Verlages (»Auf finsteren Pfaden«) gibt es nun unter der Herausgeberschaft von Detlef Klewer eine erlesene Auswahl neuer schauriger Erzählungen, frisch zwischen zwei Buchdeckel gebannt.

Mit Geschichten von:
Anton Vogel | Anke Elsner | Christine Jurasek | Bernd Schmitt | Anna Eichenbach | Matthias Ernst | Tanja Brink | Alvar Borgan | Daniel Stögerer | Detlef Klewer | Philipp Bügel | Erik Huyoff | Olaf Stieglitz | Ute Zembsch | Nina Casement | Manfred Lafrentz

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Nach dem Erfolg der ersten Horror-Anthologie Auf finsteren Pfaden, die 2015 erschien, hat sich der Burgenwelt Verlag in diesem Jahr erneut auf die Suche nach Geschichten gemacht, die Geheimnisvolles und Schauerliches erzählen. Die Herausgeberschaft hat diesmal Detlef Klewer übernommen, der sich nicht nur für das grandiose Cover und die detailverliebten Illustrationen, die auf die jeweilige Geschichte abgestimmt sind, verantwortlich zeigt, sondern selbst einen Text zur Sammlung beigesteuert hat.

Für mich ist es das nunmehr dritte Mal, dass eine Kurzgeschichte aus meiner Feder für eine Burgenwelt-Anthologie ausgewählt wurde – und das, obwohl Horror mir eigentlich nicht liegt und sich die Geschichte beim Schreiben lange Zeit mit Händen und Füßen dagegen gewehrt hat, auf Papier gebannt zu werden. Die Zusammenarbeit mit dem Verlag war wieder herrlich – vielen lieben Dank an dieser Stelle! Weiter an meinem Text feilen zu dürfen hat mir unglaublich viel Spaß gemacht – und durch das intensive Lektorat konnte ich Einiges dazulernen.

Aber was wäre dieser Post, wenn ich euch nicht wenigstens einen kleinen Einblick in meine Geschichte gewähren würde – so als kleiner Appetithappen? :)

Darum geht es in Des Herzens finsteres Begehren:

„Wulfric, es gibt … Mächte, die zu groß sind, als dass ein Mensch sie beherrschen könnte. Geheimnisse, die zu gefährlich sind, als dass er sie lüften sollte. Ein solches hast du entdeckt.“

(aus: Anna Eichenbach, Des Herzens finsteres Begehren, in: Auf düsteren Wegen (Burgenwelt Verlag), S. 106)

Ein Mann. Ein seltsames Artefakt. Und der Reiz, alles zu haben, was das Herz begehrt. Wulfric bekommt es mit einem Geheimnis zu tun, das sein Freund aus dem Heiligen Land mitgebracht hat. Doch umso mehr sich Wulfrics sehnlichste Wünsche erfüllen, umso mehr verfällt er dem Zauberbann des Artefakts, das nie hätte geschaffen werden dürfen.

Meine Kurzgeschichte sollte düster werden, im Erzählton einer alten Sage oder eines finsteren Märchens. Ob mir das gelungen ist und meine Erzählung beim Lesen einen wohligen Schauder erzeugt – das zu beurteilen überlasse ich meinen Lesern. Heute hat mich über Twitter jedenfalls schon das wundervolle Lob eines Lesers erreicht, der meine Geschichte zu seinem Favoriten aus der Sammlung erkoren hat. Da schlägt das Autorenherz gleich höher. :)

Vielleicht konnte ich euch ja ein bisschen neugierig auf die Anthologie machen.

Eure Anna :)

 

 

 

[Kurzvorstellung] Martin Luther – Aus dem Leben einer Legende (Reformation III)

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Liebe Zeitenwanderer,
anlässlich des großen Jubiläums 500 Jahre Reformation, das in diesem Jahr gefeiert wird (und sogar einen Feiertag wert ist :) ), möchte ich die Gelegenheit nutzen, euch ein Buch vorzustellen, das sich dem Mythos Martin Luther aus verschiedenen literarischen Perspektiven in fiktiven Erzählungen annähert.

Auf einen Blick

 

Titel: Martin Luther – Aus dem Leben einer Legende
Herausgeberin: Jana Hoffhenke
Verlag: Burgenwelt Verlag
Seiten: 230
Format: Taschenbuch/E-Book
Preis: 13, 90€/ 3,99€
Erscheinungsdatum: März 2017
Genre: historische Anthologie

Bildrechte liegen beim Burgenwelt Verlag

Klappentext

Für die einen ein Heiliger, für andere ein Ketzer – Martin Luther erschütterte im 16. Jahrhundert die Grundfesten der katholischen Kirche, die er mit der Verbreitung seiner Ansichten herausforderte. 500 Jahre ist Martin Luthers berühmter Thesenanschlag her, der den Stein ins Rollen brachte. Die Geschichten über sein Leben und seinen Glauben sind bis heute fesselnd und brisant.
17 Autorinnen und Autoren haben für diese Anthologie die Feder geschwungen und Überlieferungen aufgegriffen, weitergesponnen und zuweilen höchst kreativ ausgeschmückt. Folgen Sie mit dieser Sammlung kurzweiliger Erzählungen der Spur Luthers und den prägenden Erlebnissen seines Lebens, beginnend in seiner Kindheit bis hin zu seinem Tod und dem, was er der Nachwelt hinterließ.

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Die Anthologie

Im vergangenen Jahr hat der Bremer Burgenwelt Verlag Autorinnen und Autoren dazu aufgerufen, dem Mythos Luther auf den Grund zu gehen und die ein oder andere Facette des Reformators aufzudecken, die so nicht in den Geschichtsbüchern überliefert ist. Herausgekommen ist dabei eine abwechslungsreiche Anthologie, die auf Luthers Spuren wandelt – und zu der ich eine Erzählung beisteuern durfte. Die 17 Geschichten sind dabei teils aus seiner Sicht erzählt, teils kommen aber auch Weggefährten wie seine Frau Katharina zu Wort, die Überraschendes über den Reformator offenbaren.

Der historische Kontext – Luthers Ziele

In letzter Zeit waren Luther und die Reformation in den Medien omnipräsent. Die meisten Darstellungen zeichnen Luther jedoch als Revolutionär, der einen völligen Umsturz des Kirchensystems erreichen wollte. Das stimmt so nicht.

Wie der Begriff der „Re-formation“ (lat. reformare, wiederherstellen) schon verrät, wollte Luther zurück. Zurück zur alten Kirche, deren Repräsentanten noch gemäß des christlichen Armutsideals lebten. Dass seine Thesen dabei so viel Anklang fanden, verdankt sich vor allem der Erfindung des Buchdrucks, der es ermöglichte, Luthers Flugschriften im ganzen Land zu verbreiten.

Vorgänger und Wegbegleiter

Oft wird auch vergessen, dass Luthers Thesen nicht aus dem Nichts kamen. Schon in den letzten beiden Monaten habe ich hier Luthers Vorgänger vorgestellt – John Wyclif und Jan Hus – deren Ideen sicherlich auch den Wittenberger Reformator beeinflusst haben. Doch nicht minder wichtig sind Luthers Weggefährten, die sich unermüdlich an seiner Seite für die Reformation einsetzen. Einen von ihnen, Philipp Melanchthon, lasse ich in meiner Kurzgeschichte Von Bauern, Ochsen und einem Schwan zu Wort kommen.

„Philipp Melanchthon hatte sich einen Namen gemacht. Er hatte sich
Respekt verdient. Vielleicht auch, weil er Umgang mit einem Mann
pflegte, der die Gemüter der Menschen wie kein zweiter bewegte.
Im Guten wie im Schlechten, dachte er, nicht ohne eine Spur von
Besorgnis.“

(Anna Eichenbach, Von Bauern, Ochsen und einem Schwan, in: Martin Luther – Aus dem Leben einer Legende, S. 202)

Die Erzählung spielt im Wittenberg des Jahres 1525 – einer politisch unruhigen Zeit. Angeregt durch eine Fehlinterpretation einer der Schriften Luthers erheben sich die Bauern in den sog. „Bauernkriegen“ gegen die Herrscher. Luther selbst befindet sich in einer brenzligen politischen Situation – und beschließt trotz der Kriegswirren die entflohene Nonne Katharina von Bora zu heiraten, sehr zum Missfallen seines Freundes Philipp.

Vor diesem historischen Hintergrund unterhalten sich Melanchthon und Luther über die aktuelle politische Situation, die Hoffnungen, die sie an ihre Glaubensbewegung knüpfen – und streiten herrlich bibelfest über Sinn und Unsinn der Ehe.

Ein derartiger Dialog zwischen Luther und Melanchthon (der nebenbei bemerkt Luther zu seiner Bibelübersetzung angeregt hat) wird wohl nie stattgefunden haben. Dennoch ist es interessant, sich vorzustellen, wie Luthers Weggefährten diesen Mann wahrgenommen haben, der nur seine eigene Meinung gelten ließ – und wie es sich in seinem Schatten lebte.

Mit Von Bauern, Ochsen und einem Schwan wollte ich gern einen anderen Blick auf Luther eröffnen, von dem es in vielen Quellen heißt, dass er ein schwieriger Zeitgenosse gewesen sei. Philipp Melanchthon, der Praeceptor Germaniae, stritt noch bis zu seinem eigenen Tod für die Reformation. Damit war er der einzige Reformator, der die Bewegung von ihrer Entstehung bis zu ihrem Ende miterlebte.

Nun zurück zur Anthologie:

Neben dem umwerfenden Cover aus der Kreativschmiede von Detlef Klever punktet auch das Layout mit viel Liebe zum Detail. Besonders freue ich mich auch darüber, dass Erik Huyoff von Zwischen Buchdeckeln in der Anthologie vertreten ist. In seiner Geschichte Heilige Anna, hilf! widmet er sich dem Ereignis, das Luther dazu bewegt, ins Kloster einzutreten – sehr lesenswert.

Die verschiedenen Kurzgeschichten sind insgesamt chronologisch angeordnet, so dass sie sich zu einer (fiktiven) Biographie ergänzen – angefangen bei Erlebnissen aus Luthers frühster Kindheit über seine Bekehrung bis hin zu seinem Tod.