[Rezension] Alex M. Schwarze – Cróthpall. Glut der Schatten

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„Er war dabei, sich anzupassen. Warum konnten das die anderen Hexenmeister nicht? Warum trauerten sie immer noch den alten Zeiten hinterher? Ihr Abkommen war nichtig. Ein Versprechen aus vergangenen Tagen, um den Frieden zu wahren. Doch diese Zeiten waren vorbei …“

aus: Alex M. Schwarze, Cróthpall – Glut der Schatten

Im NaNoWriMo 2018 hatte ich das große Glück, durch einen Wink des Schicksals nicht nur die Selfpublisherin Alex M. Schwarze, sondern auch ihre faszinierenden Romanwelten kennenzulernen. Die Schnipsel aus ihrem damaligen Projekt waren so düster-romantisch und atmosphärisch, dass ich mich Ende November gar nicht mehr davon lösen mochte. Zum Glück für mich hatte sie zu diesem Zeitpunkt bereits Cróthpall – Glut der Schatten, veröffentlicht – den Auftakt zu einer düsteren Fantasy-Trilogie, der mit ebendieser Welt verknüpft ist, in die ich mich so verliebt habe.

Auf einen Blick:

 

Titel: Cróthpall – Glut der Schatten
Reihe: Cróthpall, Band 1 (von 3)
Autorin: Alex M. Schwarze
Verlag: Selfpublishing
Seiten: 464
Format: E-Book
Preis: 4,99€
Erscheinungsdatum: 21.  März 2018
Genre: Dark Fantasy/Romantasy

 

Darum geht’s

Als das magische Zeitalter vorübergeht, schließen die letzten Hexenmeister einen Pakt, der sie am Leben hält, aber sie einen Teil ihrer Fähigkeiten beraubt. Seitdem leben sie unerkannt unter den Menschen. Erst wenn einer der Hexenmeister mit einem Kristallschwert getötet wird, bricht der Pakt und der Krieg entbrennt erneut. Und der Tag steht kurz bevor.

Das Buch

Dass ein Buch mit einem Prolog beginnt, ist nicht ungewöhnlich. Doch Alex M. Schwarze stellt Glut der Schatten gleich zwei Prologe voran: Im ersten erleben wir eine beklemmend düstere Vision. Im zweiten Lernen wir eine der Hauptfiguren kennen – und zumindest ich bin ihrem Charme prompt erlegen (dazu später mehr).

Die Handlung von Cróthpall spielt zu unserer Zeit, vornehmlich in den schottischen Highlands – ein wildromantisches Setting, in dem es gar nicht schwer fällt zu glauben, dass es Mächte auf der Welt gibt, die unsere bloße Vorstellungskraft übersteigen: die Welt der Magie. Und genau dort nimmt die Geschichte ihren Ausgang:

Catriona war eine Ordensschwester von Cróthpall, sie dienten der Zeit, dem Schicksal und dem Wohl aller.“

aus: Alex M. Schwarze, Cróthpall – Glut der Schatten

Dieser Orden befindet sich abgeschieden von der Welt und vor den Blicken der Menschen verborgen in dichten Nebeln. Wer sich hier an Die Nebel von Avalon erinnert fühlt: Mir erging es da nicht anders. Doch die friedliche Idylle gerät spätestens dann ins Wanken, als Catriona auf einen verwundeten Mann stößt. Ihr gutes Herz (und ihr ausgeprägtes Helfersyndrom) lassen ihr keine andere Wahl, als sich um den Fremden zu kümmern, zumal sie sich zur Heilerin berufen fühlt. Sie verbirgt ihn vor ihren Schwestern, obwohl sie damit gegen die Regeln des Ordens verstößt, doch kümmert sich hingebungsvoll um ihn.

Zum Dank entführt er sie prompt aus Cróthpall, sobald er wieder bei Kräften ist. Denn eine Schwester wie Catriona könnte der Schlüssel zu dem sein, wonach er sich am meisten sehnt: Der Schlüssel zur Rache.

„Um endgültig frei zu sein, musste er den Pakt brechen, an den er gebunden war. (…) Er würde sich von den Hexenmeistern befreien und sich rächen. Und er würde sie töten, bevor sie ihn töteten.“

aus: Alex M. Schwarze, Cróthpall – Glut der Schatten

Das Zitat verrät schon ziemlich gut, wonach unser Hexenmeister Kincaid strebt. Er ist machtgierig, gerissen und düster. Und ja, das macht ihn auf gewisse Weise auch unverschämt attraktiv. Die Passagen, die aus seiner Perspektive geschrieben waren, haben mir am allerbesten gefallen. Ich weiß auch nicht, irgendwie konnte ich mich seinem dunklen Bann nicht entziehen.

Ebenso erging es mir mit den meisten anderen männlichen Charakteren. Da hätten wir zum Beispiel noch den prinzipientreuen Raghnall, zu dem Catriona sich hingezogen fühlt, obwohl sie eine Schwester von Cróthpall ist und sich ihm eigentlich nicht hingeben darf und … seufz

Zwischen den beiden funkt es von ihrer ersten Begegnung an. Sie treiben das Spiel aus Nähe und Distanz zu wahrer Meisterschaft, bis man sich beim Lesen denkt: Mensch, wann kriegen sich die beiden denn endlich?

Und da liegt für mich eine Schwäche des Romans. Die Autorin erklärt in ihrer Vita düstere Geschichten mit einem Hauch Romantik zu schreiben, aber für meinen Geschmack steht das Wann-kriegen-sie-sich-endlich? zu stark im Fokus – und das nicht nur in Catrionas-Handlungsstrang. Dass Kincaid drauf und dran ist, die Welt ins Chaos zu stürzen, scheint da oft nebensächlich.

Alex M. Schwarze zeichnet ihre Charaktere plastisch und vor allem die männlichen Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Nur mit den Frauen habe ich mich schwer getan – dabei erzählt der Roman überwiegend aus ihrer Sicht. Catriona ist für mich über weite Strecken einfach nur nervig und naiv gewesen. Klar, die Welt, aus der sie kommt, ist behütet und friedvoll. Ganz anders, als die Welt, in die Kincaid sie entführt. Aber … ich glaube ein Zitat illustriert besser, was ich meine:

„‚Du fürchtest dich scheinbar vor allem‘, bemerkte er abfällig. Und dann wollte sie die Welt sehen, in der es nichts als Grausamkeiten gab? Er schüttelte den Kopf. Was sollte er auch anderes von einer Schwester von Cróthpall erwarten? Sie waren hilflose, zerbrechliche Frauen.“

aus: Alex M. Schwarze, Cróthpall – Glut der Schatten

Zu Catrionas Ehrenrettung muss ich sagen, dass sie sich im Verlauf der Handlung entwickelt und eine Stärke gewinnt, die ich ihr anfangs gar nicht zugetraut habe. Ganz anders als Kenzi, die tough und bisweilen rücksichtslos ist – und damit in gewisserweise der Gegenentwurf zu Catriona. Von dem, was Letzterer an Selbstbewusstsein und Stärke fehlte, hatte Kenzi manchmal etwas zu viel. Auch mit ihr bin ich nicht richtig warm geworden.

Trotzdem – und da dürfen die kleinen Kritikpunkte nicht drüber hinwegtäuschen – hat mir Glut der Schatten unheimlich gut gefallen. Der Roman ist unterhaltsam geschrieben und wirft einen bedrohlichen Konflikt auf, auf dessen Lösung ich wirklich gespannt bin. Zudem versteht es Alex M. Schwarze, ihre Leser*innen mit ihrer bildhaften Sprache in den Bann zu ziehen. Und zuletzt ist auch der düstere Charme des Antagonisten nicht ganz unschuldig daran, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Fazit

Cróthpall – Glut der Schatten ist ein gelungener Trilogieauftakt, in dem Alex M. Schwarze ihre Leser in die faszinierende Welt von Cróthpall entführt. Vor allem für Freunde dunkler Romantik bedenkenlos zu empfehlen.

#Writing Friday – Nur mehr Staub und Spinnweben

Meine lieben Weltenbummler,
ganz gleich, ob ihr viel vom Valentinstag haltet oder nicht: ich wünsche euch einen wundervollen Writing Friday. Ich bin kein Fan von kitschigen Liebesgeschichten und habe deshalb schon vor einem Jahr einen Beitrag darüber geschrieben, ob ein Roman auch ohne Liebe funktionieren kann. Trotzdem hat mich von all den Schreibthemen, die Elizzy von Read Books and Fall in Love für den Februar vorgeschlagen hat, ein klassisches Valentinsthema am meisten angesprochen:

Eine rote Rose erzählt aus ihrem Alltag. Berichte davon.

Meine Interpretation dieses Themas ist eher freier ausgefallen – und eher bittersüß denn kitschig. Viel Freude mit meiner roten Rose. Seid heute gut zu euch selbst. :*

Nur mehr Staub und Spinnweben

A Tale as old as time … Eine Geschichte, so alt wie die Zeit. Die durch die Jahrhunderte geht, doch zeitlos ist – und immerfort bleibt. Erzählt in einer Sprache, die ein jedes Herz versteht.

Diese Geschichte, so alt wie die Zeit, handelt von der Liebe. Der wilden, stürmischen, bittersüßen und dornenscharfen Liebe – und ich bin ein Teil von ihr. Doch anders als meinen Schwestern, deren Schönheit nach Tagen vergeht und die langsam, Blütenblatt für Blütenblatt aus dem Leben weichen, dauert meine Geschichte an. Sie beginnt da, wo so viele andere Geschichten beginnen: am Anfang. Und mein Anfang war, als ich sie zum ersten Mal sah.

Ich war nicht die erste meiner Art, die man ihr schenkte. Doch ich war die erste, die ihr jemand schenkte, der ihr so viel bedeutete. Mehr als jeder vor ihm. Der ihr Herz höher schlagen ließ. Höher als jeder vor ihm. Mit dem sich alles so leicht, doch manchmal auch so schwer anfühlte. Leichter als mit jedem anderen. Schwerer als sie auf ihren Schultern zu tragen vermochte.

Es gab keinen Grund dafür, warum er mich kaufte. Keinen besonderen Anlass. Nur den, dass sie so besonders für ihn war.

Ihr Lächeln, als sie mich sah! Ihr hättet ihr Lächeln sehen sollen. Hach, so zart wie eines meiner Blätter. Rührung schimmerte in ihren Augen. In ihren Augen, die mich ansahen, als wäre auch ich etwas Besonderes, obwohl es Milliarden meiner Art gibt, die einander – und mir – gleichen.

Doch für sie war ich es: besonders. Ich brachte sie zum Lächeln, wenn er fort war und sie mich ansah. Erinnerte sie an die zärtlichen Küsse. An drei Worte, gehaucht nur, doch erschütterten sie ihre Welt. An die Wärme und Geborgenheit, die sie empfand, die Wange an seine Brust geschmiegt.

Meine Schwestern vergingen. Doch sie pflegte mich. Trocknete mich. Wollte mich und die Erinnerungen, die ich ihr schenkte, bewahren. Auf immer. Selbst dann noch, als das Glück, das sie dereinst empfand, im Herbststurm entschwand. Als mein Anblick sie gleich Dornenstichen ins Herz traf.

Doch sie behielt mich bei sich. Stellte mich an einen Ort, an dem sie mich nicht mehr so oft zu Gesicht bekam. An dem ich sie nicht immerzu daran erinnerte, was gewesen war: an die Küsse, die gehauchten Worte, die Wärme und Geborgenheit. An all das, was sie verloren hatte.

Sie hat ihren Frieden gemacht. Mit sich. Mit mir.

Hat losgelassen.

Ihr Herz geöffnet. Geöffnet für die Liebe und den bittersüßen Schmerz, den sie mit sich bringt.

Und ich? Ich bin noch immer bei ihr. Eine stumme Erinnerung an damals.

An eine Liebe, die verging.

An eine Liebe, von der nur mehr Staub und Spinnweben blieben.


Der Writing Friday ist eine Aktion von Elizzy von Read Books and fall in Love. Jeden Freitag veröffentlichen einige Blogger*innen, die das Schreiben genau so lieben wie das Lesen, einen kurzen Text. Egal ob Geschichte oder Gedicht, erfunden oder mit persönlichem Bezug – Hauptsache kreativ.

Thema heute: Eine rote Rose erzählt aus ihrem Alltag. Berichte davon.

Wenn ihr selbst noch nach Themen sucht, über die ihr schreiben könnt, oder einfach ein bisschen schmökern wollt, dann schaut doch mal bei Elizzy vorbei. Dort findet ihr eine Übersicht aller Teilnehmer, über die Regeln des Writing Friday sowie die aktuellen Schreibthemen. Die anderen würden sich sicher freuen, wenn ihr ihren lesenswerten Blogs einen Besuch abstattet. :)

In meinem letzten Beitrag zur Aktion ging es um meinen Vorsatz für 2020 – mir mehr Zeit für das zu nehmen, das mich glücklich macht.

Eine Auswahl an weiteren Kurzgeschichten, die im Rahmen des Writing Friday entstanden sind, findet ihr ***hier***.

#Waiting on Wednesday #5 – Die Wylde Jagd | Neues aus der Märchenspinnerei

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Liebe Weltenbummler,
alte Märchen in ein neues Gewand zu kleiden, das haben sich die Autorinnen der Märchenspinnerei zur Aufgabe gemacht. Begonnen hat die Spinnerei als Zusammenschluss einiger Selfpublisherinnen, deren Erzählungen z.T. als Printtitel im Machandel Verlag erschienen sind.

2019 wollte die Spinnerei neue Wege beschreiten: Für eine Märchennovellenreihe, die ein und dasselbe Märchen einmal aus der Sicht der Guten und einmal aus Sicht der Bösen erzählen sollte, konnte sie den Zeilengold Verlag als Partner gewinnen. Aus verschiedenen Gründen endete diese Zusammenarbeit jedoch schon nach der ersten Ausgabe Die Tränen der Sidhe von Sylvia Rieß und Das Herz der Sidhe von Sabrina Schuh. (Wer gern wissen möchte, was dahinter steckt: Auf Instagram gibt es eine Vielzahl von Erfahrungsberichten von Zeilengoldautor*innen, die ihre Verträge mit dem Verlag ebenfalls gekündigt haben.)

Davon haben sich die Märchenspinnerinnen jedoch nicht abschrecken lassen. Ganz im Gegenteil geht ihre Novellenreihe schon in diesem Monat – am 13. Februar, um genau zu sein – weiter. Diesmal haben sie sich das Märchen von Brüderchen und Schwesterchen ausgesucht – verwoben mit einer Erzählung, die mich fasziniert wie keine andere und die mich selbst auch schon zu einer Kurzgeschichte inspiriert hat: Die Wilde Jagd.

Einen märchenhaften, wildromantischen Roman vor walisischer Kulisse verspricht uns Janna Ruth mit ihrem Der Herr der Wilden Jagd:

Titel: Der Herr der Wilden Jagd
Reihe: Die Wylde Jagd , Band 2
Autorin: Janna Ruth
Verlag: Selfpublishing
Seiten: 150
Format: E-Book
Preis: 1,99€
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2020
Genre: Fantasy/ moderne Märchenadaption

Darum geht’s

Zwei Geschwister. Ein Feenkönig. Eine tödliche Jagd

Wenn des Nachts die Dächer im Sturm klappern und die Cwn Annwn ihr unheimliches Geheul anstimmen, dann reitet der Feenkönig zur Jagd. Carys ist gerade erst mit ihrem autistischen Bruder Dylan in den unberührten Norden von Wales gezogen, als ihr ein fürchterliches Unwetter das halbe Dach vom Haus reißt. Am nächsten Morgen steht Arawn vor ihrer Haustür: der Mann mit dem Sturm im Blick. Er lädt die Geschwister zur Wilden Jagd ein und während Dylan jeden Abend mit dem Wind rennt, verliebt sich Carys in den ungestümen Feenkönig. Bis sie selbst zur Beute wird. Im »Der Herr der wilden Jagd« verwebt Janna Ruth das klassische Märchen von Brüderchen und Schwesterchen mit der walisischen Sage von der Wilden Jagd. Dabei entsteht ein wildromantisches Abenteuer um die Themen Freiheit, Fürsorge und Selbstbestimmung.

Tina Skupin hingegen entführt uns in ein gänzlich anderes Setting und lädt uns ein auf einen Trip ins schillernde und fabulous Las Vegas und in ihr Wild Hunt Casino:

Titel: Wild Hunt Casino
Reihe: Die Wylde Jagd, Band 1
Autorin: Tina Skupin
Verlag: Selfpublishing
Seiten: 120
Format: E-Book
Preis: 1,99€
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2020
Genre: Fantasy/ moderne Märchenadaption

Darum geht’s

Zwei Geschwister Eine Elfenkönigin Ein wilder Plan Nach elfjähriger Verbannung kehrt die Glücksfee Titania „Ti“ zurück nach Las Vegas, ihre Stadt, über die mittlerweile ihr verhasster Konkurrent Oberon mit seiner Wilden Jagd herrscht. Gemeinsam mit den Zirkusartisten Anita und Ernesto stellt Ti ein Team von Spezialisten zusammen. Ihr Ziel: Das sagenumwobene Horn der Wilden Jagd von Oberon zu stehlen. Der spielt mit falschen Karten. Doch das tut Ti ebenfalls. Die böse Stiefmutter aus dem Märchen Brüderchen und Schwesterchen, in einer klassischen Las Vegas- Diebesgeschichte, vermischt mit der Sage der Wilden Jagd: Das sind die Zutaten, aus denen Tina Skupins „Wild Hunt Casino“ besteht. Ein actionreiches Abenteuer um alte Freundschaften, neue Freundschaften und die Liebe zur Stadt des Glücks.

Wie ihr seht, haben beide Autorinnen ganz unterschiedliche Zugänge zu ein und demselben Stoff gefunden. Ich bin jetzt schon gespannt auf ihre Umsetzung. Auch wenn Tinas Roman mit den Oceans Eleven Anleihen ein Heidenspaß zu werden verspricht, freue ich mich einen Hauch mehr auf Der Herr der Wilden Jagd. Dass es Janna Ruth gelingt, auch schwierige Themen mit viel Fingerspitzengefühl umzusetzen, hat sie ja schon in ihrem mit dem SERAPH ausgezeichneten Märchenadaption Im Bann der zertanzten Schuhe unter Beweis gestellt. (Hier geht’s zur Rezension)

Beide Erzählungen können unabhängig von einander gelesen werden, allerdings erzählt Der Herr der Wilden Jagd die Geschichte einer der Figuren aus dem Wild Hunt Casino weiter. Beide Novellen werden übrigens auch als Print-Sammelband im Machandel Verlag erscheinen. :)

Lest ihr auch gern (moderne) Märchenadaptionen oder sind euch die klassischen Erzählungen lieber?


#Waiting on Wednesday ist eine Aktion, die von Breaking the Spine gehostete wird – und eine wunderbare Gelegenheit, ganz (un)geduldig auf persönliche Buchhighlights hinzufiebern. Wann immer es sich anbietet, werde ich euch hier also Bücher vorstellen, deren Veröffentlichung ich kaum mehr abwarten kann. Wer weiß, vielleicht könnt ihr so ja auch noch den ein oder anderen Roman entdecken, der es sich auf eurer Wunschliste gemütlich machen möchte. :)

[Veröffentlichung] Odens Jakt | historische Kurzgeschichte

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Das Langhaus summt vor Leben, dachte sie, als sie die Hände über dem Feuer rieb, dabei ist es der Tod, der jeden von uns heute Nacht hierher führte.

aus Odens Jakt von Anna Eichenbach

Hallo Weltenbummler,
seit November habe ich die Ehre, euch an Bord der Meereswolf auf eine Zeitreise in die Welt der Wikinger zu entführen. Doch das ist noch längst nicht alles: Anfang Dezember erschien in der historischen Anthologie Jahrmarkt der Mysterien (Burgenwelt Verlag) eine Kurzgeschichte aus meiner Feder, die ebenfalls im Skandinavien der Wikingerzeit spielt.

Auf einen Blick

Titel: Jahrmarkt der Mysterien. Horrorgeschichten aus dem Mittelalter
Herausgeber: Detlef Klewer
Verlag: Burgenwelt Verlag
Seiten: 312
Format: E-Book/Taschenbuch
Preis: 4,99€/ 14, 90€
Erscheinungsdatum: 1. Dezember 2019
Genre: historische Kurzgeschichten; Horror

 

Darum geht’s

In tiefer Nacht, nimm dich in Acht

Vorm Jahrmarkt der Mysterien!

Jahrmärkte, Festivitäten und die bizarren Künste der Schausteller sorgten einst in mittelalterlichen Städten und Dörfern, beim Adel wie beim gemeinen Volk, für willkommene Abwechslung. Sie boten Erheiterung, Nervenkitzel und morbide Faszination zugleich. Doch hinter den bunten Kulissen warteten bisweilen wahre Abgründe auf die Schaulustigen. Wahrsager und Bänkelsänger zogen die Menschen in ihren Bann. Dunkle Magier und Alchemisten hegten nicht immer gute Absichten.

16 Autorinnen und Autoren tauchen unter der Regie von Herausgeber Detlef Klewer ein in diesen Kosmos aus Gauklern und Monstrositäten, zeigen Licht, aber noch viel mehr Schatten, blicken hinter den Vorhang: Eine schillernde und fremdartige Welt erwartet Sie auf diesem »Jahrmarkt der Mysterien« …

Mit Geschichten von:

Anna Eichenbach * Adina Heinemann * Yngra Wieland * Christian Tobias Krug * Nicole Grom * Holger Göttmann * Tanja Brink * Thomas Williams * Regine D. Ritter * Stefanie Bender * Florian Krenn * Ronja Gerdes * Andrea Bienek * Ute Zembsch * Sabine Frambach * Anton Vogel

Quelle: Burgenwelt Verlag

 

Wagt ihr euch auf den Jahrmarkt der Mysterien?

Falls ja, erwartet euch ein schaurig-schönes Lesevergnügen. Große Schockeffekte und harter Horror bleiben allerdings (überwiegend) aus. Die meisten Geschichten erzeugen eher über die Atmosphäre Gänsehaut.

Verantwortlich für die Konzeption der Anthologie und die Zusammenstellung der Beiträge ist Detlef Klewer. Aber noch für weit mehr als das: Auch das Cover stammt aus seiner Kreativschmiede (ebenso wie das von Wellensang) und er hat es sich nicht nehmen lassen, für jede Erzählung eine Illustration anzufertigen. Diejenige zur Odens Jakt erweckt eine Figur zum Leben, die meiner Protagonistin Hildur nicht ganz geheuer ist: Snotra, die Völva und Älteste von Lade, der die Schicksalsgöttinnen die Gabe verliehen, die Schleier des Künftigen zu lüften.

Detlef Klewer ist als Herausgeber sehr umtriebig. Neben dem Jahrmarkt hat er bereits die historische Anthologie Auf düsteren Wegen herausgegeben, aber auch das Alien Eroticion (Eridanus Verlag), eine Sammlung erotischer Science Fiction Geschichten – und noch viele andere.

Was Detlefs Anthologien gemeinsam haben, ist neben dem liebevollen Design der Abwechslungsreichtum und die Qualität der Geschichten. Daher ist es für mich eine Ehre, dass ich ihn mit meinem Beitrag auch diesmal wieder überzeugen konnte. Und eine umso größere Ehre, dass meine Kurzgeschichte die Sammlung eröffnen darf (d.h. für euch, dass ihr in der Leseprobe auf Amazon einen Blick in meinen Beitrag werfen könnt^^).

Darum geht es in Odens Jakt

»Es ist dies eine besondere Nacht, mein Mädchen«, erklärte die Völva
vielsagend. Ihre knochigen Finger umschlossen Hildurs Hand mit
dem Becher. »Die Nornen werden uns Wege offenbaren, die noch im
Dunkeln liegen, das spüre ich.«

aus: Odens Jakt von Anna Eichenbach

Und was für eine besondere Nacht das ist! Die Handlung von Odens Jakt spielt während der Raunächte, jener Zeit zwischen Jul (bzw. Weihnachten) und dem Jahreswechsel, zu der die Grenzen zwischen unserer und der Welt der Verstorbenen verwischen.

Begleitet Hildur aus Lade (Norwegen) durch eine Nacht, in der nichts ist, wie es scheint. Feiert mit ihr die Lebenden und die Toten – und nehmt euch in Acht vor den Prophezeiungen der Völva.

Falls ihr euch über die seltsame Schreibweise des Titels wundert: Odens Jakt ist der nordische Begriff für das, was wir zumeist unter der „Odins Jagd“ oder der sogenannten „Wilden Jagd“ kennen, um die sich viele Legenden ranken. Einer Erzählung zufolge ziehe Odin in den Raunächten mit einer Schar Verstorbener durch die Lande. Die Leute fürchteten und verehrten die Wilde Jagd. Verließen nach Anbruch der Dunkelheit ihre Häuser nicht mehr, weil sie Angst hatten, sich der Schar anschließen zu müssen, hätten sie sie erst zu Gesicht bekommen. Doch stellten auch Futter zur Stärkung für Odins achtbeiniges Pferd Sleipnir vor die Tür.

Ihr seht: Die nordische Mythologie fasziniert mich. So sehr, dass das Motiv der Wilden Jagd meiner Erzählung zugrunde liegt.

Ursprünglich hatte ich übrigens noch eine weitere Idee für eine Geschichte zur Ausschreibung. Letzten Endes hat aber die mit dem nordischen Setting das Rennen gemacht. Auch aus einem nicht ganz uneigennützigen Grund: Ich hoffe, durch Odens Jakt auch den/die ein/en oder andere/n Leser/in auf meinen Roman Wellensang aufmerksam machen zu können. :)

Vielleicht konnte ich euch ja auch schon auf die Anthologie neugierig machen – in der Sammlung gibt es wirklich tolle Geschichten und talentierte Autoren zu entdecken.

Ihr wollt noch ein bisschen stöbern? Schaut ruhig mal bei den kurzen Erzählungen vorbei, die ich im Rahmen des Writing Friday verfasst habe. Einen Überblick über meine bisherigen Veröffentlichungen findet ihr hier.

Wir lesen uns,
Eure Anna

#Writing Friday – Mehr Zeit für das, was mich glücklich macht

Meine lieben Weltenbummler,
die wundervolle Elizzy von Read Books and Fall in Love lässt es sich nicht nehmen, auch 2020 den Writing Friday mit viel Liebe, Herzblut und tollen Writingprompts zu organisieren. Damit geht die Aktion nun schon in ihr drittes Jahr! Ich freue mich sehr, dass ich seit 2018 (mal mehr mal weniger regelmäßig) Teil dieser schreibverrückten Schar kreativer Bloggerinnen und Blogger bin. Egal ob frei erfunden oder eine wahre Geschichte: Jeder, der Geschichten liebt, wird beim Writing Friday eine Erzählung finden, die ihn fesselt oder sein Herz berührt. Schaut also ruhig auch mal bei all den anderen Schreiberlingen vorbei. :)

Heute erwartet euch ein klassischer Januar-Beitrag zu folgendem Thema: Erzähle von einem Vorsatz für 2020. Wieso willst du dieses Ziel erreichen? Wie sieht dein Plan aus?

Manch einer erinnert sich vielleicht noch daran, dass Elizzy auch im letzten Januar nach einem Vorsatz gefragt hat. Damals habe ich geschrieben, wie schwer es mir fällt, über meine Schreiberfolge zu sprechen. Mich gemeinsam mit euch darüber zu freuen, was ich schon erreicht habe – und stolz darauf zu sein. Fest habe ich mir vorgenommen, mich für meine Träume stark zu machen.

Wenn ich auf die letzten zwölf Monate zurückblicke und auf meine Reise als Autorin, dann kann ich sagen, dass ich an meinem Vorsatz festgehalten habe. Ich bin gewachsen. Langsam zwar, aber ich bin gewachsen. Mutiger und selbstbewusster – und das zeigt sich vor allem darin, dass ich viel offener damit umgehe, dass ich Autorin bin.

Neujahrsvorsätze macht man sich immer dann, wenn man das Gefühl hat, dass irgendetwas nicht so gut gelaufen ist. Wie ich in meinem Jahresrückblick schon geschrieben habe, war 2019 ein anstrengendes Jahr. Aus verschiedenen Gründen. Ich habe viel geschrieben. Sehr viel sogar. Aber dafür das Lesen und das Bloggen vernachlässigt.

Deshalb möchte ich 2020 gern die richtige Balance finden, was die Dinge angeht, die mich glücklich machen. Das ist Schreiben, ganz klar. Aber das ist auch in fremde Welten aus Tinte und Papier einzutauchen. Das ist, mit euch zu teilen, was ich dort erlebt habe. Das ist aber auch, regelmäßig am Writing Friday teil- und mir die Zeit zu nehmen, auch in euren Geschichten zu versinken.

Wie ich diesen Vorsatz in die Tat umsetzen möchte? Nun ja, jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, bin ich schon dabei. ^^ Fürs Erste habe ich mir einen groben Blogplan gemacht – und schaue noch nach dem perfekten Wochentag, den ich künftig nutzen will, um einen neuen Beitrag zu schreiben. Damit es (wieder) zur Routine wird. Etwas, worauf ich mich freuen kann und das einen festen Platz in meiner Wochenplanung hat.

Ob mir das gelingen wird? Ihr werdet es lesen – oder eben auch nicht.^^

Wir lesen uns (irgendwann – aber hoffentlich bald)
Eure Anna


Der Writing Friday ist eine Aktion von Elizzy von Read Books and fall in Love. Jeden Freitag veröffentlichen einige Blogger*innen, die das Schreiben genau so lieben wie das Lesen, einen kurzen Text. Egal ob Geschichte oder Gedicht, erfunden oder mit persönlichem Bezug – Hauptsache kreativ.

Thema heute: Erzähle von einem Vorsatz für 2020. Wieso willst du dieses Ziel erreichen? Wie sieht dein Plan aus?

Wenn ihr selbst noch nach Themen sucht, über die ihr schreiben könnt, oder einfach ein bisschen schmökern wollt, dann schaut doch mal bei Elizzy vorbei. Dort findet ihr eine Übersicht aller Teilnehmer, über die Regeln des Writing Friday sowie die aktuellen Schreibthemen. Die anderen würden sich sicher freuen, wenn ihr ihren lesenswerten Blogs einen Besuch abstattet. :)

In meinem letzten Beitrag zur Aktion habe ich euch ein Schauermärchen erzählt – passen zu All Hallows Eve im Oktober.

Eine Auswahl an weiteren Kurzgeschichten, die im Rahmen des Writing Friday entstanden sind, findet ihr ***hier***.

Jahresrückblick 2019 | Dornröschenschlaf & Wikinger

[Der folgende Beitrag kann Spuren von Werbung enthalten]

Hallo Weltenbummler,

die Zeit der Jahresrückblicke ist angebrochen und damit erwacht auch dieser Blog aus seinem zweimonatigen Dornröschenschlaf. Überall auf Instagram oder in meinem Feed sehe ich Fotos aus dem vergangenen Jahr: Erfolge, an die erinnert und die gefeiert werden. Zeilen der Dankbarkeit.
Ich scrolle sie durch, verweile bei dem ein oder anderen Rückblick eine Weile. Doch alle haben sie eines gemeinsam: Sie ziehen binnen Wimpernschläge an mir vorbei – ebenso wie das vergangene Jahr.

Kraftakt

Als ich vor einem Jahr hier saß und meinen Rückblick auf 2018 mit euch teilte, war ich voller gespannter Erwartung, was sein Bruder wohl für mich bereit halten würde. Damals konnte ich noch nicht ahnen, dass er einen Koffer voller Höhen und Tiefen dabei hatte, von denen er die ersten direkt im Januar auspackte.

Gesundheitliche Probleme in meiner Familie haben die erste Jahreshälfte überschattet – und dauern immer noch an. Das Gröbste haben wir überstanden – und dafür bin ich dankbar. Aber das alles zu stemmen war ein Kraftakt, der uns als Familie noch stärker zusammengeschweißt, mich aber auch viel Energie gekostet hat.

Zu Bloggen oder gar zu Lesen ist daher 2019 eher zur Nebensache geworden. Meine dürftige Jahresbilanz verzeichnet (neben drei Schreibratgebern) ganze drei gelesene Bücher – von denen ich tatsächlich nur ein einziges rezensiert habe: Die Gabel, die Hexe und der Wurm von Christopher Paolini. Daher verzichte ich diesmal auch auf meine gewohnten Jahreshighlights. Dafür habe ich Wellensang bestimmt vier oder fünf mal gelesen, bevor ihr den Roman endlich zu Gesicht bekommen durftet.

Ein wahr gewordener Traum

Neben diesen eher unschönen Dingen, die mich in Beschlag genommen haben, ist 2019 zugleich auch das bisher wohl erfolgreichste Jahr meines Autorenlebens. (Meine Definition von Erfolg bedeutet in dem Fall, dass ich mehr als zufrieden mit dem bin, was ich erreicht habe).

In den vergangenen Monaten haben insgesamt vier Erzählungen das Licht der Buchwelt erblickt:

  • Im Bann der Na’ruka in der SF-Anthologie Alien Eroticon“(Eridanus Verlag)
  • sowie die historischen Kurzgeschichten Ein Schwur aus Rauch und Asche, in: Der Schatten des Schwarzen Todes (Burgenwelt Verlag)
  • und Odens Jakt, die die Sammlung Jahrmarkt der Mysterien (Burgenwelt Verlag) eröffnen darf. (eine ausführliche Vorstellung folgt)

Am meisten habe ich mich aber darüber gefreut, in meinem zehnten Jahr als Autorin meinen historischen Debütroman in den Händen halten zu dürfen: Wellensang – Eine Limfjord-Saga.

Veröffentlichungen 2019 – das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die Verlage und Menschen, die hinter den Büchern stehen.

Ich bin so unendlich dankbar für das Vertrauen, das meine Verlegerin Jana in meine Erzählung und mich hat. Inzwischen bekomme ich auch immer wieder Leserrückmeldungen – und bin wahnsinnig gerührt davon, wie positiv und begeistert ihr auf Turid und meine Nordmänner reagiert. :)

Durch die Veröffentlichung habe ich tolle neue Menschen kennengelernt und bereits bestehende Kontakte vertiefen können. Und damit ich euch noch ein bisschen mehr schamlos mit Werbung zutexten kann: Habt ihr schon die Vorstellungen der Charaktere aus dem Roman gesehen, die ich im Vorfeld der Veröffentlichung gepostet habe? Nicht? Dann wird es aber Zeit. ^^

Kleine Erfolge

Manchmal sind es die kleinen, unerwarteten Dinge, die einen besonders schöne Momente bescheren. Mein Schreibjahr 2019 hielt davon so einige bereit. Zu meiner großen Überraschung hat es die Anthologie Maschinen, zu der ich eine Kurzgeschichte beigesteuert habe, auf die Longlist des Deutschen Phantastik Preises geschafft. So eine Nominierung ist etwas, von dem ich bestimmt schon so lange träume, wie ich schreibe. Zwar hat es nicht für einen Platz auf der Shortlist gereicht, aber ich bin trotzdem stolz und glücklich, dass die Erzählungen meiner Mitautorinnen und -autoren und mir so gut angekommen sind. 

Im NaNo habe ich trotz des stressigen Alltags und wenig Schreibzeit 30.000 Wörter geschrieben – und komme damit auf die stolze Jahresgesamtsumme von knapp über 125 k Wörtern. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals so viel in einem Jahr geschrieben zu haben. Der Lohn dafür ist folgender:

  •  mein NaNo-Projekt Herbstie fühlt sich viel runder an als beim ersten Anlauf
  •  die Rohfassung meines zweiten historischen Manuskripts Sturmsang steht kurz vor der Vollendung
  •  und im März erscheint unter der Herausgeberschaft meines geschätzten Kollegen Christoph Grimm die SF-Anthologie Fast menschlich (Eridanus Verlag), für die er auch eine Erzählung aus meiner Feder ausgewählt hat

Ausblick 2020

Neues Jahr – lebendigerer Blog? Ich hoffe es zumindest. Versprechen kann und werde ich nichts. ^^


Zu Lesen, Bücher zu rezensieren, am Writing Friday teilzunehmen und generell zu Bloggen fehlt mir. Ich möchte versuchen, mich hier wieder regelmäßiger zu melden und euch auf eine Reise durch meine persönliche Welt aus Tinte und Papier mitzunehmen. Mal schauen, in welcher Form und wie regelmäßig das passieren wird.

Bis dahin wünsche ich euch ein frohes neues Jahr(zehnt)! Auf dass 2020 ein gutes Jahr für euch wird – und euch den ein oder anderen lang gehegten Traum erfüllt.

Wir lesen uns
Eure Anna

Tintenfässchen | Vom Gefühl, den ersten Roman zu veröffentlichen

 

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Meine lieben Weltenbummler,
es wird Zeit für ein neues Tintenfässchen. Beim letzten Mal habe ich euch gestanden, dass ich Erzählungen aus Worten webe, weil ich nicht anders kann. Habe euch von diesem unbändigen Drang, Geschichten zu erzählen, berichtet und von meiner Liebe zum Schreiben.

Heute möchte ich einen besonderen Augenblick, vielmehr noch ein besonderes Gefühl meines Autorenlebens mit euch teilen. Denn heute ist der Tag, an dem der Traum, den ich seit nunmehr 10 Jahren träume, in Erfüllung geht: Mein erster Roman erscheint. Damit darf ich mich nun ganz offiziell veröffentlichte Romanautorin nennen.

Was sich dadurch ändert?
Gar nichts.
Aber vom Gefühl her eine ganze Menge.

Wellensang begleitet mich schon eine ganze Weile. Es war auf den Tag genau am 1. November 2015, dass ich das erste Wort von Turids Geschichte niederschrieb (meine Verlegerin hätte sich also kein besseres Erscheinungsdatum aussuchen können, wenn es nach mir geht.) Für die Rohfassung habe ich fast ein Jahr gebraucht.

Und dann kamen die Zweifel.

Ich hatte nie zuvor einen historischen Roman geschrieben – nur Kurzgeschichten. Von denen hatte ich auch die ein oder andere in Anthologien des Burgenwelt Verlags veröffentlichen dürfen. Auch die Meereswolf – die Geschichte, aus der sich nach einem sachten Stupser in die richtige Richtung durch Jana Hoffhenke mein Debütroman entspinnen sollte.

Da saß ich also mit einem rohen Manuskript und hatte keinen blassen Schimmer davon, wie man so einen Roman überhaupt überarbeitet. Wusste auch nicht, ob die Idee gut genug war, um sie überhaupt einem Verlag vorzustellen.

Die Zweifel haben mich gelähmt. Fast ein Jahr lang habe ich kaum an Projekten gearbeitet, die Überarbeitung immer weiter vor mir hergeschoben. Maximal Kurzgeschichten geschrieben – und einige in Anthologien unterbringen können.

Irgendwann hat es klick gemacht.

Ich wusste, dass ich nichts zu verlieren habe – nur eine Chance, die ich ungenutzt verstreichen lassen würde. 2018 begann ich also, Wellensang gründlich zu überarbeiten – mit der unermüdlichen Hilfe meines Betalesers. Nahm mir Zeit, meine Verlagsbewerbung vorzubereiten. Brachte die Zweifel zum Verstummen – und fasste den Mut, mein Projekt dem Burgenwelt Verlag vorzustellen.

Gefühlsachterbahn

Der Weg zur Veröffentlichung war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich bewundere jede Autorin und jeden Autor, die das Wagnis eingeht, ihre/seine Figuren auf die Reise in die weite Buchwelt zu entsenden. Genau so kann ich jede oder jeden verstehen, der diesen Schritt (noch) nicht gehen möchte.

Veröffentlichen heißt, die Fäden aus der Hand zu geben. Mit einem mal ist man nicht mehr allein dafür verantwortlich, was mit der Geschichte, in der so viel Herzblut steckt, geschieht.
Da sind Verlegeri*innen.
Da sind Lektor*innen.
Da sind Coverdesigner*innen.
Auch wenn man den Weg übers Selfpublishing geht, arbeitet man mit anderen zusammen.

Ich kann von Glück sagen, dass ich in Jana Hoffhenke eine engagierte Verlegerin, in Juliane Stadler eine unglaubliche Lektorin und in Detlef Klewer einen talentierten Designer an meiner Seite wusste, bei denen mein Wellensang in guten Händen war.

Jetzt heißt es loslassen. Ich bin gespannt darauf, wie meine Nordmänner bei euch ankommen werden. Aber gleichzeitig habe ich auch ein bisschen Angst vor euren Reaktionen. Davor, dass der Roman in der Luft zerrissen wird – oder gar keine Aufmerksamkeit bekommt.

Wisst ihr was? Was auch immer geschehen wird: Ich lasse es auf mich zukommen.

Denn eines kann mir niemand mehr nehmen: dieses unbeschreibliche Gefühl, als ich vor einer Weile meine Printexemplare in Empfang nehmen durfte. Der Moment, in dem ich den Karton öffnete und ein Taschenbuch herausnahm. Den Einband unter meinen Fingern spürte. Den Geruch frisch gedruckter Bücher atmete. Meinen Namen auf dem Cover las – und die unglaublich hübschen kleinen Raben auf dem Buchrücken entdeckte. Ich war in diesem Augenblick so unsagbar stolz und glücklich, aber auch aufgeregt und ein bisschen wehmütig. (Und ja: Es sind auch Freudentränen geflossen.)

All die Zeit und Arbeit und Leidenschaft, die in Turids Geschichte stecken, sind nun zwischen Buchdeckel gebannt. Meine Reise als Autorin ist – zumindest was diese Erzählung anbelangt – vorbei.

Wenn ich jetzt in mein Buchregal blicke und meinen Roman dort stehen sehe (und er macht sich dort wirklich ausgesprochen gut!), kann ich es immer noch nicht so richtig glauben.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Das Tintenfässchen ist die Beitragsreihe rund ums Schreiben. Hier findet ihr nicht nur Handwerkszeug und Tipps, sondern erhaltet auch einen Einblick in mein persönliches Tintenfässchen. Alle Beiträge sind als Anregungen gedacht. Vielleicht könnt ihr aus ihnen ja auch etwas für euren eigenen Schreibprozess und eure Geschichten mitnehmen. :)

Im letzten Beitrag dieser Reihe ging es um die Frage: Kann ein Roman ohne Liebe funktionieren?

[Projekt] Darf ich vostellen? Projekt „Herbstie“ | herbstlich-verwunschene Fantasy

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Hallo Weltenbummler!
Bald ist wieder November – und damit bricht die Zeit des Jahres an, in der Autor*innen wie verrückt in die Tasten hauen, um einen Roman von 50k Wörtern innerhalb von 30 Tagen zu Papier zu bringen. Was die Faszination NaNoWriMo für mich ausmacht, erkläre ich euch im Tintenfässchen.

Obwohl ich Sturmsang, mein NaNoProjekt aus dem vergangenen Jahr, noch nicht beendet habe (die Rohfassung ist so gut wie fertig und hat deutlich mehr Wörter als die angepeilten 60.000), wage ich mich mit einer neuen Romanidee an meinen mittlerweile dritten NaNo. Na gut, ganz neu ist die Idee nicht. Vielmehr gebe ich meinem Projekt aus dem NaNo 2016 eine zweite Chance: Meinem „Herbstie“ – und kehre damit auch zu meinen literarischen Wurzeln, der Fantasy, zurück.

Das Projekt im Überblick:

Arbeitstitel: Herbstie
Genre: märchenhafte Fantasy mit einer Prise Romantik
Setting: ein herbstlich-verwunschener Wald
Geschätzter Umfang: 70.000 Wörter
Perspektive: Personaler Erzähler, 2 Persepektivträger

Darum geht es:

Ein Königreich gefangen in Trauer.
Ein verschollener Prinz, der zur Legende wurde.
Die einzige Hoffnung: Ein Mädchen mit einer besonderen Gabe.

Ja, ich weiß. Sonderlich viel verrate ich nicht grade über den Inhalt. Aber Geschichtenerzähler geben sich gern geheimniskrämerisch – da bilde ich keine Ausnahme. Vor allem dann nicht, wenn es um Romanprojekte geht. ^^

Eines kann ich euch aber verraten: 2016 war der Plot noch nicht ausgereift genug. Ich habe viel Zeit in die Ausarbeitung der Geschichte und des Settings gesteckt, die Figuren noch besser kennen gelernt. Durch die intensive Arbeit an Wellensang im Laufe des Jahres habe ich das Gefühl, mich als Autorin enorm weiterentwickelt zu haben. Das sind gute Voraussetzungen für meinen Herbstie und mich, es im November besser zu machen als damals. :)

Ich freue mich jetzt schon darauf, Ava und Owen wieder zu begegnen, ihnen auf neue Pfade zu folgen und wieder in die verwunschene, herbstliche Atmosphäre des Romans einzutauchen.

Wenn ihr wissen möchtet, wie es mir im NaNo ergeht, ob ich gut vorankomme oder schon am Rande der Verzweiflung tanze, schaut gern mal auf meinem Instagram-Account (@welt_aus_tinte_und_papier) vorbei. Dort werde ich euch regelmäßig auf dem Laufenden halten – und vielleicht sogar ein paar Schnipsel aus dem Manuskript mitbringen.

Nehmt ihr eigentlich auch am NaNo teil? Falls ja wünsche ich euch tolle kreative Momente und ganz viel Spaß mit euren Projekten!

Wir lesen uns,
Eure Anna

Heather | Wellensang – Charaktervorstellung #5

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Liebe Weltenbummler,
vielen Dank, dass ihr euch in den vergangenen Wochen mit so viel Begeisterung von mir in die Welt der Wikinger entführen lassen habt. Nur noch wenige Tage, dann erscheint Wellensang im Burgenwelt Verlag. Höchste Zeit also, euch die letzte Hauptfigur aus dem Roman vorzustellen.

Nachdem ihr die Jarlstochter Turid sowie die Limgarder Krieger Hakon, Rorik und Svein kennengelernt habt, wird es nun Zeit, an Bord eines Schiffes zu gehen, Dänemark den Rücken zu kehren und gen Westen zu segeln. Unser Ziel: England. Genauer gesagt Awesgrove, ein Dorf an der Küste von Kent. Dort möchte ich euch ein Mädchen mit einem besonderen Talent vorstellen …


Heather

Heather ist eine ruhige, fleißige junge Frau. Sie arbeitet unermüdlich, damit ihr Vater seinen überschuldeten Hof in der Nähe von Awesgrove behalten kann. Das Schicksal hat es nicht immer gut mit ihr und ihrer Familie gemeint – und sie mit einem Grundherren bedacht, der sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit drangsaliert. Ihren einzigen Trost findet sie in ihrer Anstellung in einer Webstube.

„Heather erfüllte es immer wieder von Neuem mit Freude, wenn unter Ihren Fingern aus dünnen Fäden ein festes Tuch entstand. Den Zuverdienst konnte ihre Familie gut gebrauchen. Und Margret wurde nie müde die besondere Gabe ihrer Angestellten hervorzuheben. Selbst die aufwendigsten Motive gingen ihr rasch von der Hand, als müssten sie bloß aus den Fäden befreit werden, in denen sie schon eingeschlossen waren.

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

Heather ist aufopferungsvoll – und vergisst darüber manchmal, auf sich selbst zu achten. Trotz der widrigen Umstände, in denen sie lebt, käme es ihr nie in den Sinn, sich zu beklagen. Doch so sehr sie sich auch bemüht, ihren Vater zu unterstützen, kann sie allein nur wenig gegen die Pläne ihres Grundherren ausrichten

Während ich an Wellensang gearbeitet habe, war Heather diejenige, die mir beim Schreiben am meisten Schwierigkeiten gemacht hat. So sehr, dass ich ihren Handlungsstrang gleich zwei Mal vollständig umgeschrieben habe. Wie sich Heathers Perspektive in das Gewebe der Erzählung einfügt, werdet ihr allerdings selbst herausfinden müssen. :)

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

#Writing Friday – All Hallows Eve | Halloween Special

 

Hallo Weltenbummler,
In den letzten Wochen habe ich euch hier auf dem Blog in die Welt von Wellensang entführt, meines historischen Romans, der Anfang November im Burgenwelt Verlag erscheinen wird. Heute wird es zur Abwechslung wieder mal Zeit für den Writing Friday!

Der Oktober ist für mich traditionell der Monat, in dem es schaurig zugeht. Deshalb steht auch der heutige Writing Friday ganz im Zeichen des Schaurigen. Wer Lust auf noch mehr Gänsehaut hat, dem empfehle ich die Kurzgeschichte In den Nebeln versunken. Zartbesaiteten lege ich ein Märchen über einen kleinen Kürbis ans Herz, das letztes Jahr vor Halloween entstanden ist: Nicht besonders.

Nun wünsche ich euch aber erst mal viel Spaß mit All Hallows Eve!


All Hallows Eve

Der flackernde Lichtkegel der Laterne, die Fletscher ausgestreckt vor sich hielt, entriss der Dunkelheit kaum mehr als wenige Schritt des Bodens rund um seine abgewetzten Stiefel. Er überzog das gusseiserne Tor mit dem Glanz flüssigen Goldes.
Fletschers gichtkranke Finger schlossen sich mit einer Kraft, die er längst verloren zu haben glaubte, um eine der Streben. So fest, dass seine Knöchel weiß hervortraten. Leicht, kaum stärker als ein Windhauch, der durchs Laub streicht, drückte er dagegen. Leise quietschend schwang einer der Torflügel auf, als habe er nur auf Fletschers Berührung gewartet. Sie herbeigesehnt, war er doch der einzige, der dem Tor und dem, was hinter ihm lag, Aufmerksamkeit schenkte.
Nur in einer einzigen Nacht.

All Hallows Eve.

Seufzend zog Fletscher den Hut tiefer in die Stirn, hob die Laterne höher und tat einen Schritt nach vorn. Dunkle Schemen hoben sich tiefschwarz vor dem dämmerblauen Horizont ab, ragten aus dem Erdreich empor gleich abgebrochenen Zähnen. In seiner Jugend hatte er sich ausgemalt, es wären die Zähne eines Ungeheuers, das vor Äonen zu Stein erstarrte und nun in den Eingeweiden der Erde vergraben auf seine Erweckung warte.
Heute, im Winter seines Lebens, wusste er es besser. Wusste, dass es keine Ungeheuer gab. Dass die Schatten, die im Mondlicht tanzten, nichts weiter waren als Schatten.
Nur in einer einzigen Nacht nicht.

All Hallows Eve.

Gebeugt unter der Last der Jahre und der Verantwortung, die auf seinen Schultern lastete, schlurfte er weiter. Folgte dem ausgetretenen, schmalen Pfad vorbei an Grabsteinen und Kreuzen. Vorbei an Inschriften und Jahreszahlen, Stein gewordenen Erinnerungen, die älter waren als er Jahre zählte. Dennoch waren sie im Laufe der Zeit auch zu seinen Erinnerungen geworden. Erinnerungen, die ihm in dieser Nacht Gesellschaft leisteten – bis er seine Pflicht erfüllt hätte.
Mondlicht marmorierte die Wolkendecke, zeichnete ihre Konturen rötlich fahl nach. Der Wind frischte auf, trieb die Wolken weiter, bis sie den Blick auf den Mond freigaben, der rund und voll und wie von frischem Blut überzogen am Himmel stand. Beinahe schien es, als throne er in der Krone der Trauerweide, die ihre langen Zweige sacht im Wind wiegte.

Blutmond an All Hallows Eve.

Fletscher trat näher. Efeu rankte sich um den Stamm, so fest, als wolle er den Baum erdrosseln. Er legte eine Hand an die raue Rinde. Begrüßte die Weide wie einen alten Freund. Denn das waren sie in all den Jahren, in denen er hierherkam, geworden: Freunde. Der Schrei eines Kauzes löste sich aus der Stille der Nacht.
Ein Lächeln umspielte Fletschers pergamentdünne Lippen. Behutsam stellte er die Laterne auf einen flachen Stein. Schloss die Blende grade so weit, dass noch ein schmaler Streifen Licht hindurch sickerte, der sich in die Dunkelheit und auf den Pfad ergoss, auf dem er hergekommen war.
Dann setzte er sich selbst zu Füßen der Weide, lehnte sich an sie. Sie würden kommen. Das taten sie immer. Seit tausenden von Jahren. Und auch in tausenden von Jahren würden sie kommen. Doch dann, so dachte Fletscher nicht ohne einen Anflug von Wehmut, bin ich längst nicht mehr hier.
Dann gäbe es jemand anderen, der hierher auf den Friedhof käme. Hierher käme und wartete, bis sie kämen. Der über sie wachte, sie sicher wieder auf die andere Seite geleitete, hätten sich die Tor erst geöffnet.
In einer Nacht wie dieser.
An All Hallows Eve.


Der #Writing Friday ist eine Aktion von Elizzy von Read Books and fall in Love. Jeden Freitag veröffentlichen einige Blogger*innen, die das Schreiben genau so lieben wie das Lesen, einen kurzen Text. Egal ob Geschichte oder Gedicht, erfunden oder mit persönlichem Bezug – Hauptsache kreativ.

Thema heute: Schreibe eine Geschichte und verwende folgende Begriffe: erdrosselt, vergraben, blutig, Schrei, Blutmond.

Wenn ihr selbst noch nach Themen sucht, über die ihr schreiben könnt, oder einfach ein bisschen schmökern wollt, dann schaut doch mal bei Elizzy vorbei. Dort findet ihr eine Übersicht aller Teilnehmer, über die Regeln des #Writing Friday sowie die aktuellen Schreibthemen. Die anderen würden sich sicher freuen, wenn ihr ihren lesenswerten Blogs einen Besuch abstattet. :)

In meinem letzten Beitrag zum Writing Friday ging es um weise Worte: Das Motto meines Autorenlebens.

Eine Auswahl an weiteren Kurzgeschichten, die im Rahmen des #Writing Friday entstanden sind, findet ihr ***hier***.