[Rezension] J. R. R. Tolkien – Briefe vom Weihnachtsmann

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It’s beginning to look a lot like Christmas …

Um so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen, habe ich euch heute ein ganz besonderes Buch mitgebracht.

Auf einen Blick:

 

Titel: Briefe vom Weihnachtsmann
Autor: J. R. R. Tolkien
Verlag: Hobbit Presse (Klett-Cotta)
Seiten: 192
Format: broschiert/E-Book
Preis: 12, 95€/9,99€
Erscheinungsdatum: Oktober 2016
Genre: weihnachtliche Briefsammlung

 

Klappentext

Jedes Jahr im Dezember traf für Tolkiens Kinder ein Umschlag mit einer Briefmarke vom Nordpol ein. Er enthielt einen handgeschriebenen Brief und eine schöne farbig ausgestaltete Zeichnung oder Skizzen.
Die Briefe kamen vom Weihnachtsmann und erzählten wunderbare Geschichten vom Leben am Nordpol: davon, wie sich auf einmal alle Rentiere losgerissen hatten und wild herumsprangen, wie der Polarbär auf die Spitze des Nordpols kletterte, um die Zipfelmütze des Weihnachtsmannes zu holen und schließlich durch das Hausdach vom Weihnachtsmann mitten ins Eßzimmer fiel …

(Quelle: Hobbit Press, Klett-Cotta)

Das Buch

Briefe vom Weihnachtsmann ist ein richtiges Herzensbuch für mich. Seit der Bücherwichtel mich letztes Jahr damit zu Nikolaus beschenkt hat, hüte ich es wie einen Schatz. Auch in diesem Jahr versüßen mir die Briefe, die Tolkien seinen Kindern in der Rolle des Weihnachtsmanns geschrieben hat, die Adventszeit. :)

Wie man es von den Büchern der Hobbit Presse gewohnt ist, sind auch die Briefe vom Weihnachtsmann ein richtiges Schmuckstück. Es enthält viele farbige Abbildungen der Bilder und Briefe, die selbst wie kleine Kunstwerke gestaltet sind.

Der Weihnachtsmann geht in seinen Briefen auf Tolkiens Kinder ein und erzählt Geschichten aus seinem Leben am Nordpol – und was er erlebt, ist abenteuerlich, anrührend und bezaubernd. Im Laufe der Jahre – die Briefe umfassen eine Zeitspanne von 1920 bis 1943 – finden sich immer mehr wundersame Geschöpfe am Nordpol ein, die dem Weihnachtsmann bei seiner Arbeit helfen, wie zum Beispiel das Elbchen Ilbereth (als Sekretär) oder der Polarbär, der allerdings fast nur Essen und Flausen im Kopf hat. Jedem dieser Geschöpfe haucht Tolkien Leben ein, indem er sie Randbemerkungen an die Briefe schreiben lässt – natürlich in unterschiedlichen Handschriften und Ausdrucksweisen. So entsteht für Tolkiens Kinder eine perfekte Illusion.

Mehr noch gewähren die Briefe auch Einblicke in ihre Entstehungszeit, so entschuldigt sich der Weihnachtsmann dafür, dass die Gaben während des Krieges geringer ausfallen werden als sonst. Der Schwung jedes Buchstabens, jeder Pinselstrich sprüht zudem vor Einfallsreichtum und Phantasie – und bezeugt die Liebe eines Vaters zu seinen Kindern.

Fazit

Briefe vom Weihnachtsmann ist rundum gelungen – auch wer nichts mit Tolkien anfangen kann, der kann mit diesem Büchlein den besonderen Zauber der Weihnacht für ein paar vergnügliche, gemütliche Lesestunden erleben.

2 Gedanken zu “[Rezension] J. R. R. Tolkien – Briefe vom Weihnachtsmann

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