Tintenfässchen | Vom Gefühl, den ersten Roman zu veröffentlichen

 

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Meine lieben Weltenbummler,
es wird Zeit für ein neues Tintenfässchen. Beim letzten Mal habe ich euch gestanden, dass ich Erzählungen aus Worten webe, weil ich nicht anders kann. Habe euch von diesem unbändigen Drang, Geschichten zu erzählen, berichtet und von meiner Liebe zum Schreiben.

Heute möchte ich einen besonderen Augenblick, vielmehr noch ein besonderes Gefühl meines Autorenlebens mit euch teilen. Denn heute ist der Tag, an dem der Traum, den ich seit nunmehr 10 Jahren träume, in Erfüllung geht: Mein erster Roman erscheint. Damit darf ich mich nun ganz offiziell veröffentlichte Romanautorin nennen.

Was sich dadurch ändert?
Gar nichts.
Aber vom Gefühl her eine ganze Menge.

Wellensang begleitet mich schon eine ganze Weile. Es war auf den Tag genau am 1. November 2015, dass ich das erste Wort von Turids Geschichte niederschrieb (meine Verlegerin hätte sich also kein besseres Erscheinungsdatum aussuchen können, wenn es nach mir geht.) Für die Rohfassung habe ich fast ein Jahr gebraucht.

Und dann kamen die Zweifel.

Ich hatte nie zuvor einen historischen Roman geschrieben – nur Kurzgeschichten. Von denen hatte ich auch die ein oder andere in Anthologien des Burgenwelt Verlags veröffentlichen dürfen. Auch die Meereswolf – die Geschichte, aus der sich nach einem sachten Stupser in die richtige Richtung durch Jana Hoffhenke mein Debütroman entspinnen sollte.

Da saß ich also mit einem rohen Manuskript und hatte keinen blassen Schimmer davon, wie man so einen Roman überhaupt überarbeitet. Wusste auch nicht, ob die Idee gut genug war, um sie überhaupt einem Verlag vorzustellen.

Die Zweifel haben mich gelähmt. Fast ein Jahr lang habe ich kaum an Projekten gearbeitet, die Überarbeitung immer weiter vor mir hergeschoben. Maximal Kurzgeschichten geschrieben – und einige in Anthologien unterbringen können.

Irgendwann hat es klick gemacht.

Ich wusste, dass ich nichts zu verlieren habe – nur eine Chance, die ich ungenutzt verstreichen lassen würde. 2018 begann ich also, Wellensang gründlich zu überarbeiten – mit der unermüdlichen Hilfe meines Betalesers. Nahm mir Zeit, meine Verlagsbewerbung vorzubereiten. Brachte die Zweifel zum Verstummen – und fasste den Mut, mein Projekt dem Burgenwelt Verlag vorzustellen.

Gefühlsachterbahn

Der Weg zur Veröffentlichung war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich bewundere jede Autorin und jeden Autor, die das Wagnis eingeht, ihre/seine Figuren auf die Reise in die weite Buchwelt zu entsenden. Genau so kann ich jede oder jeden verstehen, der diesen Schritt (noch) nicht gehen möchte.

Veröffentlichen heißt, die Fäden aus der Hand zu geben. Mit einem mal ist man nicht mehr allein dafür verantwortlich, was mit der Geschichte, in der so viel Herzblut steckt, geschieht.
Da sind Verlegeri*innen.
Da sind Lektor*innen.
Da sind Coverdesigner*innen.
Auch wenn man den Weg übers Selfpublishing geht, arbeitet man mit anderen zusammen.

Ich kann von Glück sagen, dass ich in Jana Hoffhenke eine engagierte Verlegerin, in Juliane Stadler eine unglaubliche Lektorin und in Detlef Klewer einen talentierten Designer an meiner Seite wusste, bei denen mein Wellensang in guten Händen war.

Jetzt heißt es loslassen. Ich bin gespannt darauf, wie meine Nordmänner bei euch ankommen werden. Aber gleichzeitig habe ich auch ein bisschen Angst vor euren Reaktionen. Davor, dass der Roman in der Luft zerrissen wird – oder gar keine Aufmerksamkeit bekommt.

Wisst ihr was? Was auch immer geschehen wird: Ich lasse es auf mich zukommen.

Denn eines kann mir niemand mehr nehmen: dieses unbeschreibliche Gefühl, als ich vor einer Weile meine Printexemplare in Empfang nehmen durfte. Der Moment, in dem ich den Karton öffnete und ein Taschenbuch herausnahm. Den Einband unter meinen Fingern spürte. Den Geruch frisch gedruckter Bücher atmete. Meinen Namen auf dem Cover las – und die unglaublich hübschen kleinen Raben auf dem Buchrücken entdeckte. Ich war in diesem Augenblick so unsagbar stolz und glücklich, aber auch aufgeregt und ein bisschen wehmütig. (Und ja: Es sind auch Freudentränen geflossen.)

All die Zeit und Arbeit und Leidenschaft, die in Turids Geschichte stecken, sind nun zwischen Buchdeckel gebannt. Meine Reise als Autorin ist – zumindest was diese Erzählung anbelangt – vorbei.

Wenn ich jetzt in mein Buchregal blicke und meinen Roman dort stehen sehe (und er macht sich dort wirklich ausgesprochen gut!), kann ich es immer noch nicht so richtig glauben.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Das Tintenfässchen ist die Beitragsreihe rund ums Schreiben. Hier findet ihr nicht nur Handwerkszeug und Tipps, sondern erhaltet auch einen Einblick in mein persönliches Tintenfässchen. Alle Beiträge sind als Anregungen gedacht. Vielleicht könnt ihr aus ihnen ja auch etwas für euren eigenen Schreibprozess und eure Geschichten mitnehmen. :)

Im letzten Beitrag dieser Reihe ging es um die Frage: Kann ein Roman ohne Liebe funktionieren?

[Projekt] Darf ich vostellen? Projekt „Herbstie“ | herbstlich-verwunschene Fantasy

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Hallo Weltenbummler!
Bald ist wieder November – und damit bricht die Zeit des Jahres an, in der Autor*innen wie verrückt in die Tasten hauen, um einen Roman von 50k Wörtern innerhalb von 30 Tagen zu Papier zu bringen. Was die Faszination NaNoWriMo für mich ausmacht, erkläre ich euch im Tintenfässchen.

Obwohl ich Sturmsang, mein NaNoProjekt aus dem vergangenen Jahr, noch nicht beendet habe (die Rohfassung ist so gut wie fertig und hat deutlich mehr Wörter als die angepeilten 60.000), wage ich mich mit einer neuen Romanidee an meinen mittlerweile dritten NaNo. Na gut, ganz neu ist die Idee nicht. Vielmehr gebe ich meinem Projekt aus dem NaNo 2016 eine zweite Chance: Meinem „Herbstie“ – und kehre damit auch zu meinen literarischen Wurzeln, der Fantasy, zurück.

Das Projekt im Überblick:

Arbeitstitel: Herbstie
Genre: märchenhafte Fantasy mit einer Prise Romantik
Setting: ein herbstlich-verwunschener Wald
Geschätzter Umfang: 70.000 Wörter
Perspektive: Personaler Erzähler, 2 Persepektivträger

Darum geht es:

Ein Königreich gefangen in Trauer.
Ein verschollener Prinz, der zur Legende wurde.
Die einzige Hoffnung: Ein Mädchen mit einer besonderen Gabe.

Ja, ich weiß. Sonderlich viel verrate ich nicht grade über den Inhalt. Aber Geschichtenerzähler geben sich gern geheimniskrämerisch – da bilde ich keine Ausnahme. Vor allem dann nicht, wenn es um Romanprojekte geht. ^^

Eines kann ich euch aber verraten: 2016 war der Plot noch nicht ausgereift genug. Ich habe viel Zeit in die Ausarbeitung der Geschichte und des Settings gesteckt, die Figuren noch besser kennen gelernt. Durch die intensive Arbeit an Wellensang im Laufe des Jahres habe ich das Gefühl, mich als Autorin enorm weiterentwickelt zu haben. Das sind gute Voraussetzungen für meinen Herbstie und mich, es im November besser zu machen als damals. :)

Ich freue mich jetzt schon darauf, Ava und Owen wieder zu begegnen, ihnen auf neue Pfade zu folgen und wieder in die verwunschene, herbstliche Atmosphäre des Romans einzutauchen.

Wenn ihr wissen möchtet, wie es mir im NaNo ergeht, ob ich gut vorankomme oder schon am Rande der Verzweiflung tanze, schaut gern mal auf meinem Instagram-Account (@welt_aus_tinte_und_papier) vorbei. Dort werde ich euch regelmäßig auf dem Laufenden halten – und vielleicht sogar ein paar Schnipsel aus dem Manuskript mitbringen.

Nehmt ihr eigentlich auch am NaNo teil? Falls ja wünsche ich euch tolle kreative Momente und ganz viel Spaß mit euren Projekten!

Wir lesen uns,
Eure Anna

Heather | Wellensang – Charaktervorstellung #5

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Liebe Weltenbummler,
vielen Dank, dass ihr euch in den vergangenen Wochen mit so viel Begeisterung von mir in die Welt der Wikinger entführen lassen habt. Nur noch wenige Tage, dann erscheint Wellensang im Burgenwelt Verlag. Höchste Zeit also, euch die letzte Hauptfigur aus dem Roman vorzustellen.

Nachdem ihr die Jarlstochter Turid sowie die Limgarder Krieger Hakon, Rorik und Svein kennengelernt habt, wird es nun Zeit, an Bord eines Schiffes zu gehen, Dänemark den Rücken zu kehren und gen Westen zu segeln. Unser Ziel: England. Genauer gesagt Awesgrove, ein Dorf an der Küste von Kent. Dort möchte ich euch ein Mädchen mit einem besonderen Talent vorstellen …


Heather

Heather ist eine ruhige, fleißige junge Frau. Sie arbeitet unermüdlich, damit ihr Vater seinen überschuldeten Hof in der Nähe von Awesgrove behalten kann. Das Schicksal hat es nicht immer gut mit ihr und ihrer Familie gemeint – und sie mit einem Grundherren bedacht, der sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit drangsaliert. Ihren einzigen Trost findet sie in ihrer Anstellung in einer Webstube.

„Heather erfüllte es immer wieder von Neuem mit Freude, wenn unter Ihren Fingern aus dünnen Fäden ein festes Tuch entstand. Den Zuverdienst konnte ihre Familie gut gebrauchen. Und Margret wurde nie müde die besondere Gabe ihrer Angestellten hervorzuheben. Selbst die aufwendigsten Motive gingen ihr rasch von der Hand, als müssten sie bloß aus den Fäden befreit werden, in denen sie schon eingeschlossen waren.

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

Heather ist aufopferungsvoll – und vergisst darüber manchmal, auf sich selbst zu achten. Trotz der widrigen Umstände, in denen sie lebt, käme es ihr nie in den Sinn, sich zu beklagen. Doch so sehr sie sich auch bemüht, ihren Vater zu unterstützen, kann sie allein nur wenig gegen die Pläne ihres Grundherren ausrichten

Während ich an Wellensang gearbeitet habe, war Heather diejenige, die mir beim Schreiben am meisten Schwierigkeiten gemacht hat. So sehr, dass ich ihren Handlungsstrang gleich zwei Mal vollständig umgeschrieben habe. Wie sich Heathers Perspektive in das Gewebe der Erzählung einfügt, werdet ihr allerdings selbst herausfinden müssen. :)

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

#Writing Friday – All Hallows Eve | Halloween Special

 

Hallo Weltenbummler,
In den letzten Wochen habe ich euch hier auf dem Blog in die Welt von Wellensang entführt, meines historischen Romans, der Anfang November im Burgenwelt Verlag erscheinen wird. Heute wird es zur Abwechslung wieder mal Zeit für den Writing Friday!

Der Oktober ist für mich traditionell der Monat, in dem es schaurig zugeht. Deshalb steht auch der heutige Writing Friday ganz im Zeichen des Schaurigen. Wer Lust auf noch mehr Gänsehaut hat, dem empfehle ich die Kurzgeschichte In den Nebeln versunken. Zartbesaiteten lege ich ein Märchen über einen kleinen Kürbis ans Herz, das letztes Jahr vor Halloween entstanden ist: Nicht besonders.

Nun wünsche ich euch aber erst mal viel Spaß mit All Hallows Eve!


All Hallows Eve

Der flackernde Lichtkegel der Laterne, die Fletscher ausgestreckt vor sich hielt, entriss der Dunkelheit kaum mehr als wenige Schritt des Bodens rund um seine abgewetzten Stiefel. Er überzog das gusseiserne Tor mit dem Glanz flüssigen Goldes.
Fletschers gichtkranke Finger schlossen sich mit einer Kraft, die er längst verloren zu haben glaubte, um eine der Streben. So fest, dass seine Knöchel weiß hervortraten. Leicht, kaum stärker als ein Windhauch, der durchs Laub streicht, drückte er dagegen. Leise quietschend schwang einer der Torflügel auf, als habe er nur auf Fletschers Berührung gewartet. Sie herbeigesehnt, war er doch der einzige, der dem Tor und dem, was hinter ihm lag, Aufmerksamkeit schenkte.
Nur in einer einzigen Nacht.

All Hallows Eve.

Seufzend zog Fletscher den Hut tiefer in die Stirn, hob die Laterne höher und tat einen Schritt nach vorn. Dunkle Schemen hoben sich tiefschwarz vor dem dämmerblauen Horizont ab, ragten aus dem Erdreich empor gleich abgebrochenen Zähnen. In seiner Jugend hatte er sich ausgemalt, es wären die Zähne eines Ungeheuers, das vor Äonen zu Stein erstarrte und nun in den Eingeweiden der Erde vergraben auf seine Erweckung warte.
Heute, im Winter seines Lebens, wusste er es besser. Wusste, dass es keine Ungeheuer gab. Dass die Schatten, die im Mondlicht tanzten, nichts weiter waren als Schatten.
Nur in einer einzigen Nacht nicht.

All Hallows Eve.

Gebeugt unter der Last der Jahre und der Verantwortung, die auf seinen Schultern lastete, schlurfte er weiter. Folgte dem ausgetretenen, schmalen Pfad vorbei an Grabsteinen und Kreuzen. Vorbei an Inschriften und Jahreszahlen, Stein gewordenen Erinnerungen, die älter waren als er Jahre zählte. Dennoch waren sie im Laufe der Zeit auch zu seinen Erinnerungen geworden. Erinnerungen, die ihm in dieser Nacht Gesellschaft leisteten – bis er seine Pflicht erfüllt hätte.
Mondlicht marmorierte die Wolkendecke, zeichnete ihre Konturen rötlich fahl nach. Der Wind frischte auf, trieb die Wolken weiter, bis sie den Blick auf den Mond freigaben, der rund und voll und wie von frischem Blut überzogen am Himmel stand. Beinahe schien es, als throne er in der Krone der Trauerweide, die ihre langen Zweige sacht im Wind wiegte.

Blutmond an All Hallows Eve.

Fletscher trat näher. Efeu rankte sich um den Stamm, so fest, als wolle er den Baum erdrosseln. Er legte eine Hand an die raue Rinde. Begrüßte die Weide wie einen alten Freund. Denn das waren sie in all den Jahren, in denen er hierherkam, geworden: Freunde. Der Schrei eines Kauzes löste sich aus der Stille der Nacht.
Ein Lächeln umspielte Fletschers pergamentdünne Lippen. Behutsam stellte er die Laterne auf einen flachen Stein. Schloss die Blende grade so weit, dass noch ein schmaler Streifen Licht hindurch sickerte, der sich in die Dunkelheit und auf den Pfad ergoss, auf dem er hergekommen war.
Dann setzte er sich selbst zu Füßen der Weide, lehnte sich an sie. Sie würden kommen. Das taten sie immer. Seit tausenden von Jahren. Und auch in tausenden von Jahren würden sie kommen. Doch dann, so dachte Fletscher nicht ohne einen Anflug von Wehmut, bin ich längst nicht mehr hier.
Dann gäbe es jemand anderen, der hierher auf den Friedhof käme. Hierher käme und wartete, bis sie kämen. Der über sie wachte, sie sicher wieder auf die andere Seite geleitete, hätten sich die Tor erst geöffnet.
In einer Nacht wie dieser.
An All Hallows Eve.


Der #Writing Friday ist eine Aktion von Elizzy von Read Books and fall in Love. Jeden Freitag veröffentlichen einige Blogger*innen, die das Schreiben genau so lieben wie das Lesen, einen kurzen Text. Egal ob Geschichte oder Gedicht, erfunden oder mit persönlichem Bezug – Hauptsache kreativ.

Thema heute: Schreibe eine Geschichte und verwende folgende Begriffe: erdrosselt, vergraben, blutig, Schrei, Blutmond.

Wenn ihr selbst noch nach Themen sucht, über die ihr schreiben könnt, oder einfach ein bisschen schmökern wollt, dann schaut doch mal bei Elizzy vorbei. Dort findet ihr eine Übersicht aller Teilnehmer, über die Regeln des #Writing Friday sowie die aktuellen Schreibthemen. Die anderen würden sich sicher freuen, wenn ihr ihren lesenswerten Blogs einen Besuch abstattet. :)

In meinem letzten Beitrag zum Writing Friday ging es um weise Worte: Das Motto meines Autorenlebens.

Eine Auswahl an weiteren Kurzgeschichten, die im Rahmen des #Writing Friday entstanden sind, findet ihr ***hier***.

Hakon | Wellensang – Charaktervorstellung #4

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Liebe Weltenbummler,
Seid ihr bereit für einen weiteren Ausflug in die Zeit der Wikinger und die Welt von Wellensang? Mit Schnipseln, Hintergrundinfos und der Vorstellung der Hauptfiguren möchte ich euch – und mir – die Wartezeit bis zur Veröffentlichung des Romans hier und auf meinem Instagram-Profil verkürzen.

In den letzten Wochen hattet ihr Gelegenheit, Turid Eiriksdóttir kennenzulernen, sowie die Krieger Rorik und Svein, die um ihre Gunst buhlen. Fehlt noch der dritte Limgarder im Bunde …


Hakon

Der Schädel kahl geschoren und mit Hautbildern übersäht – einen fingerbreit für jeden Mann, den er erschlagen hat: Trotz seines einschüchternden Aussehens ist Hakon wohl derjenige der drei Nordmänner mit der sanftesten Seele. Am ehesten trifft man ihn auf einem Schiff an und sei es nur, um es für die nächste Überfahrt vorzubereiten. Denn er träumt einen großen Traum:

„Hakon seufzte. »Es nützt nichts: Ich brauche ein eigenes Schiff.« Lag er nachts wach, weil er nicht in den Schlaf fand, sah er das blaugrün gestreifte Segel oft vor sich. Spürte die Maserung der Planken unter seinen Fingern und wie das Schiff auf den Wellen tanzte. Nur mit einem eigenen Schiff, über das er nach Belieben verfügen konnte, überträfe er seine Ahnen. Die Skalden werden mir in ihren Liedern unsterblichen Ruhm verschaffen.

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

… auch wenn das bedeutet, das vermeintlich Unmögliche zu wagen. Zum Glück hat er in Rorik und Svein zwei Freunde, die sich von dem Wort „unmöglich“ nicht abschrecken lassen. Auch nicht, als Hakon ihnen von einer Insel im Westen erzählt, auf der sie Reichtümer im Überfluss erwarten sollen. Doch die Überfahrt soll anders verlaufen, als er erwartet …

Hakon war ursprünglich nur als Nebenfigur gedacht, gewissermaßen als Ausgleich zu Rorik und Svein. Irgendwie ist es ihm gelungen, sich in mein Herz zu stehlen und zu einem meiner Lieblingscharaktere aus Wellensang zu werden. Ich bin jetzt schon darauf gespannt, was ihr von ihm haltet.

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Svein Oleifsson | Wellensang – Charaktervorstellung #3

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Liebe Weltenbummler,
Halbzeit! Mit der heutigen Charaktervorstellung lernt ihr den dritten der fünf Perspektivträger kennen, an deren Seite ihr in Wellensang das ein oder andere Abenteuer erleben könnt. Mit den Vorstellungen, kurzen Schnipseln und Hintergrundinfos zur Entstehung der Erzählung, die ihr sowohl hier auf dem Blog, als auch auf meinem Instagram-Profil finden könnt, möchte ich euch – und auch mir – die Wartezeit bis zur Veröffentlichung des Romans verkürzen.

Ebenso wie die Erzählung hat auch die Vorstellungsrunde mit der Jarlstochter Turid begonnen. Nachdem ihr Rorik kennen gelernt habt, wird es Zeit, euch heute ihren zweiten Verehrer vorzustellen …


Svein Oleifsson

 

Fragt man in Limgard nach dem größten Draufgänger des Dorfes, so lautet die Antwort sicher Svein Oleifsson. Nichts schätzt der Krieger mehr als seine Freiheit. Sein Leben genießt er in vollen Zügen: Gelage und Frauengeschichten sind seine Mittel, noch ein bisschen hinauszuzögern, endgültig erwachsen zu werden. Seine Geliebten nimmt er sich selten länger als eine Nacht, denn er sucht Abwechslung und scheut davor zurück, Verantwortung zu übernehmen. Doch je besser er Turid kennenlernt, umso mehr beginnt er seine Einstellung infrage zu stellen.

„Wem die Aufmerksamkeit seines Freundes galt, konnte sich der Blonde an zwei Fingern abzählen – sehr zu seinem Missfallen. Svein konnte es ihm nicht verübeln. Turid war … anders. Anders als die Frauen von Limgard. Sogar anders als die Schildmaiden, mit denen er zuvor schon auf Raubzüge gegangen war. Stolz und unbeugsam stand sie am Steven. Ihre zarten Finger ruhten auf dem Knauf des Kurzschwertes.

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

Dass auch Rorik an der Jarlstochter interessiert ist, belastet ihr Verhältnis, das enger ist, als es zwischen Brüdern sein könnte. Seit Sveins Eltern den Waisen bei sich aufnahmen, ist kaum ein Tag vergangen, den die beiden nicht zusammen verbracht hätten. Dass nun beide um dieselbe Frau werben, belastet ihre Freundschaft …

In Sveins Perspektive zu schlüpfen hat mir mit jedem seiner Kapitel mehr und mehr Spaß gemacht. Er ist ein Mann, der meist nicht groß nachdenkt, sondern handelt – und sich dadurch schon das ein oder andere Veilchen eingehandelt hat. Mitzuerleben, wie sehr er sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt, hat mich beim Schreiben ganz besonders gereizt.

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Rorik Ivarsson | Wellensang – Charaktervorstellung #2

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Liebe Weltenbummler,
Heute geht sie weiter, die Reise in die Zeit der Wikinger und die Welt von Wellensang. Um euch – und auch mir – die Wartezeit bis zur Veröffentlichung Anfang November zu verkürzen, findet ihr hier auf dem Blog, aber auch auf meinem Instagram-Profil nicht nur kurze Schnipsel aus und Hintergrundinfos zur Entstehung der Erzählung. Jede Woche habt ihr auch die Gelegenheit, die Protagonisten von Wellensang kennenzulernen.

Den Anfang hat die stolze und sture Jarlstochter Turid gemacht. Heute möchte ich euch einen ihrer Verehrer vorstellen:


Rorik Ivarsson

 

Rorik ist ein Krieger in der Blüte seines Lebens, der beim Jarl von Limgard in hohem Ansehen steht. Tapfer und furchtlos zieht er mit den übrigen Männern auf Víking, um Ruhm und Schätze zu erringen – und um abenteuerliche Geschichten aus der Fremde in seine Heimat zurückzubringen, mit denen er vor den Frauen prahlen kann.

„Grimmig lächelnd überwand er die kurze Distanz, die sein mutiger Gegner ihn von den anderen fortgetrieben hatte. Mit einem Aufschrei warf er sich in die Flanke der Dorfbewohner. Seine Axt sang, als sie das Blut eines weiteren Mannes zu kosten bekam.
Im Rausch wütete Rorik unter den Fremden, deren Gesichter für ihn zu einer ununterscheidbaren Masse verschmolzen.

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

Sucht man Rorik, wird man ihn wohl am ehesten in der Methalle des Jarls antreffen, wo er mit seinen Freunden trinkt und scherzt. Was auch immer geschehen mag: Svein und Hakon weiß er jederzeit an seiner Seite. Vor allem zu Svein pflegt er ein ganz besonderes Verhältnis. Nach dem Tod von Rorik Eltern nahm sich dessen Familie des Waisen an und zog ihn wie ihren eigenen Sohn auf. Seitdem stehen sich die beiden noch näher als Brüder. Das ändert sich jedoch, als Turid nach Limgard kommt. Dass sich die Jarlstochter so kühl und unnahbar gibt, ist eine Herausforderung, der Rorik sich gern stellt …

Auch mein Verhältnis zur Rorik ist ein ganz besonderes. An der ein oder anderen Stelle habe ich sicher schon mal erwähnt, dass Wellensang aus meiner Kurzgeschichte Meereswolf entstand, die 2016 im Burgenwelt Verlag erschien. Grundlage der Erzählung war ein Ideenfetzen oder vielmehr eine Szene, die ich im Traum vor mir gesehen habe, in der Rorik eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat. Zu viel möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten.^^

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Turid Eiriksdóttir | Wellensang – Charaktervorstellung #1

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Liebe Weltenbummler,
Nicht mehr lang, dann erscheint mit Wellensang – Eine Limfjord-Saga mein historischer Debütroman im Burgenwelt Verlag. Um euch – und auch mir – die Wartezeit bis zur Veröffentlichung zu verkürzen, werde ich euch wie angekündigt in den kommenden Wochen mit auf eine Reise in die Zeit der Wikinger und die Welt der Erzählung nehmen. Hier auf dem Blog sowie auf meinem Instagram-Profil werde ich euch kurze Schnipsel präsentieren, aber auch über die Entstehung des Romans plaudern – und euch Gelegenheit geben, die Protagonisten von Wellensang kennenzulernen. Den Anfang macht – wie sollte es anders sein – Turid. Denn sie ist diejenige, deren Schicksal im Mittelpunkt der Geschichte steht.


Turid Eiriksdóttir

Turid stammt aus Dorsteinn, einem Dorf, das am beeindruckenden Hardangerfjord gelegen ist. Ihr Vater Eirik ist – ebenso wie sein Vater vor ihm – Jarl von Hordaland und damit einer der mächtigsten Männer im südwestlichen Norwegen. Gemeinsam mit ihren beiden Brüdern verbrachte Turid einen Großteil ihrer Kindheit am Hof des Jarls bzw. in seiner Methalle unter rauen Kriegern – da ist es nicht verwunderlich, dass sie selbst schon auf die ein oder andere Víking zog.

Das hat ein Ende, als sie auf Wunsch ihres Vaters einige Zeit in der alten Heimat ihrer verstorbenen Mutter verbringen soll. Eirik zu liebe bemüht sie sich redlich darum, sich einzuleben, doch das fällt ihr schwerer als erwartet.

„Nie hätte sie sich träumen lassen, in der Halle des Jarls von Nordjütland zu stehen und Tuch zu weben, damit die Männer von Limgard auch im nächsten Frühjahr mit prächtigen Segeln auf Víking zogen.
Wie gut ich es in Dorsteinn hatte. Turid liebte es, mit ihren Brüdern auf die Jagd zu gehen. Auf einem ihrer letzten gemeinsamen Ausflüge mit Sturla hatte sie ein Reh erlegt, ihm das Fell abgezogen und später Stiefel aus dem weichen Leder gefertigt.“

(aus: Anna Eichenbach, Wellensang – Eine Limfjord-Saga, Burgenwelt Verlag)

Wenn ich Turid in drei Worten beschreiben sollte, dann wären es eigensinnig, stolz und selbstbestimmt. Obwohl ihr ihre Familie wichtig ist, ist sie fest davon überzeugt, keinen Mann an ihrer Seite zu brauchen, um glücklich zu sein. Dass in Limgard ausgerechnet zwei Männer um sie buhlen, ist ihr mehr als unangenehm, denn sie ist nicht dazu bereit, ihr Fimbulwinterherz leichtfertig zu verschenken …

Wellensang – Eine Limfjord-Saga ist ab dem 1. November 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich – über den Shop des Burgenwelt Verlags oder beim Buchhändler eures Vertrauens.

Wir lesen uns,
Eure Anna


Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Wellensang | Klappentext & Erscheinungsdatum

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Liebe Weltenbummler,
voller Stolz (und wenn ich ehrlich bin auch voller Aufregung) habe ich euch heute etwas ganz Besonderes mitgebracht: Den Klappentext zu Wellensang – Eine Limfjord-Saga. In meinem historischen Debütroman entführe ich euch in die Zeit der Wikinger.

Darum geht’s

Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte.

Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …

Anna Eichenbachs historisches Romandebüt ist eine bildgewaltige Víking rund um Liebe, Verrat, Schicksalsschläge und ein heldenhaftes Abenteuer!

(Quelle: Burgenwelt Verlag)

Ihr ahnt gar nicht, wie viel Nerven mir der Klappentext geraubt hat. Den Inhalt des Romans in so wenige Sätze zu pressen, ist mir gar nicht so leicht gefallen. Zum Glück hatte ich tatkräftige Unterstützung vom besten Betaleser der Welt und meiner Verlegerin Jana Hoffhenke. Auch wenn es anders klingen mag: Wellensang ist kein reiner Liebesroman. Liebe stellt nur eine Facette der Erzählung dar.

Bis ihr Turid und die anderen bei ihren Abenteuern begleiten könnt, dauert es gar nicht mehr lange. Schon am 1. November erscheint der Roman als Taschenbuch und E-Book – beim Burgenwelt Verlag und überall, wo es Bücher gibt.

Um euch – und mir – die Wartezeit bis dahin zu verkürzen und damit ihr wisst, was euch erwartet, falls ihr euch auf meine Wikinger einlasst, beginne ich schon bal damit, euch die Charaktere aus Wellensang vorzustellen. Ich würde mich freuen, wenn ihr dabei seid. :)

Hat euch der Klappentext neugierig gemacht?

Wir lesen uns,
Eure Anna

 

Sunshine Blogger Award #2

[Unbezahlte Werbung]

Hallo Weltenbummler,
vor ein paar Tagen hat die wundervolle Ida von Ida’s Bookshelf mir ein ganz besonderes Geschenk gemacht: Sie hat für etwas Sonnenschein in meinem tristen Alltag gesorgt. Wie ihr das gelungen ist? Indem sie mich für den Sunshine Blogger Award nominiert hat – und das schon zum zweiten Mal. Vielen Dank, dass du an mich gedacht hast, Ida, obwohl ich das Bloggen in letzter Zeit so sträflich vernachlässigt habe! Da nehme ich mir doch gerne Zeit, deine wundervoll-kreative Fragen zu beantworten. :)

Der Sunshine Blogger Award ist übrigens für all diejenigen Bloger*innen, die mit ihren kreativen, inspirierenden und positiven Beiträgen für ein bisschen mehr Sonnenschein in unserem tristen, grauen Alltag sorgen – so wie Ida.

Die Regeln des Awards auf einen Blick:

  • Danke dem Blogger, der dich getagged hat und markiere ihn mit seinem Link
  • Beantworte die 11 Fragen, die der Blogger dir gestellt hat
  • Nominiere 11 neue Blogger für den Award und stelle 11 Fragen
  • Liste die Regeln auf und verwende das Logo / Beitragsbild des Sunshine Blogger Awards in deinem Beitrag.

Viel Spaß mit meinen Antworten auf Idas Fragen. :)


1. Was muss eine Geschichte haben, damit sie dich von sich überzeugen kann?

Ganz klar: Atmosphäre! Ich liebe Romane, die mich mit ihrer Sprache in den Bann ziehen. Wenn sie verschnörkelt und poetisch ist, Figuren und Welten mit feinen Pinselstrichen zeichnet und ihnen Leben einhaucht. Solange es einer Geschichte gelingt, mich in diesen besonderen Zauber einzuweben, sehe ich auch gern mal über die ein oder andere Schwäche im Plot hinweg. Autorinnen und Autoren, denen es wirklich meisterlich gelingt, sind für mich Bernhard Hennen (Die Elfen), Fabienne Siegmund (Die Blätter des Herbstbringers), Elea Brandt (Unter einem Banner) oder auch Jay Kristoff (Nevernight). Auch bei meinen eigenen Erzählungen bemühe ich mich darum, diesen Zauber zu erschaffen. Ob es mir gelingt, müssen allerdings andere beurteilen.


2. Verschnörkelt, golden glänzend, schön schlicht oder knallig bunt: Welche Art von Cover spricht dich am meisten an?

Ich mag schlichte Cover, denen es gelingt, die Stimmung des Buches zu transportieren. Am liebsten in einer Farbgruppe gehalten, gern auch ein bisschen verspielt und edel. Eines meiner absoluten Lieblingscover ist z.B. das zur Staubchronik von Lin Rina (Drachenmond Verlag), das Marie Graßhoff designt hat.

Bildrechte liegen beim Drachenmond Verlag

 


3. Es gibt so viele wunderbare Genres in der Bücherwelt. Welches Genre findet sich kaum in deinem Regal, würdest du aber gerne mal ausprobieren?

In meinem Bücherregal dominieren eindeutig die (High) Fantasy-Titel und historische Romane. Da ich offen für Vieles bin und es liebe, neue Autoren und Genres zu entdecken, findet sich eine bunte Genre-Mischung in meinem Regal. Nicht so häufig vertreten sind allerdings Thriller, Erotik, reine Liebesromane ohne Fantasyanteil, queere Literatur (davon könnte ich ruhig mehr lesen) und Young Adult-Romane.


4. Stell dir vor, du wärst ein Gestaltwandler. In wen oder was würdest du dich am liebsten verwandeln?

Puh, die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Vermutlich würde ich mich in einen Vogel verwandeln. Vielleicht in einen majestätischen Bussard oder – doch eher eine Nummer kleiner und knuffiger – in einen Zaunkönig. Dann würde ich den halben Tag lang durch die Lüfte fliegen. Den Wind in meinem Gefieder spüren. Die Freiheit unter meinen Flügeln – und die Welt von oben betrachten.


5. Gibt es einen Autor/ eine Autorin, die du in diesem Jahr für dich entdeckt hast?

In diesem Jahr habe ich bis jetzt erschreckend wenig gelesen, weil ich viel Zeit in die im Herbst anstehende Veröffentlichung meines Debütromans und meine eigenen Schreibprojekte investiere. Eine wirkliche Entdeckung ist für mich allerdings die Selfpublisherin Alex M. Schwarze. Über ihren Roman sind wir online ins Gespräch gekommen und tauschen uns seitdem rege über das Schreiben und alles mögliche andere aus. Eine wirkliche Bereicherung! Den Auftaktband ihrer Cróthpall-Trilogie werde ich euch auf jeden Fall noch vorstellen. :)

Bildrechte liegen bei Alex M. Schwarze


6. Hand auf’s Herz: Welche Marotten von Buchprotagonisten kannst du gar nicht leiden?

Ich hasse es, wenn Protagonisten schwer von Begriff sind. Wenn es schon zu Beginn der Geschichte einen total offensichtlichen Hinweis darauf gibt, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird oder wer der Antagonist ist, die Hauptfigur aber die einzige ist, die das nicht versteht, könnte ich … mich dezent aufregen. ^^ Genau so geht es mir bei Protagonisten, die ununterbrochen über ein und dieselbe Sache jammern (z.B. Bella in Bis(s) zur Mittagsstunde). Oder – und das ist noch schlimmer, weil es mir immer passiert – wenn sich eine Figur, die in einem Liebesdreieck steckt, nicht für die Person entscheidet, die ich favorisiere.


7. Liest du lieber Mehrteiler oder alleinstehende Bücher?

Da ich überwiegend Fantasy lese, sind die meisten Bücher, die ich besitze, Teil einer Reihe. Momentan bereitet es mir wirklich Probleme, bei den aktuellen Reihen, die in diesem Herbst abgeschlossen werden, den Anschluss nicht zu verlieren (z.B. Nevernight, Die Chroniken von Azuhr). Bei in sich abgeschlossenen Büchern kann das zwar nicht passieren. Schön finde ich, wenn der Autor oder die Autorin sich die Möglichkeit offen lässt, einen Einzelroman doch noch fortzusetzen. So halte ich es momentan auch bei meinen eigenen Romanprojekten.


8. Erzähl uns von einer Protagonistin/ einem Protagonisten, den du liebend gern als besten Freund hättest!

Ganz klar: Hermine Granger! Ich meine, sie ist klug, strebsam, selbstbewusst und eine loyale Freundin. Da ich sowieso den halben Tag über mit meiner Nase in irgendwelchen (Lehr)Büchern stecke, könnten wir auch eine Lerngruppe bilden. Aber auch abseits des Büffelns hätten wir sicher eine Menge Spaß zusammen. (Mit Hermine befreundet zu sein, würde übrigens sicher auch die Chancen erhöhen, Harry und Ron kennen zu lernen.)


9. Der Sommer neigt sich dem Ende zu: Welches war das beste Buch, das du diesen Sommer gelesen hast?

Meine traurige Sommerlesebilanz verzeichnet (sieht man mal von den Sachbüchern ab, die ich für meine Hausarbeiten lesen musste) sage und schreibe ein (!) Buch, das ich gelesen habe: Die Anthologie Virtuelle Welten, die im Mystic Verlag  erschienen ist. Die Sience Fiction Geschichten, die Christoph Grimm zusammengestellt hat, könnten unterschiedlicher nicht sein. Wie es bei solchen Sammlungen immer ist, hat nicht jede Erzählung meinen Geschmack zu einhundert Prozent getroffen. Aber ich habe einige tolle Autoren für mich entdecken können – und werde die Anthologie auch noch für euch rezensieren.


10. Nach Büchern stöbern – machst du das lieber vor Ort in einer Buchhandlung, oder online bei verschiedenen Verlagen, bei anderen Bloggern, oder ähnlichem?

Beides. Es gibt Verlage – vor allem Kleinverlage – auf deren Seiten ich mich gezielt über Neuerscheinungen informiere, denn viele von ihnen sind im stationären Buchhandel gar nicht präsent. Grade in der Phantastik gibt es eine sehr lebendige, bunte Kleinverlagsszene, die alle möglichen Nischen bedient und mit wirklich tollen Titel aufwarten kann. Ich denke hier vor allem an den Verlag Torsten Low oder den Verlag ohneohren (u.a. Sand & Wind, Tante Hetty, Die Blätter des Herbstbringers).

Klar beeinflussen mich auch die Buchblogs und Bookstagrammer, denen ich folge. Bei der Vielzahl an Büchern, die jedes Jahr neu erscheinen, ist es gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Blogger liefern mir da oft eine gute Orientierung, bei welchem Titel sich ein zweiter Blick lohnen könnte. Aber trotzdem geht doch nichts über das gemütliche Stöbern in einer Buchhandlung. :)


11. Wenn du für eine kurze Zeit ins Leben einer bestimmten Buchfigur schlüpfen könntest, welche wäre das und warum?

Ist es unkreativ, wenn ich jetzt wieder Hermine nenne? Harry Potter ist eine Reihe, die mich seit meiner Kindheit begleitet hat. Ich habe das Gefühl, jeden Winkel von Hogwarts in- und auswendig zu kennen. Damals habe ich gemeinsam mit meinen Freundinnen jedem neuen Band entgegengefiebert – und bei uns im Garten haben wir einige der Abenteuer von Harry, Ron und Hermine nachgespielt.

Ich würde wirklich gern in Hermines Leben schlüpfen, die Welt und die anderen Charaktere, die sich für mich so vertraut anfühlen, durch ihre Augen betrachten und mit ihnen interagieren. Das wäre wirklich … magisch.


Was ich von euch wissen möchte:

1. Auf welche Neuerscheinung im Bücherherbst 2019 freust du dich am meisten?
2. Schwarze Augen, großer Kopf: In nahezu jedem Bücherregal finden sich momentan Funko Pops. Kannst du den kleinen Figuren oder Buch-Merch im allgemeinen etwas abgewinnen?
3. Eine Tasse Tee oder dein Lieblingsleseplatz: Gibt es etwas, das beim Lesen auf gar keinen Fall fehlen darf?
4. Dein Must-Read: Welches Buch würdest du jedem empfehlen? Warum?
5. Hast du ein Lieblingsbuchzitat? Wenn ja: Wie lautet es?
6. Wessen Buchempfehlungen sind für dich Gold wert?
7. Liest du eher EBooks oder Printbücher?
8. Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage: Bevorzugst du Bücher mit einem Happy End oder kann es für dich gar nicht schlimm genug ausgehen?
9. Greifst du lieber zu Büchern aus Publikumsverlagen oder gibst du auch Kleinverlagsautoren/Selfpublishern eine Chance?
10. Welche Romanfigur ist die unsympathischste, der du je zwischen zwei Buchdeckeln begegnet bist?
11. Welches Buch hast du dir noch nicht gekauft, obwohl es schon seit einer ganzen Weile auf deiner Wunschliste steht?


Ich nominiere …

… jeden, der Zeit und Lust hat, meine Fragen zu beantworten. :)


Ich hoffe, der kleine Einblick in mein Bücherregal und meine Lesegewohnheiten hat euch gefallen. Falls ihr noch ein bisschen weiter stöbern möchtet, schaut gern mal bei meinen Antworten zum letzten Sunshine Blogger Award von Anfang 2018 vorbei. :)

Wir lesen uns,
Eure Anna