2018 – Pläne und Vorsätze für das neue buchige Jahr

Meine lieben Weltenbummler, herzlich Willkommen zum letzten Beitrag für dieses Jahr!

2017 kann und möchte ich nicht enden lassen, ohne mir nicht wenigstens ein paar Gedanken darüber gemacht zu haben, wie es im nächsten Jahr weitergehen und wo ich hinkommen möchte – als Bloggerin, als Autorin, aber auch privat. Zu meinem persönlichen Jahresrückblick 2017 gelangt ihr * hier *.

In Welten aus Tinte und Papier versinken …

… möchte ich auch 2018 wieder. Es gibt keine Anzahl an Seiten oder Büchern, die ich bis zum Jahresende gelesen haben möchte. Es werden so viele, wie es eben werden – aber schön wäre es schon, wenn mein SuB zumindest einen Hauch kleiner wäre.

Ich möchte …

  • Regelmäßig bloggen – einmal in der Woche sollte hoffentlich drin sein
  • Euch weiterhin auch das ein oder andere Buch aus Kleinverlagen vorstellen
  • Neue Blogs und Autoren entdecken
  • jeden Monat einen Rückblick schreiben, in dem ich euch auch Beiträge anderer Blogger empfehle

Im Bloguntertitel ist die Rede von einem „Buch- und Autorenblog“. Gerade letztgenanntes ist im ersten halben Jahr ziemlich auf der Strecke geblieben. Das werde ich 2018 ändern. Neben Rezensionen werde ich eine neue Rubrik einrichten, die sich zwar um buchige Themen dreht, aber auch einen größeren Bezug zum Schreiben und meinen eigenen Texten haben wird. Bin schon gespannt, wie das bei euch ankommen wird. :)

Viel Glück im neuen Jahr! (Quelle: Pixabay)

… eigene Welten schaffen …

Nachdem es 2017 mit dem Schreiben so gar nicht lief, hoffe ich das im kommenden Jahr ändern zu können. Ich möchte Geschichten erzählen – ich kann gar nicht ohne! Doch damit das gelingt, möchte ich mir bewusst Zeit zum Schreiben nehmen – und das regelmäßig, um endlich eine gewisse Routine zu bekommen. Daher habe ich mir vorgenommen …

  • wenn möglich jeden Tag 30 Minuten an einem Text zu arbeiten (plotten, schreiben, überarbeiten)
  • mir meine Schreibzeit besser einzuteilen, damit mein armer Beta nicht immer kurz vor der Deadline meine Geschichten Korrektur lesen muss

Konkrete Schreibziele habe ich mir auch gesetzt:

  • Drei Kurzgeschichten schreiben – am besten für Ausschreibungen
  • meinen historischen Roman überarbeiten und einem Verlag anbieten
  • Mein Romanprojekt aus dem NaNo 2016 neu aufziehen und schreiben
  • am NaNoWriMo teilnehmen

Besonders die Verlagsbewerbung ist ein Ziel, dass mich momentan ganz schön einschüchtert. Allein bei dem Gedanken, einem Verlag etwas Längeres als eine Kurzgeschichte anzubieten, schlottern mir die Knie!

… und das alles neben der Uni

Ja, 2018 wird auch das Studium einiges an Arbeit für mich bereithalten: Eine Abschlussklausur – und dann steht auch noch meine Bachelorarbeit an. Mal schauen, wie ich das alles unter einen Hut bekomme.

Die wichtigsten Vorsätze habe ich aber noch gar nicht erwähnt:
Zufrieden sein und auf mich achten.

Ihr Lieben, ich möchte mich nochmal ganz herzlich bei euch für das letzte halbe Jahr bedanken! Danke für euer Interesse und den Zuspruch zu meinem Blog. :)

Rutscht gut ins neue Jahr! Ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass 2018 eure sehnlichsten Wünsche in Erfüllung gehen lässt und ihr gesund und glücklich seid/werdet/bleibt.

Eure Anna

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Jahresrückblick 2017 – kleine Träume, Kurzgeschichten und Buchhighlight

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Meine Lieben,
nun neigt sich 2017 schon wieder seinem Ende zu. Die Tage zwischen den Jahren sind für mich traditionell immer die Zeit, die vergangenen zwölf Monate noch einmal Revue passieren zu lassen. Mein Rückblick wird drei Bereiche abdecken: Meinen Blog, meine diesjährigen Buchhighlights und mein Jahr als Autorin. Meinen Plänen für 2018 werde ich noch einen eigenen Beitrag widmen. :)

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich kaum jemanden kenne, der sagen würde, dass 2017 für ihn ein gutes Jahr war – zumindest kommt es mir so vor. Etwas zu meckern findet sich ja immer und mein Jahr hätte ruhig auch etwas anders verlaufen können. Aber dennoch möchte ich mich nochmal ganz bewusst an all die vielen schönen Momente, die großen und kleinen Highlights erinnern, die 2017 für mich bereit gehalten hat.

Mein kleiner Blogtraum …

… ging endlich in Erfüllung. Die Idee, einen eigenen Buch- und Autorenblog zu starten, trage ich schon länger mit mir herum. Im Juli hat Welt aus Tinte und Papier dann endlich das Licht der Welt erblickt.

Bloggen ist für mich anfangs ein riesengroßes Abenteuer gewesen – und das ist es immer noch. Die Welt der Buchblogs ist so bunt und vielseitig, überall gibt es Faszinierendes zu entdecken – und wundervolle Menschen kennen zu lernen. Ich bin so glücklich und dankbar über jeden von euch, den ich kennen lernen durfte, die vielen tollen Begegnungen – online oder auf der FBM. Über die Likes und Kommentare, die ihr mir dalasst – und die mir zeigen, dass es einige Leute gibt, die sich für das interessieren, was ich mir hier zusammenschreibe.^^

In den ersten Wochen habe ich mir selbst ziemlichen Druck gemacht – und zum Glück rasch gemerkt, dass die besten Dinge gerade dann passieren, wenn man nicht zu verbissen an etwas herangeht. Wenn ich mir andere Blogs anschaue, die etwa zur selben Zeit gestartet sind wie Welt aus Tinte und Papier und nun schon dass dreifache an Followern haben, dann … freue ich mich für die anderen. :) Ich bin wirklich glücklich, dass diese Seite langsam, aber kontinuierlich wächst, in ihrem ganz eigenen Tempo.

Ich bin immer noch dabei, meinen eigenen Stil als Bloggerin zu finden. Auszuprobieren, welche Themen – neben Rezensionen – bei euch auf Interesse stoßen. Die Beiträge, in die ich am meisten Zeit investiert habe (eine Reihe zum * Reformationsjubiläum *) ist eher auf … wenig Gegenliebe gestoßen, aber das habe ich bei historischen Themen auch nicht unbedingt erwartet. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, auch 2018 den ein oder anderen Zeitreise-Beitrag zu schreiben. Mittlerweile habe ich nach einigem Herumexperimentieren auch einen Aufbau für meine Rezensionen gefunden, mit dem ich ganz zufrieden bin (was natürlich nicht heißt, dass sich das nicht wieder ändern könnte ^^). Und wo wir schon beim Thema Rezensionen sind …

Mein Buchjahr 2017

Mein Leseverhalten hat sich 2017 grundlegend verändert. Es ist wirklich schon eine ganze Weile her, dass ich so viel gelesen habe wie in den vergangenen Monaten. Zum Teil hängt das sicher mit dem Blog zusammen, hauptsächlich liegt das aber daran, dass ich mir bewusst Zeit zum Lesen nehme (wenn ich von der Uni nach Hause pendle ist die Fahrtzeit sinnvoller mit einem Buch genutzt als damit, nur aus dem Fenster zu starren). Ich habe tolle Autoren für mich entdeckt, bin in faszinierende Welten eingetaucht und habe das ein oder andere Buch aus einem Kleinverlag gekauft. Mein SuB … ach lasse, wir das lieber. :)

Kommen wir nun zu den Büchern, die mir am besten gefallen haben – alle sind eine Leseempfehlung. Die Reihenfolge, in der sie aufgelistet sind, entspricht übrigens der chronologischen Reihenfolge, in der ich sie gelesen habe, und bedeutet keine Wertung.

 

Angela StollTante Hetty. Ingwer und Intrige

Eine wunderbare Novelle, voller skurriler Charaktere. Bitterböse, schwarzhumorig und sprüht nur so vor Einfallsreichtum. Eine ausführliche Besprechung findet ihr * hier *.

 

 

 

 

Fabienne SiegmundDie Blätter des Herbstbringers

Das zweite Buch aus dem Verlag ohneohren, das es unter meine Buchhighlights geschafft hat. Pure Wortmagie. Melancholisch, berührend und … hach, am besten lest ihr es selbst. * Zur Rezension *

 

 

 

 

 

Elea BrandtOpfermond

Ein Dark Fantasy-Thriller der Extraklasse. Opfermond hat meine Erwartungen übertroffen: Ein verwobener Plot, eigenwillige, vielschichtige Charaktere und eine fesselnde Atmosphäre. Mehr zum Buch gibt es * hier *

 

 

 

 

John GreenSchlaft gut, ihr fiesen Gedanken/Turtles all the Way Down

Hach, ein typischer John Green. Voller Lebensweisheit und Fingerspitzengefühl erzählt der Autor die berührende Geschichte von Aza, die unter Zwangsstörungen leidet. Meine wohl persönlichste * Rezension *.

 

 

Mein Schreibjahr 2017

Was war ich nach dem NaNoWriMo 2016 doch motiviert, in diesem Jahr produktiv zu sein. Leider war mein Elan schon am 1. Januar verpufft wie eine Rakete zu Silvester. Nein, schreibtechnisch war 2017 nicht wirklich viel los. Daran war aber weniger eine Schreibblockade schuld. Es lag wohl eher daran, dass ich wenig Zeit hatte bzw. mir wenig Zeit zum Schreiben genommen habe.

Wenn man wochenlang pausiert ist es nur logisch, dass man einrostet und nicht so schnell wieder in den Flow findet. Fünf Kurzgeschichten sind es unterm Strich geworden – und eine halbfertige Romanüberarbeitung. Dennoch konnte ich mich in diesem Jahr gleich über zwei historische Kurzgeschichten freuen, die ich in Anthologien veröffentlichen konnte: Von Bauern, Ochsen und einem Schwan sowie Des Herzens finsteres Begehren. Wenn ihr den Links folgt, gelangt ihr zu einem kleinen Teaser.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles in allem bin ich doch ganz zufrieden mit 2017 – auch wenn es 2018 gern besser werden darf. :)

Vielen Dank für euer Interesse an Welt aus Tinte und Papier.
Eure Anna

PS: Wie sieht eure persönliche Jahresbilanz aus? Seid ihr zufrieden? Und welches Buch ist euer Jahreshighlight?

Weihnachtszeit – mal wieder ganz nostalgisch und besinnlich

Meine lieben Buchwichtel und – wichtelinnen,
nicht mehr ganze eine Woche, dann ist schon wieder Weihnachten. Die Einkaufsstraßen und Weihnachtsmärkte werden von Tag zu Tag voller, die Menschen wirken gestresst, gehetzt, auf der Suche nach den perfekten Geschenken, der perfekten Deko, dem perfekten Baum …

In diesem Jahr vergeht die Adventszeit gefühlt so rasch wie ein Wimpernschlag. Auch wenn ich noch nicht ganz alle Geschenke beisammen habe: Stressen lassen möchte ich mich nicht. Die Weihnachtszeit sollte doch eigentlich besinnlich sein. Heimelig, mit ihren warmen Lichtern, dem Duft nach Tannengrün und frisch gebackenen Keksen … Eine Zeit, einmal inne zuhalten, durchzuatmen. Und ja, irgendwie auch eine Zeit, um nostalgisch zu werden. Wie sang schon Bing Crosby (und so viele andere):

„I’m dreaming of a white Christmas with every Christmas card I write …“

Weiß wird Weihnachten vermutlich wieder nicht – aber meine Weihnachtsgrüße verschicke ich in diesem Jahr – ganz altmodisch – von Hand geschrieben und per Post. In Zeiten des Internets, von WhatsApp, E-Mails und Co. ist es ein Leichtes, mal eben Weihnachtsgrüße ins Handy zu tippen – und mit einem Klick an alle aus der Kontaktliste zu schicken (ich übertreibe hier bewusst).

Ein paar handgeschriebene Zeilen sind viel persönlicher. Sie zeigen, dass man den Empfänger wertschätzt, sich wirklich Gedanken gemacht hat. Während mein absoluter Lieblingsweihnachtssoundtrack im Hintergrund lief, habe ich mich um meine Weihnachtspost gekümmert. In diesem Jahr schicke ich Karten an Menschen, denen ich gern etwas von der Freude, die sie mir gemacht haben, zurückgeben möchte.

Zwei ganz besonderen Menschen – Freunde aus dem Norden, die ich wegen der Entfernung maximal einmal im Jahr sehen kann – habe ich sogar ein kleines Päckchen mit einigen Überraschungen gepackt. (Inklusive eines Briefes aus der Feder eines Weihnachtswichtels – dabei habe ich mich ein bisschen von Tolkiens Briefen vom Weihnachtsmann inspirieren lassen.) Um ihnen zu zeigen, wie sehr sie mir am Herzen liegen. Um ihnen Danke zu sagen, dass sie trotz der vielen Kilometer, die zwischen uns liegen, für mich da sind.

Vielleicht gibt es in eurem Leben ja auch einen lieben Menschen, dem ihr eine kleine Freude machen wollt. Eine Freundin, die ihr aus den Augen verloren habt, die nette Nachbarin … Auch wenn es jetzt eventuell schon zu spät ist, einen Brief zur Post zu bringen, damit er noch pünktlich zu Weihnachten seinen Empfänger erreicht: Ein paar liebe, handgeschriebene Zeilen kommen auch nach Weihnachten gut an. :)

Eine besinnliche (Rest-)Adventszeit wünscht euch
Eure Anna :)

PS: Wie haltet ihr es mit den Weihnachtsgrüßen? Schreibt ihr Karten oder gibt es jemanden, der euch alle Jahre wieder welche schreibt?

[Rezension] J. R. R. Tolkien – Briefe vom Weihnachtsmann

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It’s beginning to look a lot like Christmas …

Um so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen, habe ich euch heute ein ganz besonderes Buch mitgebracht.

Auf einen Blick:

 

Titel: Briefe vom Weihnachtsmann
Autor: J. R. R. Tolkien
Verlag: Hobbit Presse (Klett-Cotta)
Seiten: 192
Format: broschiert/E-Book
Preis: 12, 95€/9,99€
Erscheinungsdatum: Oktober 2016
Genre: weihnachtliche Briefsammlung

 

Klappentext

Jedes Jahr im Dezember traf für Tolkiens Kinder ein Umschlag mit einer Briefmarke vom Nordpol ein. Er enthielt einen handgeschriebenen Brief und eine schöne farbig ausgestaltete Zeichnung oder Skizzen.
Die Briefe kamen vom Weihnachtsmann und erzählten wunderbare Geschichten vom Leben am Nordpol: davon, wie sich auf einmal alle Rentiere losgerissen hatten und wild herumsprangen, wie der Polarbär auf die Spitze des Nordpols kletterte, um die Zipfelmütze des Weihnachtsmannes zu holen und schließlich durch das Hausdach vom Weihnachtsmann mitten ins Eßzimmer fiel …

(Quelle: Hobbit Press, Klett-Cotta)

Das Buch

Briefe vom Weihnachtsmann ist ein richtiges Herzensbuch für mich. Seit der Bücherwichtel mich letztes Jahr damit zu Nikolaus beschenkt hat, hüte ich es wie einen Schatz. Auch in diesem Jahr versüßen mir die Briefe, die Tolkien seinen Kindern in der Rolle des Weihnachtsmanns geschrieben hat, die Adventszeit. :)

Wie man es von den Büchern der Hobbit Presse gewohnt ist, sind auch die Briefe vom Weihnachtsmann ein richtiges Schmuckstück. Es enthält viele farbige Abbildungen der Bilder und Briefe, die selbst wie kleine Kunstwerke gestaltet sind.

Der Weihnachtsmann geht in seinen Briefen auf Tolkiens Kinder ein und erzählt Geschichten aus seinem Leben am Nordpol – und was er erlebt, ist abenteuerlich, anrührend und bezaubernd. Im Laufe der Jahre – die Briefe umfassen eine Zeitspanne von 1920 bis 1943 – finden sich immer mehr wundersame Geschöpfe am Nordpol ein, die dem Weihnachtsmann bei seiner Arbeit helfen, wie zum Beispiel das Elbchen Ilbereth (als Sekretär) oder der Polarbär, der allerdings fast nur Essen und Flausen im Kopf hat. Jedem dieser Geschöpfe haucht Tolkien Leben ein, indem er sie Randbemerkungen an die Briefe schreiben lässt – natürlich in unterschiedlichen Handschriften und Ausdrucksweisen. So entsteht für Tolkiens Kinder eine perfekte Illusion.

Mehr noch gewähren die Briefe auch Einblicke in ihre Entstehungszeit, so entschuldigt sich der Weihnachtsmann dafür, dass die Gaben während des Krieges geringer ausfallen werden als sonst. Der Schwung jedes Buchstabens, jeder Pinselstrich sprüht zudem vor Einfallsreichtum und Phantasie – und bezeugt die Liebe eines Vaters zu seinen Kindern.

Fazit

Briefe vom Weihnachtsmann ist rundum gelungen – auch wer nichts mit Tolkien anfangen kann, der kann mit diesem Büchlein den besonderen Zauber der Weihnacht für ein paar vergnügliche, gemütliche Lesestunden erleben.

[Veröffentlichung] Des Herzens finsteres Begehren (Kurzgeschichte)

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Ihr Lieben,
als ich vor ein paar Tagen eine Büchersendung aus dem Postkasten geangelt habe, war ich ziemlich überrascht – ich hatte (ausnahmsweise ^^) gar nichts bestellt. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich gemerkt habe, dass es mein Belegexemplar für die Anthologie Auf düsteren Wegen. Horrorgeschichten aus dem Mittelalter war. :)

Hier sind einmal die Eckdaten zur Anthologie auf einem Blick:

 

Titel: Auf düsteren Wegen. Horrorgeschichten aus dem Mittelalter
Herausgeber: Detlef Klewer
Verlag: Burgenwelt Verlag
Seiten: 324
Format: Taschenbuch/E-Book
Preis: 13, 90€/ 4,99€
Erscheinungsdatum: 1. Dezember 2017
Genre: historische Horror-Anthologie

Bildrechte liegen beim Burgenwelt Verlag

Klappentext

Das Mittelalter … Kaum eine andere Epoche bringt so schauerliche Geschichten hervor! Eine Zeit, in der Aberglaube und Furcht vor Magie die Vorstellungskraft befeuerten, die Grenze zwischen Erklärbarem und Übernatürlichem im Nebel lag und grauenhafte Geschehnisse schweigsamere Zeugen fanden als heute.

Unaussprechliches lauert in den zwielichtigen Tavernen, den finsteren Burgen, den schummerigen Gassen, die allesamt Schauplätze der Geschichten in diesem Buch sind. Wir begegnen dämonischen Kindern, grausigen Wesen, sind Zeuge magischer Rituale – 16 Autorinnen und Autoren überschreiten die Grenze von Albtraum und Realität. Doch Achtung: Manchmal versteckt sich das Böse auch hinter einem menschlichen Antlitz!

Nach der erfolgreichen ersten Horror-Anthologie des Burgenwelt Verlages (»Auf finsteren Pfaden«) gibt es nun unter der Herausgeberschaft von Detlef Klewer eine erlesene Auswahl neuer schauriger Erzählungen, frisch zwischen zwei Buchdeckel gebannt.

Mit Geschichten von:
Anton Vogel | Anke Elsner | Christine Jurasek | Bernd Schmitt | Anna Eichenbach | Matthias Ernst | Tanja Brink | Alvar Borgan | Daniel Stögerer | Detlef Klewer | Philipp Bügel | Erik Huyoff | Olaf Stieglitz | Ute Zembsch | Nina Casement | Manfred Lafrentz

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Nach dem Erfolg der ersten Horror-Anthologie Auf finsteren Pfaden, die 2015 erschien, hat sich der Burgenwelt Verlag in diesem Jahr erneut auf die Suche nach Geschichten gemacht, die Geheimnisvolles und Schauerliches erzählen. Die Herausgeberschaft hat diesmal Detlef Klewer übernommen, der sich nicht nur für das grandiose Cover und die detailverliebten Illustrationen, die auf die jeweilige Geschichte abgestimmt sind, verantwortlich zeigt, sondern selbst einen Text zur Sammlung beigesteuert hat.

Für mich ist es das nunmehr dritte Mal, dass eine Kurzgeschichte aus meiner Feder für eine Burgenwelt-Anthologie ausgewählt wurde – und das, obwohl Horror mir eigentlich nicht liegt und sich die Geschichte beim Schreiben lange Zeit mit Händen und Füßen dagegen gewehrt hat, auf Papier gebannt zu werden. Die Zusammenarbeit mit dem Verlag war wieder herrlich – vielen lieben Dank an dieser Stelle! Weiter an meinem Text feilen zu dürfen hat mir unglaublich viel Spaß gemacht – und durch das intensive Lektorat konnte ich Einiges dazulernen.

Aber was wäre dieser Post, wenn ich euch nicht wenigstens einen kleinen Einblick in meine Geschichte gewähren würde – so als kleiner Appetithappen? :)

Darum geht es in Des Herzens finsteres Begehren:

„Wulfric, es gibt … Mächte, die zu groß sind, als dass ein Mensch sie beherrschen könnte. Geheimnisse, die zu gefährlich sind, als dass er sie lüften sollte. Ein solches hast du entdeckt.“

(aus: Anna Eichenbach, Des Herzens finsteres Begehren, in: Auf düsteren Wegen (Burgenwelt Verlag), S. 106)

Ein Mann. Ein seltsames Artefakt. Und der Reiz, alles zu haben, was das Herz begehrt. Wulfric bekommt es mit einem Geheimnis zu tun, das sein Freund aus dem Heiligen Land mitgebracht hat. Doch umso mehr sich Wulfrics sehnlichste Wünsche erfüllen, umso mehr verfällt er dem Zauberbann des Artefakts, das nie hätte geschaffen werden dürfen.

Meine Kurzgeschichte sollte düster werden, im Erzählton einer alten Sage oder eines finsteren Märchens. Ob mir das gelungen ist und meine Erzählung beim Lesen einen wohligen Schauder erzeugt – das zu beurteilen überlasse ich meinen Lesern. Heute hat mich über Twitter jedenfalls schon das wundervolle Lob eines Lesers erreicht, der meine Geschichte zu seinem Favoriten aus der Sammlung erkoren hat. Da schlägt das Autorenherz gleich höher. :)

Vielleicht konnte ich euch ja ein bisschen neugierig auf die Anthologie machen.

Eure Anna :)