[Monatsrückblich] Von Leseflauten, inkonsistenten Charakteren und fernen Welten

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Schon wieder Freitag – aber in dieser Woche werde ich keinen neuen Text zum #Writing Friday veröffentlichen (obwohl die Februarthemen absolut großartig sind, wirklich!). Nachdem ich meine kreativen Reserven in den letzten Tagen ganz schön strapaziert habe, möchte ich vielmehr die Gelegenheit nutzen, auf den Januar zurückzublicken – und euch den ein oder anderen Blogpost ans Herz zu legen (und damit auch einen meiner Neujahrsvorsätze einzuhalten).

Leseflaute

Vielleicht ist es euch aufgefallen: Meine letzte richtige Rezension habe ich Anfang Dezember gepostet. Das liegt vor allem daran, dass ich momentan in einer Leseflaute stecke, obwohl letzten Monat * einige Bücher bei mir eingezogen sind *. Ich habe zwar Janna Ruths Im Bann der zertanzten Schuhe gelesen, aber noch keine Zeit gefunden, diesen wirklich tollen Roman zu rezensieren.

Ganz besonders freue ich mich, dass Unter einem Banner von Elea Brandt, das ich euch bei * #Waiting on Wednesday * vorgestellt habe, bereits als E-Book erschienen ist – und das viel früher als erwartet. Ich habe mich auch direkt auf Reykans Geschichte gestürzt … wirklich genial! :)

[Hype] Im Januar schien mir ein Buch auf den Blogs, die ich lese, besonders präsent zu sein: Laura Kneidels Berühre mich. Nicht. Jill von Letterheart und ihre Mädels haben richtig davon geschwärmt. Bei ihrem gemeinsamen Treffen sind sie sofort in einen Buchladen gestürmt, um sich die neu erschienene Fortsetzung Verliere mich. Nicht. zu kaufen. Deshalb fand ich es besonders schade, dass der Roman Jills Erwartungen nicht erfüllen konnte. Sie hat eine * sehr ehrliche Rezension geschrieben *, in der sie ihre Bewertung – und Enttäuschung – ausführlich und sachlich begründet. Erfrischend, auch mal eine negative Rezension zu lesen.

Schreibvorsätze

Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, jeden Tag an meinen eigenen Texten zu arbeiten. Wie es sich für waschechte Neujahrsvorsätze gehört, habe ich das natürlich nicht den ganzen Monat durchgehalten, aber schon deutlich mehr geschrieben als sonst. Eine ganze Kurzgeschichte für eine Ausschreibung ist es geworden, die ich so oft gekürzt und umgeschrieben habe, dass ich sie am Ende nicht mehr sehen konnte. Drückt mir die Daumen, dass es nicht wieder eine Absage wird so wie zu Beginn des Monats. :)

Dann habe ich im Januar auch den #Writing Friday für mich entdeckt, eine Aktion, die Elizzy von Read Books and fall in Love ins Leben gerufen hat. Ich habe meinen persönlichen Begriff von * Freiheit * in einem Gedicht verarbeitet und einen mehr oder weniger lebensklugen * Brief an mein 15-jähriges Ich * verfasst.

Aber auch die Beiträge der anderen Schreiberlinge sind wirklich lesenswert. Eine richtige Gänsehaut hat mir * Idas Freiheitsgedicht * beschert – und Gabriela lädt unter anderem zu einer * irrwitzigen Fahrt in einem Weidenkörbchen * ein. Hach ja, Träume sind schon seltsam …

[Charakterisierung] Lesenswert ist auch Evanesca Feuerbluts * Reflexion über inkonsistente Charaktere *. In ihrem Artikel beantwortet sie unter anderem die Frage, was Kylo Ren aus Star Wars und ein Regenbogeneinhorn mit einander zu tun haben. Auch wenn es auf den ersten Blick recht wenig zu sein scheint, wird euch ihre Antwort überraschen. Ich finde, dass es gerade die Eigenschaften eines Charakters sind, die vermeintlich nicht zusammenpassen, die ihm Tiefe und Authentizität verleihen. Beim Schreiben geht es ja im Grunde genommen um das Menschsein in all seinen schillernden Facetten, die jeden von uns einzig- und eigenartig (im besten Sinne des Wortes) machen.

…. und was nächsten Monat kommt

Richtige Pläne für den Februar habe ich noch nicht – außer die beiden Romane aus dem Januar zu rezensieren und regelmäßig für den #Writing Friday zu schreiben. Nächsten Monat beginnt auch die heiße Phase meiner Klausurvorbereitung. Mal schauen, wie viel ich nebenbei noch zum Lesen und Schreiben kommen werde.

Damit wünsche ich euch erstmal einen lesereichen, wundervollen Februar – und möchte euch nochmal daran erinnern, dass ihr noch bis zum 19.2. Gelegenheit habt, für den * Vincent Preis * abzustimmen.

Nun würd mich noch interessieren: Habt ihr eure guten Vorsätze für 2018 schon über den Haufen geworfen, oder haltet ihr noch eisern daran fest?

4 Gedanken zu “[Monatsrückblich] Von Leseflauten, inkonsistenten Charakteren und fernen Welten

  1. Liebste Anna,
    das freut mich so unglaublich, dass dir mein Gedicht vom Writing Friday gefallen hat. :) Und wie du weißt, hat mich deines zum Thema Freiheit auch sehr berührt. Also nimm dir ruhig Zeit, die WritingFridays laufen nicht davon! :) Ich finde, ab und an braucht man auch mal ein kleines Päuschen – sei es vom kreativen Austoben oder vom Lesen. So eine Leseflaute kann ja auch ihre Vorteile haben. Vor allem dann, wenn sie vorüber ist und man sich wieder richtig auf seine Bücher freuen kann. :)
    Ich wünsche dir ein wunderbares Wochenende!
    Ida

  2. Liebe Anna,

    vielen Dank für die Erwähnung!
    Ich hoffe natürlich sehr, dass ich die Geschichte damit niemanden mies rede, sie hat einfach nur nicht meinen persönlich Geschmack getroffen. Aber vielen Dank für dein Kompliment!

    Liebste Grüße <3 Jill

    • Liebe Jill,
      ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass deine Rezension jemanden von dem Buch abschrecken könnte. Mich hat sie zum Beispiel neugierig gemacht, wie andere Blogger*innen über die Geschichte denken. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. :)

      Viele Grüße
      Anna

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