[Monatsrückblick] Der Deutsche Phantastik Preis und die Frankfurter Buchmesse

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Liebe Weltenbummler,
schon wieder liegt ein Monat hinter uns – und wenn ich in den Kalender schaue, dann ist es ja gar nicht mehr so lang hin, bis das Jahr schon wieder vorbei ist. Höchste Zeit also, auf all die buchigen Highlights im Oktober zurückzublicken.

Der Deutsche Phantastik Preis 2018

Eines der Highlights im letzten Monat – auch was, im ganzen Jahr! – war die Frankfurter Buchmesse. Am Messesamstag habe ich mich auch durch die Hallen geschoben, gründlich in Neuerscheinungen geschmökert und in Verlagsprogrammen gestöbert. Natürlich stand auch die ein oder andere Veranstaltung und das Treffen mit einem befreundeten Autor auf dem Programm. Mehr über meine Erlebnisse auf der FBM erzähle ich euch in meinem * Messebericht. *

Am Wochenende nach der Buchmesse fand die Phantastika im Rahmen der German Comic Con statt. Ehrlich gesagt ist mir das erst Sonntagabend aufgefallen, aber auch nur, weil ich an den Deutschen Phantastik Preis denken musste, der dort verliehen wurde. Erstaunlicherweise habe ich am Tag nach der Verleihung im Internet, weder auf Facebook, noch auf Twitter, Hinweise auf die Sieger gefunden. Wirklich schade, da der DPP in der Szene doch ein gewisses Standing hat. Der Vollständigkeit halber, möchte ich euch die Gewinner in den verschiedenen Kategorien nicht vorenthalten, auf die ich nach längerer Suche gestoßen bin:

Bester internationaler Roman: Das Lied der Krähen – Leigh Bardugo (Knaur Verlag)
Bestes deutsches Romandebüt: Izara – Das ewige Feuer– Julia Dippel (Planet!)
Bester deutscher Roman: Die Krone der Sterne – Kai Meyer (Fischer Tor)
Beste deutsche Kurzgeschichte: Der geheimnisvolle Gefangene – Gerd Scherm (aus: »Reiten wir!«, Edition Roter Drache)
Beste deutsche Anthologie: The U-Files (Talawah-Verlag)
Beste deutsche Serie: Die Phileasson-Saga – Bernhard Hennen und Robert Corvus (Heyne)
Bestes deutsches Hörspiel: Der Totengräbersohn – Sam Feuerbach und Robert Frank
Bestes deutsches Sekundärwerk: Nautilus – Abenteuer & Phantastik
Bester deutscher Grafiker: Lydia Rode für Prinzessin Insomnia und der albtraumfarbene Nachtmahr (Knaus)
Bester deutscher Comic: Die Stadt der Träumenden Bücher – Buchhaim – Florian Biege (Knaus)

Auch hier zeichnet sich die Tendenz ab, dass die großen, schon etablierten Autoren das Feld dominieren. Schade, denn der DPP war in den letzten Jahren immer ein Garant dafür, auch kleinere Verlage und unbekanntere Autoren sichtbar zu machen. (Auch wenn das vor der Umstellung auf eine von einer Jury erstellten Longlist des Öfteren dazu geführt hat, dass man den eher unbekannteren Gewinnern vorgeworfen hat, auf Stimmenfang gegangen zu sein. Allen wird man es wohl nie recht machen können.)

Einblicke in den Schreiballtag …

… wird es ab jetzt in der Rubrik Tintenfässchen geben. Ich bin wahnsinnig froh, dass ich diese Beitragsreihe, mit der ich schon so lange liebäugle, endlich in Angriff genommen habe. Als erstes Thema habe ich mit den * NaNoWriMo * vorgenommen und plaudere ein bisschen aus meinem Tintenfässchen, was ich ganz persönlich aus meiner ersten Teilnahem 2016 mitgenommen habe. Der NaNo ist auch der Grund, warum es hier momentan so ruhig ist. Ich stecke mitten in meinen neuen Romanprojekt Sturmsang (nähere Informationen findet ihr *hier*), das ich im Oktober gründlich geplottet habe.

Ein kurzes Märchen ist im Rahmen des #Writing Friday dennoch entstanden. Darin geh es um einen kleinen Kürbis – und eine ganz besondere Begegnung. Wenn ihr mögt, dann lest gern mal rein. Die Geschichte findet ihr *hier*.

Insgesamt habe ich im Oktober wenig gelesen. Mit dem Beginn des Wintersemesters wird die Zeit knapper. Aber hinter den Kulissen geschehen gerade auch spannende, aufregende Dinge. Mehr darf ich allerdings noch nicht verraten. ;)

Wir lesen uns,
Eure Anna